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Flash-News des Tages

Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik.
Martin Neumann

Tatjana Pinto startet mit 11,31 Sekunden in die Saison

Sprinterin Tatjana Pinto hat die olympische Sommersaison mit 11,31 Sekunden begonnen. Damit setzte sich die 28-Jährige vom LC Paderborn am Samstag beim Meeting in Oordegem (Belgien) über 100 Meter bei Windstille durch. Vereinskameradin Keshia Kwadwo belegte in 11,48 Sekunden Rang vier. Marius Probst (TV Wattenscheid 01) belegte nach überstandener Verletzung über 1.500 Meter mit 3:39,02 Minuten Rang vier. Über 5.000 Meter blieb Elias Schreml (LG Olympia Dortmund) als 13. mit 13:58,48 Minuten erstmals unter der 14-Minuten-Marke. Ebenfalls neue Hausrekorde liefen Velten Schneider (VfL Sindelfingen; 8:38,98 min) und Nick Jäger (TSV Penzberg; 8:39,92 min) auf den Rängen zehn und elf über 3.000 Meter Hindernis. Für die herausragende internationale Leistung sorgte die Niederländerin Femke Bol mit dem neuen Landesrekord von 50,56 Sekunden über 400 Meter.

Christoph Harting steigert sich auf 65,40 Meter

Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig hat Christoph Harting eine neue Saisonbestleistung aufgestellt. Der Diskus-Olympiasieger steigerte sich am Samstag beim Werfertrag für Kaderathleten in Berlin auf 65,40 Meter. Bei den Frauen setzte sich Julia Harting (beide SCC Berlin) mit 58,58 Metern durch. Den Hammerwurf der U20 gewann Esther Imariagbee (Berliner TSC; 61,10 m). Alle Ergebnisse lesen Sie in unserer Ergebnisrubrik.

Ricarda Lobe verbessert deutsche Jahresbestzeit auf 13,03 Sekunden

Steigende Formkurve bei Ricarda Lobe: Die Hürdensprinterin hat am Samstag in Meilen (Schweiz) die deutsche Jahresbestzeit deutlich auf 13,03 Sekunden verbessert. Damit belegte sie Rang zwei hinter Ditaji Kambundji, die den Schweizer U20-Rekord auf 12,99 Sekunden verbesserte. Einen Doppelsieg feierte Sprinter Patrick Domogala über 100 Meter (10,45 sec) und 200 Meter (20,98 sec). Jessica-Bianca Wessolly (alle MTG Mannheim) belegte über 200 Meter in 23,65 Sekunden Rang zwei.

Johannes Vetter: „Ich verliere meine Form nicht“

Olympia-Favorit Johannes Vetter hat nach seinem vorzeitig beendeten, aber mit 96,29 Metern glanzvoll gewonnenen Speerwurf-Wettkampf bei der Team-EM am Samstag Entwarnung gegeben. „Ich habe gestern Abend noch ein MRT machen lassen, man sieht da ein bisschen was. Aber es ist nichts, was mich von Olympia-Gold abhalten kann“, sagte der 28 Jahre alte Offenburger. Aufgrund von Adduktorenproblemen hatte er auf den dritten und vierten Versuch verzichtet. Er habe keine Bedenken, seine herausragende Verfassung bis zu den Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis zum 8. August) nicht halten zu können. „Ich verliere meine Form nicht, das wird einfach nicht der Fall sein“, sagte er und versprach: „Ihr werdet noch weite Würfe von mir in diesem Jahr sehen.“ dpa

Afrika-Rekord: Ese Brume springt 7,17 Meter

Beim Meeting am Samstag in Chula Vista hat Weitspringerin Ese Brume für das herausragende Resultat gesorgt. Die Nigerianerin flog auf 7,17 Meter (+1,1 m/sec), gleichbedeutend mit neuer Weltjahresbestleistung und Afrika-Rekord. In einem extrem starken Wettbewerb mit sechs Athletinnen über 6,80 Meter folgten Ex-Weltmeisterin Brittney Reese (USA) mit 7,10 Metern (+2,3 m/sec) und Chantel Malone (Jungferninseln) mit 7,07 Metern (+2,0 m/sec). Bei den Männern sorgten Jeff Henderson (8,39 m), Marquise Dendy (8,29m) und Corey Crawford (alle USA; 8,29 m) jeweils bei gültigem Rückenwind für Top-Resultate. Im Hochsprung steigerte Vashti Cunningham (USA) die Weltjahresbestleistung im ersten Versuch auf 2,02 Meter. eme/aj

Weite Würfe in Vaxjo

69,11 Meter haben Diskuswurf-Weltmeister Daniel Stahl am Samstag in Vaxjo (Schweden) nicht zum Sieg gereicht. Der 28-Jährige musste sich seinem auf 69,48 Meter verbesserten schwedischen Landsmann Simon Pettersson geschlagen geben. Zwei ungültige Versuche von Daniel Stahl wurden inoffiziell vermessen, sie landeten bei 73,83 bzw. 73,69 Metern. Im Kugelstoßen steigerte Fanny Roos den schwedischen Rekord auf 19,30 Meter. eme/aj

Kubaner in Fluglaune

Beim „National-Meeting“ in Kubas Hauptstadt Havana haben die Springer für die herausragenden Resultate gesorgt. Im Weitsprung setzte sich Maykel Masso mit 8,39 Metern vor Lester Lescay (8,12 m) durch. Den Dreisprung entschied Liadagmis Povea mit 14,88 Metern vor Leyanis Perez (14,48 m) und Davisleydi Velazco, die den kubanischen U20-Rekord auf 14,31 Meter steigerte, für sich. Bei den Männern siegte Jordan Diaz mit 17,19 Metern. eme/aj

1:43,84 Minuten: Elias Ngeny meldet Olympia-Ambitionen an

Bei den kenianischen „Pre-Trials“ für die Olympischen Spiele in Tokio sind einige neue Namen auf der Bildfläche erschienen. So setzte sich über 800 Meter Elias Ngeny am Samstag in der Höhe Nairobis mit der Weltjahresbestzeit von 1:43,84 Minuten durch. Dahinter liefen Hillary Biwott (1:44,80 min) und Noah Kobet (1:45,11 min) ebenfalls Top-Zeiten. eme/aj

Kenianischer Doppelsieg in Prag

Der als reines Eliterennen durchgeführte Prag-Marathon hat am Sonntag bei den Frauen schnelle Zeiten gebracht. Mit 2:20:14 Stunden setzte sich in Tschechiens Hauptstadt Purity Rioniripo (Kenia) vor Guteni Shone (Äthiopien; 2:21:46 h) und Valary Aiyabei (Kenia; 2:22:39 h) durch. Bei den Männern siegte in einem taktischen Rennen der Kenianer Benson Kipruto mit 2:10:16 Stunden knapp vor seinen Landsmännern Dickson Chumba (2:10:26 h), Nobert Kigen (2:10:27 h) und Kenneth Keter (2:10:29 h).

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