Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Sportler*innen-Wahl in Offenburg
Die Stadt Offenburg sucht ihre Sportler*innen des Jahres 2026. Zur Abstimmung stehen in diesem Jahr auch drei Leichtathleten zur Auswahl. In der Kategorie „Aktive“ zählen der DM-Dritte im Speerwerfen Max Dehning sowie 800-Meter-Läufer Malik Skulpin-Alfa zu den sechs Kandidaten, für die abgestimmt werden kann. In der Kategorie „Jugend“ gehört U20-WM-Teilnehmer über 400 Meter Hürden Magnus Skulpin-Alfa mit zur Kandidatenauswahl. Die Online-Abstimmung läuft noch bis zum 9. November. Zum Voting
Sofie Dokter nach Knöchel-OP auf dem Rad
Anders als gewohnt ist die EM-Dritte im Siebenkampf Sofie Dokter in die Saison gestartet. Auf Instagram gab die Niederländerin bekannt, dass sie vor wenigen Wochen am Knöchel operiert worden sei, um ein Knochenfragment zu entfernen. Entsprechend konzentriere sie sich zunächst auf die Regeneration, zu der vor allem Trainingseinheiten auf dem Rad gehören. Während etwa Landsfrau Femke Broeders-Bol in den Kommentaren zwei Herzchen hinterließ, schrieb Trainingskollegin Sophie Weißenberg (TSV Bayer Leverkusen 04), die in diesem Jahr nach einem Achillessehnenriss erfolgreich ihr Comeback gefeiert hat: „Wer liebt nicht ein paar gute Radeinheiten“. eme/aj
Europameister über 10.000 Meter gibt Marathon-Debüt in New York
Wenige Tage vor dem TCS New York City Marathon am 1. November haben die Veranstalter Änderungen im Elitefeld bekanntgegeben. Ihren Start abgesagt haben unter anderem der WM-Dritte und Europameister von 2025 Iliass Aouani aus Italien, der zweifache WM-Medaillengewinner Gotytom Gebreslase aus Äthiopien sowie die US-Amerikaner Casey Clinger, Paul Chelimo und Jared Ward. Um den Sieg mitlaufen will hingegen der schwedische Europameister über 10.000 Meter Andreas Almgren, der in New York sein Marathon-Debüt absolviert. Zu seinen größten Herausforderern zählen etwa Titelverteidiger Benson Kipruto, der Sieger von 2024, Abdi Nageeye, und der zweimalige Gewinner Geoffrey Kamworor sowie das amerikanische Duo Zouhair Talbi und Conner Mantz. eme/aj
Duplantis plant "Sommer-Spektakel"
Nachdem Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis (Schweden) bereits seinen Verzicht auf eine Hallen-Saison bekanntgegeben hatte, äußerte sich nun dessen Vater und Trainer Greg Duplantis zu den Hintergründen dieser Entscheidung. Gegenüber der schwedischen Zeitung Expressen sagte er, das Jahr 2026 sei zu intensiv geworden und sein Sohn sei zeitweise unzureichend vorbereitet gewesen. Der Fokus für den Winter liege darauf, stärker zu werden und etwas „Spektakuläres“ zu erreichen. Die endgültige Entscheidung gegen eine Hallensaison fiel nach Rücksprache mit dem Weltleichtathletik-Präsidenten Sebastian Coe, der ebenfalls darauf hingewiesen hat, dass es nicht nachhaltig sei, ausschließlich einen Wettkampf nach dem anderen zu bestreiten. eme/aj
Globale Initiative „Sport for Good“
World Athletics hat die Stärkung seines Kinderleichtathletikprogramms durch die Teilnahme an der globalen Initiative „Sport for Good“ angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Initiative in Kooperation zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), World Athletics, World Rugby, der FIBA und dem Badminton-Weltverband. Gemeinsames Ziel ist es, die Teilnahme am Sport zu nutzen, um Wohlbefinden, Inklusion, Bildung und Gemeindeentwicklung zu fördern und gleichzeitig internationalen Verbänden und ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, die Wirkung des Sports zu verstehen und zu demonstrieren. eme/aj
Crosslauf bei FISU Winter-Universiade im Programm
Wie der Internationale Hochschulsportverband (FISU) bekanntgegeben hat, wird der Crosslauf in das Programm der FISU Winter-Universiade im Januar nächsten Jahres in Changchun (China) aufgenommen. Ausgetragen werden sowohl ein Kurzstreckenlauf über 3,7 Kilometer am 17. Januar als auch ein Langstreckenlauf über 6,9 Kilometer am 18. Januar. eme/aj
Afrika hofft mit Jugendspielen auf die großen Olympischen Spiele
Erstmals in der Geschichte Olympias leuchten die fünf Ringe in Afrika. Zu den Olympischen Jugendspielen, die an diesem Wochenende im Senegal beginnen, werden 2.700 Sportlerinnen und Sportler bis 17 Jahre aus aller Welt erwartet. Bis zum 13. November treten die Jugendlichen in 25 Sportarten gegeneinander an. Für Deutschland sind 50 Athletinnen und Athleten ab 14 Jahren in 17 Disziplinen nominiert, die Leichtathletik-Wettbewerbe finden ohne deutsche Beteiligung statt. Im Rennen um die Sommerspiele 2036 ist es für Afrika zugleich eine Chance, zu zeigen, dass es für große Multi-Sport-Ereignisse gerüstet ist . Mit Kapstadt, Johannesburg und Durban gilt Afrika als einer der sechs Rivalen für die Münchner Bewerbung. Die Geschichte der Jugendspiele begann 2010 in Singapur, es folgten zwei weitere Sommer- und vier Winter-Ausgaben. Für 2028 sind noch einmal Jugend-Winterspiele in Italien angesetzt. dpa
Skilanglauf-Legende Therese Johaug träumt von Sommerspielen
Die Norwegerin Therese Johaug, die im Skilanglauf bereits Olympia-Gold sowie 14 Weltmeistertitel gewann, ist immer häufiger an der Startlinie von Langstrecken-Läufen zu finden und träumt von einer zweiten Sportkarriere in der Leichtathletik. Zuletzt sendete auch der norwegische Verband positive Signale für einen Wechsel des Wintersport-Stars. Erste Erfolge verbuchte die 38-Jährige jüngst mit einer Zeit von 30:51 Minuten über 10.000 Meter, der zweitbesten Zeit einer Norwegerin überhaupt – sowie im B-Rennen der Halbmarathon-WM in Kopenhagen, in dem sie trotz Verletzungsproblemen in 1:08:43 Stunden die schnellste Europäerin war. Als nächstes Ziel hat sie sich die Qualifikationszeit für die Olympischen Spiele 2028 im Marathon gesetzt. Ihr Debüt über die 42,195 Kilometer gibt sie beim Valencia Marathon am 6. Dezember.
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