DLV 
 

Anti-Doping

Das sollten Sie wissen:
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Der Kampf gegen Doping bzw. Leistungsmanipulation stellt nach wie vor eine zentrale Aufgabe und eine der größten Herausforderungen im Sport dar. Denn wenn Fair Play und Chancengleichheit nicht mehr gewährleistet werden können, wird der Grundgedanke und damit das Wesen des Sports zerstört. 

Der DLV engagiert sich deshalb seit Jahren im Kampf gegen Doping. So entfallen beispielsweise von den ca. 4.000 von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) durchgeführten Trainingskontrollen allein ca. 1.000 Kontrollen pro Jahr auf Leichtathletinnen und –athleten des DLV. Insgesamt befanden sich in den letzten Jahren rund 1500 Athleten im Kontrollsystem des DLV.

Mit Hilfe dieser Seiten möchten wir Sie mit den wichtigsten Informationen zum Thema Doping und dem Doping-Kontroll-System vertraut machen. Hier finden Sie unter anderem die gültigen Regeln des DLV und der IAAF, Auskunft darüber, welche Medikamente erlaubt bzw. welche Substanzen verboten sind oder auch hilfreiche Informationen und Formulare für eine medizinische Ausnahmegenehmigung. 

Änderung für den ST-Kader 2007/2008
  (09.03.07) Der DOSB hat seine Nominierungsrichtlinien in Bezug auf die Zugehörigkeit der Athleten zum Doping-Kontroll-System geändert. Demnach müssen Athleten, die für die Olympischen Sommerspiele nominiert werden sollen, nicht wie bisher bereits seit 1. Januar des Vorjahres der Spiele, sondern erst seit dem 1. Juli des Vorjahres der Olympischen Sommerspiele Mitglied im Kontrollkader sein.  
 
 
 
     
Doping-Präventionskampagne true athletes
  Starke Gemeinschaft im Dopingkampf
(25.09.06) Die Doping-Präventionskampagne des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ist erfolgreich. Bereits viele Athleten und Befürworter der Anti-Doping-Kampagne tragen das weiße Armband mit der Prägung true athletes. true athletes steht dabei für wahre/ehrliche Athleten. Es demonstriert das Bekenntnis des Trägers zu einem sauberen, dopingfreien Sport. Zudem verstärkt es bei allen Trägern das Gefühl, dass sie mit diesem Bekenntnis nicht allein stehen, sondern eine Gemeinschaft im Kampf gegen Doping sind, nach dem Motto: „be one of us“. 
 
 
 
 
     
DLV-Antidoping-Code
  (18.05.06) WICHTIG! Am 5. Mai 2006 hat der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes eine neue Version des Antidoping-Codes beschlossen, der sofort in Kraft getreten ist und damit ab sofort Gültigkeit für alle Athletinnen und Athleten in einem Mitgliedsverband des DLV hat.  
 
 
 
     
Cannabinoide
  (04.05.06) Aus gegebenem Anlass weist die Antidoping-Koordinierungsstelle des DLV noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass der Gebrauch von Cannabinoiden (u. a. Haschisch und Marihuana) im Wettkampf verboten ist, sofern eine Konzentration von mehr als 15 ng/ml nachgewiesen wird. Es droht eine Sperre von 2 Jahren.   
 
 
 
     
ST-Kader
  Wie in den vergangenen Jahren wird der DLV im Wettkampfjahr 2007 im Rahmen der Nationalmannschaft der Männer und Frauen nur Athleten einsetzen, die sich dem „Doping-Kontroll-System“ der NADA unterworfen haben.  
 
 
 
 

 

 
IAAF-Kongress
  Ein Bestandteil des Kongresses des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF anlässlich der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki war auch das Thema "Anti-Doping". 
Einen Erfolg verbuchte der Deutsche Leichtathletik-Verband dort mit seinem Vorschlag, die durchgeführten Dopingkontrollen transparenter zu machen und im Internet zu veröffentlichen. Einmal jährlich soll dies nun künftig geschehen. Auch die NADA begrüßt diese Verbesserung im Kampf gegen Doping. 
Weiterhin ging es bei dem IAAF-Kongress um die Dauer von Dopingsperren. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass eine vierjährige Sperre angemessen sei. Deshalb wird sich die IAAF bei der Konferenz der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA im Jahr 2007 entsprechend positionieren, um eine längere Sperre durchzusetzen. Die derzeitig gültige Regel sanktioniert einen ersten Dopingverstoß mit einer Nichtstartberechtigung von mindestens zwei Jahren. 
 
 
 
 
 

 

 
Senioren
  Für Leichtathletik-Seniorinnen und -Senioren gelten gesonderte Verfahren zum Erlangen von Medizinischen Ausnahmegenehmigungen A/TUE. Alle wichtigen Informationen zu diesem Thema im Zusammenhang mit der Teilnahme sowohl an nationalen als an auch internationalen Meisterschaften gibt es unter Spezial/Anti-Doping. Hier werden die Vorgänge erläutert und schematisch dargestellt, um den Umgang mit den Anträgen künftig zu erleichtern.   
 
 
 
 

 

 
Nahrungsergänzungsmittel
  Warnung vor kontaminierten Nahrungsergänzungsmitteln
In den letzten Jahren wurden etliche Fälle von verunreinigten Nahrungsergänzungsmitteln publik. Die Gefahr ist dadurch aber noch lange nicht vorbei. Nach wie vor werden zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel entdeckt, die kontaminiert sind. Vor der Einnahme dieser Stoffe wird deshalb ausdrücklich gewarnt!