Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Rumesh Pathirage triumphiert auch bei den Asienspielen
Die Commonwealth Games, das Diamond League-Finale und die Ultimate Championships hat Speerwerfer Rumesh Pathirage (Sri Lanka) in diesem Sommer schon gewonnen. Am Montag setzte sich der Aufsteiger mit 88,55 Metern auch noch bei den Asienspielen in Nagoya (Japan) durch, vor Yashvir Singh (85,72 m) und Rohit Yadav (beide Indien; 84,35 m). Als Zweiter über 400 Meter Hürden hinter Sieger Bassem Hemeida (Katar; 47,82 sec) war der 17-Jährige Taiju Goto (Japan) in 47,93 Sekunden so schnell wie noch nie ein U18-Athlet über diese Strecke weltweit. Bei den Frauen sicherte sich Winfred Yavi (Bahrain) über 5.000 Meter (15:10,18 min) ihr drittes Gold bei den Meisterschaften, nachdem sie sich schon über 10.000 Meter und 3.000 Meter Hindernis durchgesetzt hatte. eme/aj
Audrey Werro möchte ihren Start verbessern
Als erste 800-Meter-Läuferin seit mehr als 40 Jahren hat die Schweizerin Audrey Werro in der zurückliegenden Saison die Marke von 1:54,00 Minuten unterboten und sich dem ältesten Weltrekord in einer olympischen Disziplin der Leichtathletik von der Tschechin Jarmila Kratochvilová (1:53,28 min) angenähert. Die Europameisterin hat ihre Erwartungen damit übertroffen - hält aber eine weitere Steigerung ihrer 1:53,70 Minuten für möglich. Als Ansatzpunkt nennt sie die Anfangsphase ihrer Rennen. „Am Start bin ich nicht die Beste und kann das für die nächste Saison vielleicht verbessern“, sagte die erst 22-Jährige dem Weltverband World Athletics.
EM in Birmingham übertrifft Leistungen aus Berlin und München
Nach dem Punktesystem des Weltverbandes World Athletics hat es in Birmingham (Großbritannien) in diesem Sommer mit unterm Strich 187.029 Zählern die bisher besten Leistungen bei einer EM in der Geschichte gegeben. Diese Statistik seit der Jahrtausendwende angeführt hatten vorher die EM 2018 in Berlin (184.379 pt) und die EM in München 2022 (183.971 pt). eme/aj
Thibaut Collet auch noch am Kreuzband operiert
Bei der EM in Birmingham hatte sich Stabhochspringer Thibaut Collet (Frankreich) die Achillessehne gerissen. Jetzt musste sich der 27-Jährige auch noch einer OP am Knie unterziehen. Der WM-Fünfte mit einer Bestleistung von 5,95 Metern hatte sich bei einem Unfall mit dem Mountainbike Ende August am Kreuzband verletzt. eme/aj
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