| EM 2026

Duplantis nicht aufzuhalten, Lita Baehre und Ladwig auf neun und elf

© Stefan Mayer
Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis hat seine Titelsammlung bei der EM in Birmingham am Sonntag um eine weitere Goldmedaille erweitert. Die DLV-Athleten Bo Kanda Lita Baehre und Gillian Ladwig erreichten die Plätze neun und elf.
Jan-Henner Reitze

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Es war ein langer Abend für die Stabhochspringer am Sonntag im EM-Finale von Birmingham, das 14 Teilnehmer in Angriff nahmen. Nach rund zwei Stunden lief es dann aber doch auf das erwartete Duell hinaus. Jeweils im zweiten Versuch meisterten Titelverteidiger Armand Duplantis (Schweden) und Emmanouil Karalis (Griechenland) 6,00 Meter. Danach flog der schwedische Weltrekordler jeweils im ersten Anlauf über 6,10 Meter und 6,15 Meter. Da konnte der Grieche nicht mehr nachziehen. Ihm blieb seine fünfte internationale Silbermedaille.

Armand Duplantis verzichtete auf eine weitere Höhenjagd. Fest stand sein vierter EM-Titel im Freien nacheinander. Auf Weltebene hat der 26-Jährige schon zwei Olympiasiege sowie drei WM-Titel im Freien und vier in der Halle eingesammelt. Bronze in Birmingham ging an den Franzosen Baptiste Thiery, der als einziger weiterer Athlet 5,85 Meter überwand und das gleich im ersten Versuch.

Nachdem er sich einmal vergeblich an dieser Höhe versucht hatte, hob sich Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf Athletics) zwei Versuche für 5,95 Meter auf. So wollte der 27-Jährige seine Chance auf eine Medaille wahren. Aber die Latte fiel. Da er die vorherige Höhe von 5,70 Metern erst im dritten Versuch geschafft hatte, belegte der DLV-Athlet Rang neun.

In seinem ersten EM-Finale übersprang Gillian Ladwig (Schweriner SC) die Anfangshöhe von 5,55 Metern gleich im ersten Versuch. Und das, obwohl er noch nie so hoch einen Wettkampf begonnen hatte. Danach ging es gleich auf 5,70 Meter. Eine Höhe, die der 27-Jährige in diesem Sommer noch nicht übersprungen hat. Das gelang auch in Birmingham nicht und der elfte Rang ging in die Ergebnisliste ein.

Stimme zum Wettbewerb

Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf Athletics):
„5,85 Meter im zweiten Versuch hätten mir nichts mehr gebracht, weil der Franzose schon drüber war. Heute war aber nicht mein Tag. Die Technik war gut und ich bin auf einem hohen Niveau. Aber die Beine haben nicht mitgespielt. Ich habe mir wieder eine gute Technik aufgebaut, das ist eine gute Basis. Damit kann ich in Zukunft wieder vorne mitspringen.“
 

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