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Flash-News am Montag

Die deutsche Langstrecklerin Blanka Dörfel hebt bei einem Straßenlauf zum Jubeln seitlich in die Höhe. © Gutenberg Halbmarathon Mainz
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Martin Neumann

Blanka Dörfel läuft Marathon-Debüt in Frankfurt

Langstrecklerin Blanka Dörfel (Berlin Athletics) wird ihr Marathon-Debüt am 25. Oktober beim Frankfurt-Marathon laufen. Das gaben die Veranstalter am Montag bekannt. Die 24-Jährige steigerte im Frühjahr ihre Bestzeiten über 10.000 Meter (31:53,60 min) und Halbmarathon (68:06 min) deutlich und sieht ihre sportliche Zukunft auf den 42,195 Kilometern: „Long Runs sind wirklich meine liebsten Einheiten. Ich will den kürzeren Distanzen nicht den Rücken kehren, möchte fortan in meiner Karriere aber voll auf Marathon setzen. Ich traue mir zu, in die deutsche und dann auch in die europäische Spitze vorzustoßen.“ Der Weg nach Frankfurt führt Blanka Dörfel derzeit über den Atlantik. Seit Mitte August bereitet sie sich in den USA intensiv auf ihren ersten Marathon vor. In Boulder, Colorado, absolviert sie ein rund 60-tägiges Höhentrainingslager. pm

Historisches Kugelstoß-Wettbewerbe in Brüssel

Erst zum zweiten Mal in der Leichtathletik-Geschichte wurden bei einem Meeting Kugelstoß-Siegerweiten über 23 Meter (Männer) und 21 Meter (Frauen) erzielt. Beim Diamond-League-Finale in Brüssel triumphierten Rajindra Campbell (Jamaika; 23,08 m) und Chase Jackson (USA; 21,14 m) vergangenes Wochenende. Das erste Mal übertrafen am 22. Mai 1988 in Hania (Griechenland) die Berliner Ulf Timmermann mit 23,08 Metern (damals Weltrekord) und Heike Hartwig mit 21,27 Metern diese Marke. eme/aj

Duplantis-Start bei Ultimate Championships fraglich

Stabhochsprung-Weltrekordler Armand-Duplantis (Schweden) musste seinen Start am Freitag beim Diamond-League-Finale in Brüssel verletzungsbedingt kurzfristig absagen. Erneut auftretende Oberschenkelprobleme machten das Springen unmöglich. „Dieses Problem begann in London. Seitdem lief es eigentlich ganz gut, aber in Zürich kehrten die Schmerzen zurück. Also habe ich nach dem Einspringen die schwierige Entscheidung getroffen, nicht am Wettkampf teilzunehmen. Die Fans wollten eine großartige Show sehen, und ich hätte ihnen das liebend gerne geboten. Mal sehen, ob ich beiden Ultimate Championships starten kann“, erklärte der Olympiasieger gegenüber der „L’Equipe“. eme/aj

Masai Russell: Zweimal sieben auf einen Streich

Hinter Hürdensprint-Olympiasiegerin Masai Russell (USA) liegt eine Diamond-League-Saison der Superlative. Die 26-Jährige gewann nicht nur alle ihre sieben Meeting-Starts mit Zeiten zwischen 12,09 Sekunden in Zürich (Weltrekord) und 12,27 Sekunden in Lausanne, sondern stellte auch bei allen sieben Diamond-League-Stationen neue Meetingrekorde auf. Auch bei ihren bisher weiteren vier Saisonstarts blieb Masai Russell ungeschlagen. eme/aj

Budapest statt Brüssel für Melissa Jefferson-Wooden

Sprint-Weltmeisterin Melissa Jefferson-Wooden (USA) hätte am Wochenende in Brüssel ihre erste Diamond-League-Trophäe gewinnen können. Doch die 25-Jährige verzichtete auf einen Start beim „Memorial van Damme“. Die dreifache Tokio-Weltmeisterin plant stattdessen mit einem Doppelstart über 100 und 200 Meter bei den Ultimate Championships am kommenden Wochenende in Budapest. eme/aj

Die Flash-News werden fortlaufend aktualisiert.

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