30.07.2010 | EM 2010 | Christian Fuchs
DLV-Team jetzt mit Rückenwind
Mit „viel Rückenwind“, wie es DLV-Cheftrainer Herbert Czingon formulierte, geht das deutsche Team bei der Europameisterschaft in Barcelona (Spanien) in die zweite Hälfte der sechstätigen Veranstaltung, nachdem am Donnerstagabend zwei Titel durch Sprinterin Verena Sailer (MTG Mannheim) und Speerwerferin Linda Stahl (TSV Bayer 04 Leverkusen) sowie eine Silbermedaille durch deren Kollegin Christina Obergföll (LG Offenburg) abgeräumt werden konnten.
Herbert Czingon ist erleichtert (Foto: Kiefner)
„Es war für uns alle eine große Erleichterung, dass wir so einen tollen Abend erleben konnten“, sagte der für die technischen Disziplinen Verantwortliche am Freitagnachmittag auf der täglichen DLV-Pressekonferenz. „Das hat uns Ermutigung für die nächsten Wettkämpfe gegeben.“
Auch am Donnerstagvormittag ging es gut weiter. „Es hat sich die positive Wendung fortgesetzt“, stellte Herbert Czingon angesichts der erfolgreichen Qualifikationen fest. Mit Blick auf das Stabhochsprung-Finale der Frauen, wo er auf eine gute „Mannschaftsperformance“ hofft, hatte er den „nächsten Krimi“ bereits vor Augen.
Wichtiger Impuls
Das Stichwort Krimi griff auch sein Track-Kollege Rüdiger Harksen auf. „Alfred Hitchcock hätte kein besseres Drehbuch schreiben können. Was die Mädels abgeliefert haben, war vom Allerfeinsten“, ließ er den Gewinn der drei Medaillen, die innerhalb von nur wenigen Minuten besiegelt waren, noch einmal Revue passieren.
Besonders freute er sich aber über das 100-Meter-Gold von Verena Sailer. „Das macht Hoffnung, dass in den Sprint- und Laufdisziplinen auch die Weißen siegfähig sind. Das ist ein ganz wichtiger Impuls.“
Video zur Pressekonferenz
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