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Jetzt abstimmen für das „Ass des Monats“ Mai

© Jan Papenfuß, Gladys Chai von der Laage, Stefan Kellerer
Zeit für die nächste „Ass-Wahl“: Im Mai wirbelten drei Läufer und Geher die nationalen und kontinentalen Rekordlisten ordentlich durcheinander. Dazu kommt eine Mehrkämpferin, der in Götzis ein beeindruckendes Comeback gelang. Nun haben die Fans das letzte Wort, wer aus dem Quartett „Ass des Monats“ wird.
Martin Neumann

Die Stadion-Leichtathletik hat im Mai so richtig Fahrt aufgenommen. Mittendrin in der absoluten Weltspitze tummelten sich zwei deutsche Läufer und trugen sich in die Rekordlisten ein. Am 16. Mai triumphierte Mohamed Abdilaahi (Cologne Athletics) bei der Diamond League in Shanghai (China) und blieb mit 7:25,77 Minuten als erster deutscher Läufer über 3.000 Meter unter der Marke von 7:30 Minuten. Damit steigerte er als Sieger den 28 Jahre alten Deutschen Rekord von Dieter Baumann um mehr als fünf Sekunden. Eine Woche später bewies er als 5.000-Meter-Zweiter in Xiamen (China) mit 12:57,90 Minuten seine Top-Form.

Apropos Top-Form: Diese brachte Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen) am 31. Mai bei der Diamond League in Rabat (Marokko) auf die Bahn. Mit 7:57,80 Minuten steigerte er den 13 Jahre alten Europarekord des Franzosen Mahiedine Mekhissi-Benabbad um mehr als zwei Sekunden und blieb als erster Europäer unter der Acht-Minuten-Marke. Und auch hier ein Verweis an Dieter Baumann: Es war der erste Europarekord eines deutschen Läufers auf einer olympischen Distanz seit Dieter Baumanns kontinentaler 5.000-Meter-Bestmarke von 12:54,970 Minuten, aufgestellt 1997 in Zürich.

Rekord in Podebrady, Comeback in Götzis

Auf der Straße stellte Christopher Linke (Eintracht Frankfurt) eine Bestmarke auf. Am 8. Mai schnappte sich der Geher in Podebrady mit 1:23:46 Stunden den Deutschen Rekord im Halbmarathon. Diese Distanz hat in diesem Jahr die über Jahrzehnte auf dem Programm stehenden 20 Kilometer abgelöst. Auch auf der „alten Distanz“ führt Christopher Linke mit 1:18:12 Stunden die „ewige deutsche Bestenliste“ an.

An den beiden letzten Mai-Tagen meldete sich Sophie Weißenberg (TSV Bayer 04 Leverkusen) eindrucksvoll im Siebenkampf-Geschäft zurück. Fast zwei Jahre nach ihrem bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris erlittenen Achillessehnenriss absolvierte sie am letzten Mai-Wochenende in Götzis wieder einen Siebenkampf – und es wurde der beste ihrer bisherigen Karriere. Mit 6.449 Punkten und drei Einzelbestleistungen belegte Sophie Weißenberg in Götzis als beste deutsche Athletin Rang vier und hakte die EM-Norm für Birmingham ab.

Die Nominierten für Mai 2026 im Überblick:

Mohamed Abdilaahi (Cologne Athletics)
3.000 Meter | 7:25,77 min (DR) | 16. Mai in Shanghai (CHN)

Christopher Linke (Eintracht Frankfurt)
Halbmarathon Gehen | 1:23:46 h (DR) | 8. Mai in Podebrady (CZE)

Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen)
3.000 Meter Hindernis | 7:57,80 min (ER) | 31. Mai in Rabat (MAR)

Sophie Weißenberg (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Siebenkampf | 6.449 pt (PB) | 30./31. Mai in Götzis (AUT)

Stimmen Sie auf den Social-Media-Kanälen des DLV für Ihren Favoriten bzw. Ihre Favoritin ab! Es zählen die Likes und Shares der Athlet:innen-Bilder (Facebook) beziehungsweise das Voting im Abstimmungstool in der Kommentarfunktion bei Instagram. Die Ass-Wahl endet am Freitag, dem 5. Juni, um 15:00 Uhr.

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