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Jetzt für das „Ass des Monats“ Oktober abstimmen!

Oben links hält Nina Engelhard in gelber Nationalmannschaftsjacke eine Deutschlandfahne hinter sich. Oben rechts läuft Blanka Dörfel im lila Shirt über eine regennasse Straße. Unten links läuft Esther Pfeiffer in pinker Hose inmitten einer Gruppe, unten rechts Amanal Petros im neongrünen Trikot, begleitet von einem Kameramann. © Theo Kiefner, Florian Kurrasch, Johannes Überbacher
Vier Läuferinnen und Läufer, die im Oktober starke Leistungen vollbracht haben, stehen zur Wahl zum „Ass des Monats“. Es treten an: eine Rekord-Debütantin, ein Europameister auf dem Podium, eine Streckenrekordlerin und eine Berglauf-Doppelsiegerin. Jetzt sind Sie gefragt: Wer wird „Ass des Monats“ Oktober?
Martin Neumann

Der Oktober stand ganz im Zeichen des Straßen- und Berglaufs: Beim Frankfurt-Marathon am 25. Oktober sorgten gleich zwei für die „Ass-Wahl“ Nominierte für Furore. Blanka Dörfel (Berlin Athletics) lief bei ihrem Marathon-Debüt trotz Regens und tiefer Pfützen als Zweite in 2:20:46 Stunden ins Ziel. Das ist das schnellste Debüt einer deutschen Läuferin und die zweitschnellste Zeit einer Deutschen überhaupt. Nur Irina Mikitenko war 2008 in Berlin mit 2:19:19 Stunden schneller. Den bisherigen „Deutschen Debütrekord“ (2:23:57 h) unterbot die 24-jährige Deutsche 10.000-Meter-Meisterin um mehr als drei Minuten. Damit führt sie die deutsche Jahresbestenliste an und ist die zweitschnellste Europäerin des Jahres. Nur Europameisterin Alisa Vainio (Finnland) war sieben Sekunden schneller.

Auch Amanal Petros (Hannover 96) lief in Frankfurt ganz vorn mit. Der Europameister musste sich erst auf den letzten Kilometern geschlagen geben. Mit 2:05:46 Stunden wurde er Zweiter, nur 20 Sekunden hinter dem Äthiopier Jirata Dinki. Das ist die mit Abstand schnellste Zeit eines deutschen Läufers in der Geschichte des Frankfurt-Marathons. Amanal Petros ist zudem der erste deutsche Mann seit der Jahrtausendwende, der beim Frankfurt-Marathon auf dem Podest stand.

Eine starke Rückkehr und ein Doppelsieg

Wie man auf Rückschläge reagiert, zeigte Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics). Eine Woche nachdem sie beim Berlin-Marathon das Rennen frühzeitig beendet musste und damit die angepeilte Top-Zeit verpasste, startete sie beim Halbmarathon in Köln. Am 4. Oktober gewann sie dort in 67:24 Minuten. Damit verbesserte sie ihren eigenen Streckenrekord um vier Sekunden und ihre persönliche Bestleistung um eine Sekunde.

Das „Ass-Quartett“ vervollständigt Nina Engelhard (PSV Grün-Weiß Kassel). Die amtierende Berglauf-Weltmeisterin im Uphill hatte eine von Verletzungen geprägte Saison hinter sich. Beim Weltcup-Finale im kanadischen Québec meldete sie sich eindrucksvoll zurück und gewann beide Rennen. Im Uphill-Rennen am Mont-Sainte-Anne siegte sie in 31:43 Minuten mit 1:49 Minuten Vorsprung. Einen Tag später gewann sie auch das Classic-Rennen in 1:20:34 Stunden, diesmal mit mehr als drei Minuten Vorsprung.

Die Nominierten für Oktober 2026 im Überblick:

Blanka Dörfel (Berlin Athletics)
Zweite Frankfurt-Marathon | 2:20:46 h | 25. Oktober in Frankfurt am Main

Nina Engelhard (PSV Grün-Weiß Kassel)
Doppelsieg beim Weltcup-Finale Berglauf | Uphill (31:43 min) und Classic (1:20:34 h) | 10./11. Oktober in Québec (CAN)

Amanal Petros (Hannover 96)
Zweiter Frankfurt-Marathon | 2:05:46 h | 25. Oktober in Frankfurt am Main

Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics)
Halbmarathon-Sieg mit Streckenrekord und PB | 67:24 min | 4. Oktober in Köln

Stimmen Sie auf den Social-Media-Kanälen des DLV für Ihren Favoriten bzw. Ihre Favoritin ab! Es zählen die Likes und Shares der Athlet:innen-Bilder (Facebook) beziehungsweise die Stimmen im Voting-Tool bei Instagram. Die Ass-Wahl endet am Mittwoch, den 4. November, um 12:00 Uhr.

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