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10.01.2011 | Aktuell | pm/fc

Jan Fitschen über Kenia zum Marathon

Das Ziel ist Kenia. Dort wird sich Wattenscheids Langstreckler Jan Fitschen ab dieser Woche auf seinen ersten Marathon vorbereiten. "Ich will einen guten Marathon laufen, da muss man eine ordentliche Vorbereitung anstreben", sagt der frühere 10.000 Meter-Europameister.

Jan Fitschen will auf die Straße (Foto: Kiefner)


Er fühlt sich mit den vielen Trainingslagern schon wieder ein bisschen so wie im Jahr 2006, dem Jahr des großen EM-Triumphs. Auch damals zog es ihn immer wieder in die Höhe. Im Winter 2007 war der Schützling von Wattenscheids Chefcoach Tono Kirschbaum dann erstmals in Kenia, damals machte er auch Bekanntschaft mit der berühmten Maispampe "Ugali", die angeblich ein Top-Nahrungsmittel für Läufer ist.

Seinerzeit war sein Wattenscheider Vereinskollege Ruben Schwarz mit dabei, auch diesmal reist Jan Fitschen nicht alleine; erfahrene deutsche Marathonläufer wie der Spergauer Falk Cierpinski oder Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) zieht es ebenfalls nach Afrika. "Das ist prima, ich hoffe auf den einen oder anderen Tipp", erklärt Jan Fitschen, der zuletzt den Silvesterlauf in Oldenburg für sich entscheiden könnte.

Im Läufer-Mekka

Wie schon 2007 wird Jan Fitschen im Örtchen Iten in 2.400 Metern Höhe trainieren. "Das kenianische Läufer-Mekka, wo alles angefangen hat." Zuvor hält er sich allerdings knapp zwei Wochen in der Nähe von Eldoret auf, rund 400 Meter tiefer gelegen. "Eine solche Voranpassung ist ganz gut, das macht sicher Sinn", sagt Jan Fitschen, der sich für ausreichend vorbereitet hält: "Wir sind ja auch gut untergebracht, aber die Magentabletten sind auf jeden Fall dabei!"

Am 5. Februar kehrt der Läufer zurück nach Deutschland, lange wird er nicht bleiben: "Nach einem Monat geht es schon wieder nach Flagstaff in den USA, da wird dann auch Tono dabei sein." Ein Riesenaufwand. Wie 2006. Demnächst soll dann auch bekannt gegeben werden, wann und wo das Marathon-Debüt von Jan Fitschen über die Bühne geht.

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