| Berlin City Night

Esther Pfeiffer und Fabienne Königstein in starker Form

Esther Pfeiffer läuft mit ausgebreiteten Armen auf der Straße © SCC Events / Tilo Wiedensohler
Esther Pfeiffer und Kifle Kefyalew haben am Samstag bei der "Berlin City Night" das 10-Kilometer-Rennen gewonnen. Der Äthiopier stellte bei seinem Sieg einen neuen Streckenrekord auf. Esther Pfeiffer setzte sich mit der zweitbesten Zeit ihrer Karriere vor Fabienne Königstein durch, die mit neuer Bestzeit im Gepäck den EM-Marathon ansteuert.
Jörg Wenig

Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) und der Äthiopier Kifle Kefyalew haben am Samstag das 10-Kilometer-Rennen auf dem Kurfürstendamm in Berlin gewonnen. Während Kefyalew bei der „City Night“ mit 28:03 Minuten einen Streckenrekord sowie eine persönliche Bestzeit aufstellte, siegte Pfeiffer mit 31:20 Minuten und erzielte die zweitschnellste Zeit in der Veranstaltungsgeschichte dieses Traditionslaufes sowie die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere.

Für die Düsseldorferin war das 10-Kilometer-Rennen bei angenehmen Temperaturen von rund 20 Grad Celsius ein gelungener Test in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon am 27. September. Mit 31:20 Minuten war sie 19 Sekunden schneller als bei ihrem dritten Platz vor einem Jahr in Berlin. Sie erzielte die zweitschnellste Zeit der Veranstaltungsgeschichte – im vergangenen Jahr hatte die belgische Marathon-Europameisterin Chloé Herbiet den Streckenrekord auf 31:12 Minuten verbessert – und die zweitbeste Zeit ihrer Karriere. Im April war Esther Pfeiffer in Laredo (Spanien) 30:45 Minuten gelaufen.

Fabienne Königstein mit Bestzeit nach Birmingham

Mit deutlichem Abstand, aber einer neuen Bestzeit von 31:57 Minuten lief Fabienne Königstein (Hannover 96) auf Rang zwei. Sie zeigte sich damit bestens vorbereitet auf die Europameisterschaften in Birmingham (Großbritannien), wo sie im Marathon starten wird. Als Dritte folgte Anna Langerwisch (SCC Berlin/Marathon Team), die sich auf 32:17 Minuten steigerte und in ihrem nächsten Marathon sicherlich eine Zeit unter 2:30:00 Stunden anpeilen wird. Lara Kiene (LG Hamm) wurde in 32:26 Minuten Vierte vor der Schwedin Carolina Wikström, die nach 32:33 Minuten im Ziel war.

Im Rennen der Männer unterbot Kifle Kefyalew den Streckenrekord deutlich. Der Äthiopier gewann mit 28:03 Minuten und war damit 24 Sekunden schneller als Hendrik Pfeiffer vor einem Jahr. Zweiter wurde in Berlin Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics), der aus dem Marathon-Training heraus lief und mit 28:29 Minuten seine Bestzeit um zwei Sekunden unterbot. Hinter dem drittplatzierten Briten Jake Smith, der nach 28:31 Minuten im Ziel war, folgten Jona Bodirsky (TSV Bayer 04 Leverkusen; 28:38 min) und Haftom Welday (TB Hamburg Eilbeck; 28:51 min) jeweils mit persönlichen Bestzeiten. 

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