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27.12.2011 | Spezial | red/jhr

Die leichtathletik.de-Top Ten - international

Der Dezember ist der Monat der Ehrungen, R├╝ckblicke, Wahlen und Hitlisten. Also haben auch wir uns noch einmal den Kopf zerbrochen und unsere Top Ten, diesmal des Leichtathletik-Jahres 2011, ermittelt. Das Ergebnis spiegelt eine Mischung aus objektiven und subjektiven Eindr├╝cken sowie Beobachtungen aus den letzten zw├Âlf Monaten wider.

Sally Pearson

Wie eine N├Ąhmaschine nimmt die Australierin jede H├╝rde. Unangefochten lief Sally Pearson zum Weltmeistertitel und das mit einer Zeit (12,28 sec), die es seit 19 Jahren nicht mehr gegeben hat. Auch der Uralt-Weltrekord ist in greifbare N├Ąhe ger├╝ckt.

Yohan Blake

Endlich ein Herausforderer f├╝r Sprint-Star Usain Bolt (Jamaika). Zuerst schien Landsmann und Trainingspartner Yohan Blake nur eine Art Ersatzweltmeister ├╝ber 100 Meter zu sein. Doch durch seine 19,26 Sekunden ├╝ber 200 Meter in Br├╝ssel (Belgien) versprach er ein packendes Sprintduell f├╝rs Olympiajahr.

Patrick Makau

Der schnellste Kenianer. Das ist mittlerweile der wichtigste Titel im Marathon der M├Ąnner. Mit seinem Weltrekord-Lauf von Berlin hat sich Patrick Makau diesen Titel verdient. Trotz starker Konkurrenz und zu erwartender neuer Rekorde k├Ânnte er seine Position halten.

Anna Chicherova

Als aus dem fernen Russland Ende Juli die Meldung kam, dass Anna Chicherova bei den Landes-Meisterschaften zum ersten Mal in der Saison ├╝ber zwei Meter und dann gleich 2,07 Meter hoch gesprungen ist, blieb Skepsis, ob sie diese Leistung auch anderswo anbieten kann. Sie konnte es, wurde Weltmeisterin und entthronte dabei Blanka Vlasic (Kroatien).


Kirani James

Er kam, sah und siegte. Der erst 19-J├Ąhrige Kirani James (Grenada) l├Ąuft ├╝ber 400 Meter alle in Grund und Boden. Sein Vorsprung ist nicht immer gewaltig, aber zum Sieg reichte es auch bei der WM. Das Talent k├Ânnte die Strecke in den n├Ąchsten Jahren dominieren.

Carmelita Jeter

Die Sp├Ątberufene. Im Alter von 32 Jahren holte Carmelita Jeter ├╝ber 100 Meter ihren ersten WM-Titel. Dazu kamen Gold mit der Staffel und Silber ├╝ber 200 Meter. Nachdem die Jamaikanerinnen im Sprint der Frauen das Ruder mehr und mehr ├╝bernommen hatten, schlug die Sprintk├Ânigin von Daegu f├╝r die USA zur├╝ck.

Usain Bolt

Wo der Weltrekordler im Jahr 2011 wirklich stand, l├Ąsst sich schwer einsch├Ątzen. Seine Rennen hat er gewonnen, ein neuer Rekord war nur mit den Staffel-Kollegen m├Âglich. Der Fehlstart im WM-Finale ├╝ber 100 Meter hat viele Fragezeichen hinterlassen. Die Antwort soll bei Olympia folgen, mit dreimal Gold.

Fabiana Murer

Kaum eine Disziplin war im zur├╝ckliegenden Jahr so spannend und umk├Ąmpft wie der Stabhochsprung der Frauen - national wie international. Fabiana Murer (Braslien) war es, die im entscheidenden Moment die Beste war, als es um WM-Gold ging.

Jacko Gill

Der 17-J├Ąhrige ist ein kleiner Supermann. In den Nachwuchs-Altersklassen bricht er einen Rekord nach dem anderen. Genau vier Meter Vorsprung hatte Jacko Gill (Neuseeland) bei seinem Sieg bei der U18-WM im Kugelsto├čen - mehr als eine Welt. Bei den ganz Gro├čen will er bald ankommen.

Vivian Jepkemoi Cheruiyot

Doppelweltmeisterin und ihre Zeit als drittschnellste Frau ├╝ber 5.000 Meter der Geschichte verbessert. Vivian Jepkemoi Cheruiyot hat die langen Strecken auf der Bahn 2011 beherrscht. Kein Rennen ├╝ber 5.000 oder 10.000 Meter ging verloren.


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