| U23-EM

Marc Reuther rettet im unruhigen 800-Meter-Finale Bronze

Marc Reuther hatte sich mehr vorgenommen. Doch am Ende war der 800-Meter-Läufer vom Wiesbadener LV im Finale der U23-EM in Bydgoszcz mit Bronze zufrieden. Das Rennen war sehr unnruhig, einen Sturz konnte der 21-Jährige nur knapp verhindern.
Martin Neumann

Im 800-Meter-Finale war Durchsetzungskraft gefragt. Nach 200 Metern kam es zu einem ordentlichen Gerangel. Auch Marc Reuther war betroffen. Er kam aus dem Tritt, Pablo Sanchez-Valladeres (Spanien) stürzte sogar. Viele Meter verlor der Wiesbadener trotzdem nicht. Allerdings lag er in der zweiten Runde in einer schlechten Position, rettete in 1:48,66 Minuten aber noch Bronze hinter Andreas Kramer (Schweden; 1:48,15 min) und Daniel Rowden (Großbritannien; 1:48,16 min) ins Ziel.

„Der Plan war eigentlich, nach 500 Metern nach vorn zu gehen und einen langen Spurt zu ziehen. Aber dafür war meine Position nicht gut genug. Darum bin ich froh, dass es noch zu Bronze gereicht hat“, sagte Marc Reuther, der sich auf den finalen 150 Metern seinen Weg durch das Feld bahnen musste. „Ich war ziemlich blockiert und da das Tempo nicht hoch war, können die anderen Läufer auch spurten.“

Der 21-Jährige war mit der besten Vorleistung (1:45,22 min) aller Starter in die U23-EM gegangen. Dass diese „Papierform“ speziell über 800 Meter wenig zu bedeuten hat, erlebten die Zuschauer am Sonntag in Bydgoszcz. Dazu sind die Rennen oft sehr taktisch und von Körpereinsatz geprägt.

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