Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Samuel Fitwi: "Lissabon war wichtig fürs Selbstvertrauen"
Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) nahm am Sonntag eine neue Halbmarathon-Bestzeit von 61:13 Minuten aus Lissabon (Portugal) mit. "Das Rennen war wichtig für mein Selbstvertrauen, nachdem ich im letzten Dezember in Valencia den Deutschen Marathon-Rekord an Amanal Petros hatte abgeben müssen", erzählt der 30-Jährige im Interview bei laufen.de. Sein nächster Stopp: der Hamburg-Marathon am 26. April. Dort peilt der ehemalige Deutsche Marathon-Rekordler "einen Platz auf dem Podium und eine Top-Zeit" an: "Eine 2:05 sollte es schon sein." Der Deutsche Rekord von Amanal Petros (2:04:02 h) könne dann ein Ziel für 2027 sein. In diesem Jahr träumt Samuel Fitwi von einer Medaille im EM-Marathon von Birmingham (Großbritannien; 10. bis 16. August).
Mikaelle Assani weiter auf dem Weg zurück
Ein Jahr nach ihrer schweren Verletzung arbeitet Weitspringerin Mikaelle Assani (Karlsruher SC) weiter fleißig am Comeback. Das berichtet die "Rheinpfalz". Sie absolviert derzeit acht bis neun Trainingsheiten pro Woche, Leichtathletik und Reha-Programm. "Es wird von Woche zu Woche immer schneller, ich kann immer mehr Bounce aufbauen", freut sich die 23-Jährige, die von Einheit zu Einheit an Sicherheit gewinnt. Die EM-Vierte weiß aber auch: "Man muss sich die Zeit nehmen, die nötig ist. Wenn es einen Monat länger dauert, ist es eben so." Ein Härtetest soll bald Klarheit bringen, wie der Fahrplan zum Comeback aussieht.
50-Kilometer-WM mit vier deutschen Läuferinnen
Am Samstag (14. März) finden in Neu-Delhi (Indien) die Weltmeisterschaften im 50-Kilometer-Lauf statt. Für das deutsche Team gehen vier Läuferinnen ins Rennen: Verena Cerna (SSV Ulm 1846; 3:21:01 h), Sylvie Müller (MTG Mannheim; 3:20:58 h), Friederike Schoppe (LSG Goldener Grund Selters; 3:28:20 h) und Florentine Beese (Hannover Athletics; 3:26:10 h). Die Titelkämpfe waren ursprünglich für Dezember geplant und wurden kurzfristig auf den Termin im März verschoben. "Dieser Umstand stellt neben den dort herrschenden klimatischen Bedingungen, der Zeitanpassung und einer Startzeit um 4 Uhr morgens (23:30 MEZ) eine hohe zusätzliche Herausforderung dar", sagt Teammanager André Collet, der das Team gemeinsam mit Betreuerin Beate Behrendt und Trainer Andreas Kuhlen begleitet.
Eliud Kipchoge startet seine Rennserie in Südafrika
Der zweimalige Marathon-Olympiasieger Eliud Kipchoge wird am 24. Mai den Marathon in Kapstadt (Südafrika) laufen. Das Rennen bildet den Auftakt zu "Eliuds Running World", einer Serie von sieben Marathons auf allen Kontinenten. "Afrika ist der Ort, an dem meine Laufkarriere begann und wo die Grundlagen für meinen Erfolg tief verwurzelt sind", sagt der 41 Jahre alte Kenianer. "Mein allererstes Marathonrennen auf dem afrikanischen Kontinent zu bestreiten, hat für mich eine tiefe Bedeutung. Es geht darum, die Stärke des afrikanischen Laufsports zu feiern und die nächste Generation zu inspirieren." eme/aj
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