23.03.2005 | DLV News | Kerstin Novotny / Angela Grammatikos / fc
Neuer Anti-Doping-Newsletter des DLV
Jetzt ist es soweit! Das Anti-Doping-Referat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) startet seinen ersten eigenen Newsletter. Dieser ist ein zusätzlicher Informationsservice, bereitgestellt von dem Anti-Doping-Referat, an die DLV-Athleten. Dieses System soll jedoch nicht das regelmäßige Informieren auf der Anti-Doping-Homepage ersetzen.
Der neue Anti-Doping-Newsletter des DLV informiert Sie über aktuelle Themen und Fragen (Foto: Klaue)
Anlass dafür war der Wunsch der Athleten, besser und zeitnaher über das Thema Anti-Doping informiert zu werden. Dies ergab unter anderem die Athletenumfrage, an der bis Ende Januar 2005 die Athleten des DLV ihre Meinungen abgeben konnten. Die vollständige Auswertung dieser Umfrage können Sie dem ersten Newsletter entnehmen.
In Zukunft können Sie, sofern Sie nicht ohnehin schon automatisch zum Kreis der Abonnenten gehören, aktuelle Informationen in Form einer E-Mail rund um das Thema Anti-Doping erhalten, indem Sie sich für den "Anti-Doping-Newsletter" registrieren.
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1. ANTI-DOPING-NEWSLETTER
---> Auswertung der Umfrage zur Dopingpräventionskampagne <---
Im Rahmen des Projektstudiums von Kerstin Novotny zur neuen Dopingpräventionskampagne wurde im November 2004 eine Umfrage an Kader- und Nichtkaderathleten gestartet, um deren Fragen und Meinungen direkt in das Projekt mit einbeziehen zu können. Diese Athletenumfrage ist seit Ende Januar 2005 abgeschlossen. Die B- und C-Kaderathleten stimmten dabei am häufigsten ab.
- Nur rund 55 Prozent aller Befragten informieren sich regelmäßig über die aktuellen Anti-Doping-Regeln und interessieren sich somit für dieses Thema.
- Um an diese Informationen zu gelangen, nutzen nur etwa 30 Prozent aller Athleten den Bereich Anti-Doping der Homepage des DLV.
- Mehr als 60 Prozent der Befragten fühlen sich über den "Dopingkontrollablauf" und das "Abmeldesystem" ausreichend aufgeklärt und benötigen dazu keine näheren Informationen.
- Über die "Behandlung im Krankheitsfall" sind nur 50 Prozent der Befragten genügend informiert.
- Zum Thema "Nahrungsergänzungsmittel" stimmten mehr als 50 Prozent aller Athleten dafür, näher informiert zu werden.
Rund 40 Prozent aller Befragten finden den Informationsfluss über das Thema Anti-Doping verbesserungsfähig. Die Mehrheit der Athleten war sich einig, dass sowohl das Dopingkontrollsystem in Deutschland (71%) und die Homepage des DLV (66%) und der NADA (62%) gut sind. Wobei die Umfrage auch ergab, dass einigen Athleten der Bereich Anti-Doping auf der Homepage des DLV wie auch die NADA-Homepage gar nicht bekannt sind.
Zudem stellte sich heraus, dass sowohl das Thema "Dopingsystem im internationalen Vergleich" (75%) als auch die "Verbandssanktionen bei Verstoß" (40%) großes Interesse auslöste.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Athleten und Athletinnen nochmals bedanken, die an meiner Umfrage so offen teilgenommen haben.
Mit sportlichen Grüßen
Kerstin Novotny
Anti-Doping-Koordinierungsstelle
Angela Grammatikos
Justitiarin
23.03.2005