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29.12.2004 | Aktuell | fc

Flash-News des Tages

Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik

René Herms kam auf den Malediven mit dem Schrecken davon (Foto: Birke)

René Herms Katastrophe entronnen
Der Deutsche Meister über 800 Meter, René Herms (LG Asics Pirna), ist nach Informationen der "Bild"-Zeitung der Erdbeben- und Flutkatastrophe in Asien knapp entronnen. Er flog mit seiner Ehefrau Stefanie am 18. Dezember auf die Malediven. "Wir saßen am Strand, als die Welle heranraste. Plötzlich sahen wir eine blauschwarze Wand auf uns zukommen, der Ozean toste. Wir rannten in Todesangst in die Hotelanlage, die aus Wasserbungalows auf Stelzen besteht. Dort hielten wir uns an einem Pfahl fest. Zum Glück haben wir die Katastrophe überlebt", berichtete der Olympia-Teilnehmer.

Berlin läuft für Flutopfer
Der Berliner Veranstalter SCC-Running beteiligt sich spontan an der Spendenaktion des Kinderhilfswerkes UNICEF fĂĽr die Opfer der Flutkatastrophe in SĂĽdostasien. Sowohl der 29. Berliner Silvesterlauf am 31. Dezember als auch der 34. Berliner Neujahrslauf werden unter dem Motto ,Laufen fĂĽr die Flutopfer in Asien' stattfinden.

Jolanda Ceplak "Sportlerin des Jahres"
Zum dritten Mal in Folge wurde 800-Meter-Läuferin Jolanda Ceplak in Slowenien zur "Sportlerin des Jahres" gewählt. Die 28-jährige gewann bei den Olympischen Spielen in Athen Bronze.

Spruch des Tages – Maria Cioncan
"Sie haben mich gefragt, ob ich denn noch normal sei", berichtete die rumänische Mittelstrecklerin Maria Cioncan. Die 27-jährige wurde in ihrer Heimat beim ambitionierten Weihnachtstraining von Passanten gestoppt. In diesem Jahr hatte sie bei den Olympischen Spielen in Athen Bronze über 1.500 Meter gewonnen. 2005 will sie wieder eine Medaille - dann bei der WM in Helsinki.

Osaka oder Miami?
Offensichtlich ist noch nicht ganz klar, wo Ex-Weltmeisterin Lidia Simon (Rumänien) ihren nächsten Marathon läuft. Sie hat sowohl von Osaka als auch von Miami für Rennen am 30. Januar eine Einladung vorliegen. Der japanische Ausrichter gab allerdings bereits ihren Start bekannt (wir berichteten).

38. Silvesterlauf-Auflage in Gersthofen
Zu den traditionsreichsten Rennen Deutschlands zum Jahresende zählt der 38. Gersthofer Silvesterlauf an der nördlichen Stadtgrenze von Augsburg. Dieser Wettkampf in der bayerisch-schwäbischen Kleinstadt war im Jahre 1967 der erste Volkslauf Deutschlands am 31. Dezember. Rund 1.500 Teilnehmer werden wieder erwartet. In diesem Jahr könnten deutsche Athleten auf den zehn Kilometern durch die topfebenen Lechauen voran laufen, nachdem in den letzten vier Jahren die Tschechen die beiden Tagessieger stellten. Die 35-jährige Monika Schuri von der LG Wehringen, die sich im Vorjahr nur der Tschechin Barbora Kuncova geschlagen geben musste, gilt diesmal als klare Favoritin. Stefan Stahl von der SG Niederwangen und Thomas Straßmeir vom MTV Ingolstadt, der Vorjahreszweite hinter Jan Havlicek (Tschechische Republik), werden bei den Männern an der Spitze erwartet. Wilfried Matzke

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