Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Falk Wendrich schließt Saison mit 2,25 Metern ab
Hochspringer Falk Wendrich (LAZ Soest) hat am Sonntag in seiner Heimatstadt im zweiten Versuch 2,25 Meter gemeistert. Damit steigerte der EM-Zehnte seine Saisonbestleistung um zwei Zentimeter. Im Anschluss ließ der Deutsche Hallenmeister noch 2,30 Meter auflegen und versuchte sich dreimal an der Höhe, allerdings fiel die Latte. Im vergangenen Jahr hatte der 31-Jährige, der immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, an gleicher Stelle mit 2,28 Metern die zweitbeste Höhe seiner Karriere überwunden und neue Motivation gefasst, das Ziel Olympia-Teilnahme 2028 in Los Angeles (USA) anzugehen.
Tag zwei der Ultimate Championships im Video
Kompakt in elf Minuten die Höhepunkte des zweiten Tages der World Athletics Ultimate Championships in Budapest (Ungarn) am Samstag: Das gibt es im Video der ARD-Sportschau. Unter anderem hatte Speerwurf-Olympiasiegerin Haruka Kitaguchi (Japan) mit Landesrekord (68,92 m) die bisher unangefochtene Aufsteigerin des Jahres Yan Ziyi (China; 68,05 m) übertrumpft, Melissa Jefferson-Wooden (USA) spulte die 100 Meter in 10,62 Sekunden ab.
Kristjan Ceh mit nächstem 70-Meter-Kracher wieder vor Mykolas Alekna
Bei den Ultimate Championships ist das Diskuswerfen nicht im Programm. Stattdessen haben sich Europameister Kristjan Ceh (Slowenien) und Weltrekordler Mykolas Alekna (Litauen) am Samstag in der litauischen Hauptstadt Vilnius erneut ein Duell geliefert. Mit 72,56 Metern lag der Diamond League-Sieger aus Slowenien wieder vorn und kam bis auf fünf Zentimeter an seine Bestleistung ran. Auch vor Heimpublikum musste sich Mykolas Alekna (69,30 m) mit Rang zwei begnügen. Dritter wurde Olympiasieger Roje Stona (Jamaika; 67,11 m).
Jakob Ingebrigtsen verzichtet auf 1.500 Meter
Die 5.000 Meter hat Jakob Ingebrigtsen (Norwegen) am Freitag bei den Ultimate Championships (12:59,24 min) mit seinem starken Finish für sich entschieden. Auf einen Start am heutigen Sonntag über 1.500 Meter verzichtet der 25-Jährige, der sich erst bei der EM nach einer Achillessehnenverletzung zurückgemeldet hatte. „Ich würde mir wünschen, es wäre anders und meine Regeneration würde schneller gehen“, erklärte der zweimalige Olympiasieger. „Aber nach zwei sehr schwierigen Jahren bin ich gezwungen, vernünftiger zu sein.“ eme/aj
Alisa Vainio schon wieder im Marathon unterwegs
Marathon-Europameisterin Alisa Vainio (Finnland) hat sich am Samstag in Jyvaskyla bei den nationalen Meisterschaften in 2:27:47 Stunden den Titel gesichert – vier Wochen nach ihrem Sieg in Birmingham (Großbritannien). Die 28-Jährige plant noch viel weiter: Schon in Berlin (27. September) möchte die Finnin wieder an der Startlinie stehen, um die 42,195 Kilometer in Angriff zu nehmen. An den Start gehen möchte sie auch noch in Valencia (Spanien; 6. Dezember). eme/aj
Brigid Kosgei dominiert beim Great North Run
Brigid Kosgei hat mit einem dominierenden Rennen den Great North Run gewonnen. Bei dem Halbmarathon in Newcastle (Großbritannien) war die Kenianerin am Sonntag nach 66:15 Minuten im Ziel und hatte mehr als zwei Minuten Vorsprung auf Ihre Landsfrau und Vorjahressiegerin Sheila Chepkirui (68:19 min). In ihrem ersten Rennen seit fast anderthalb Jahren angeschlagen aufgeben musste die Britin Eilish McColgan. Das Rennen der Männer gewann der US-Amerikaner Zouhair Talbi (59:47 min). Jörg Wenig
Showdown in Budapest!
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