Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Frederik Ruppert im Porträt
Unter dem Titel „Goldjunge“ hat das Laufmagazin Runner’s World in seiner November-Ausgabe eine Homestory mit dem Europameister über 3.000 Meter Hindernis Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen) veröffentlicht. Das Porträt zeichnet unter anderem den Weg von einem Läufer nach, der die Spikes fast schon an den Nagel gehängt hatte, bis hin zu einem Weltklasseathleten, der in diesem Jahr vor allem mit seinem Europarekord sowie EM-Gold begeisterte. Zudem spricht Ruppert über seinen Antrieb und warum auch langweiliges Training zum Erfolg führt.
Besondere Ehre für Owen Ansah
Am vergangenen Samstag hat es eine besondere Ehre für den 200-Meter-Europameister Owen Ansah gegeben. Nur zwei Tage nachdem der Hamburger SV den Vertrag mit dem deutschen 100-Meter-Rekordhalter bis 2029 verlängert hatte, wurde dieser im vollbesetzten Volksparkstadion vor Tausenden von Fußballfans gewürdigt. Grund zur Freude gab es für den gebürtigen Hamburger dabei gleich doppelt, denn das Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart endete mit einem 1:0-Heimsieg für den HSV.
Wohl keine Hallensaison für Natalia Bukowiecka
Die polnische 400-Meter-Spezialistin Natalia Bukowiecka hat angekündigt, möglicherweise auf eine Hallensaison zu verzichten. Stattdessen wolle sich die EM-Zweite von Birmingham (Großbritannien) auf die Vorbereitung auf die Sommersaison 2027 sowie die Weltmeisterschaften im September konzentrieren. Wie PZLA berichtete, sei es ihr Ziel, in Peking (China) eine WM-Medaille zu gewinnen. eme/aj
Weltrekord von McLaughlin-Levrone als wichtiges Kapitel
In einem Interview mit Women’s Wear Daily hat Sydney McLaughlin-Levrone (USA) über ihren Weltrekordlauf über 400 Meter Hürden bei den Olympischen Spielen 2024 gesprochen. Zwei Jahre nach ihrem bisher wohl größten Erfolg sagte die Olympiasiegerin, die in diesem Sommer erstmals Mutter geworden ist: „Ich versuche, es nicht als Höhepunkt zu sehen. Es ist nur ein Kapitel. (…) Es hat mich gelehrt, meine eigenen Pläne flexibel zu halten. Es hat mir das Vertrauen gegeben, mich danach vom Hürdenlauf zu lösen und mit den 400 Metern etwas Neues auszuprobieren, auch wenn das bedeutete, eine Disziplin aufzugeben, die so viel zu meiner Identität beigetragen hatte.“ eme/aj
Teilnahmerekord bei Hamburger Halbmarathon erwartet
Wie die Organisatoren von Hamburgs größtem Halbmarathon verkündet haben, steuert die 32. Auflage der Laufveranstaltung am Sonntag auf einen Teilnahmerekord zu. Vier Monate nach der hitzebedingten Absage im Juni werden bei dem Lauf über 21,1 Kilometer 20.000 Sportlerinnen und Sportler erwartet. Der bisherige Teilnahme-Bestwert lag 2025 bei 18.000 Läuferinnen und Läufern. Ausgewirkt hat sich die Verschiebung vor allem auf das Elitefeld. Wegen vieler Konkurrenz-Veranstaltungen im Oktober werden nur wenige Topleute in der Hansestadt antreten. Nicht nur deswegen soll der Herbst-Termin daher eine Ausnahme bleiben und künftig wieder im Sommer stattfinden. dpa
Erste Erfolge im kenianischen Anti-Doping-Kampf
Der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes, Sebastian Coe, hat sich gegenüber BBC Sport zu positiven Entwicklungen in Bezug auf das Anti-Doping-Programm in Kenia geäußert. Dabei sprach er davon, dass die Förderung von Anti-Doping-Programmen erste Erfolge zeige und betonte zugleich: „Die Herausforderung besteht natürlich darin: Je mehr Tests man durchführt, je höher die Investitionen sind und je ausgefeilter die Technologie wird, desto mehr Fälle wird man wahrscheinlich aufdecken. (…) Ich denke, langfristig werden wir sehen, dass diese Zahl sinkt. Das haben wir bereits bei den Bahnwettbewerben beobachtet. Im Straßenlauf gibt es noch einige Herausforderungen.“ eme/aj
Olympia-Gesetz soll München-Bewerbung voranbringen
Um bereits für die Sommerspiele 2036 bereit zu sein, haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause die nächsten Schritte angekündigt. Die Macher der Münchner Sommerspiele-Bewerbung wollen mit einem Olympia-Gesetz die Umsetzung ihrer Pläne forcieren. Geplant sind unter anderem die Einrichtung einer Stabsstelle für die Olympia-Bewerbung bei der Stadt München sowie ein Olympia-Kabinett und eine Olympia-Kommission für die weitere Abstimmung mit Behörden und Politik. München hatte sich im nationalen Wettbewerb um die deutsche Kandidatur für Olympia und Paralympics 2036, 2040 oder 2044 durchgesetzt. Zu den Konkurrenten im Rennen um die Spiele 2036 zählen Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, die Türkei und Südafrika. dpa
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