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08.01.2011 | Aktuell | Anja Herrlitz

Mo Farah gewinnt Cross in Edinburgh

Mo Farah gewann am Samstag den stark besetzten Crosslauf ├╝ber 8,2 Kilometer in Edinburgh (Gro├čbritannien). Der britische Doppel-Europameister setzte sich in 25:41 Minuten gegen den US-Amerikaner Galen Rupp (25:50 min) und den Spanier Ayad Lamsdassam (25:55 min) durch. Bei den Frauen gewann die Kenianerin Linet Masai.

Mo Farah war in Edinburgh nicht zu schlagen (Foto: Chai)


Rund nach der H├Ąlfte der Distanz hatte sich Mo Farah auf schneebedeckter Strecke an einem Anstieg von seinen Konkurrenten abgesetzt. ÔÇ×Ich wusste, dass sie einen starken Endspurt haben, deswegen habe ich fr├╝h Druck gemachtÔÇť, erkl├Ąrte der 27-J├Ąhrige.

Trotz seines Einzelerfolgs konnte der Brite dem gastgebenden Team von Gro├čbritannien und Nordirland im Nationenvergleich mit den USA und einer Europaauswahl nicht zum Sieg verhelfen. Europa gewann mit 50 Punkten vor den USA (53) und den Gastgebern (69).

Linet Masai auf dem Weg zu Cross-WM-Gold

Den 5,7 Kilometer langen Kurs der Frauen bew├Ąltigte Linet Masai in 20:24 Minuten am schnellsten. F├╝r die 21 Jahre alte 10.000-Meter-Weltmeisterin war es der zweite Sieg bei dieser Veranstaltung nach 2009. Die ├äthiopierin Genzebe Dibaba (20:30 min) und 5.000-Meter-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot (Kenia; 20:36 min) folgten auf den Pl├Ątzen zwei und drei. ÔÇ×Ich dachte es w├╝rde schwieriger, hier zu gewinnenÔÇť, sagte Linet Masai, die nun einen Sieg bei der Cross-WM anpeilt.

Der Kenianer Eliud Kipchoge war ├╝ber die kurzen 4 Kilometer erfolgreich. In 13:12 Minuten lag er klar vor 1.500-Meter-Olympiasieger Asbel Kiprop (13:18 min) und Hindernis-Olympiasieger Brimin Kipruto (13:19 min), die den kenianischen Dreifach-Erfolg perfekt machten.

Top-Ergebnisse Bupa Great Edinburgh Cross Country
M├Ąnner (4,2 km)
1. Eliud Kipchoge (Kenia) 13:12, 2. Asbel Kiprop (Kenia) 13:18, 3. Brimin Kipruto (Kenia) 13:19, 4. Steve Vernon (Gro├čbritannien) 13:21, 5. Tom Lancashire (Gro├čbritannien) 13:29, 6. Arturo Casado (Spanien), 7. Ricky Stevenson (Gro├čbritannien) 13:38, 8. Michael Skinner (Gro├čbritannien) 13:39, 9. Michael Mulhare (Irland) 13:42, 10. Bruce Raeside (Gro├čbritannien) 13:43.

M├Ąnner (8 km)
1. Mo Farah (Gro├čbritannien) 25:41, 2. Galen Rupp (USA) 25:50, 3. Ayad Lamdassam (Spanien), 4. Sergey Lebid (Ukraine) 26:00, 5. Andy Vernon (Gro├čbritannien) 26:14, 6. Bobby Mack (USA) 26:15, 7. Scott Bauhs (USA) 26:16, 8. Abdellatif Meftah (Frankreich) 26:18, 9. Stephen Furst (USA) 26:24, 10. Joe Sweeney (Irland) 26:29.

Frauen (5,7 km)
1. Linet Masai (Kenia) 20:24, 2. Genzebe Dibaba (├äthiopien) 20:32, 3. Vivian Cheruiyot (Kenia) 20:36, 4. Charlotte Purdue (Gro├čbritannien) 20:49, 5. Hattie Dean (Gro├čbritannien) 21:00, 6. Alessandra Aguilar (Spanien) 21:13, 7. Stephanie Twell (Gro├čbritannien) 21:24, 8. Liz Yelling (Gro├čbritannien) 21:38, 9. Gemma Steel (Gro├čbritannien) 21:39, 10. Emma Pallant (Gro├čbritannien) 22:00.

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