Bei Emil Agyekum läuft es – sowohl auf der Bahn als auch bei der Wahl zum „Ass des Monats“ Juli. Für seine jüngsten Rekordrennen über 400 Meter Hürden erhielt er auf Facebook und Instagram die meisten Stimmen der Leichtathletik-Fans.
Bereits stark in die Saison gestartet, setzt Emil Agyekum (SCC Berlin) in diesem Sommer neue Maßstäbe. Nachdem er schon Mitte Juli in Budapest (Ungarn) mit 47,58 Sekunden am Deutschen Uralt-Rekord von Harald Schmid (47,48 sec) kratzte, war dieser dann vier Tage später fällig. In 47,45 Sekunden lief der in Frankfurt trainierende Emil Agyekum beim Diamond-League-Meeting in London (Großbritannien) an die Spitze der ewigen deutschen Bestenliste. Seine Top-Form erneut unter Beweis stellte der 27-Jährige bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid, als er mit Meisterschaftsrekord von 47,65 Sekunden zu Gold sprintete. Diese Leistungen wurden entsprechend von den Fans honoriert. Mit 41,4 Prozent der Gesamtstimmen lag er vorne.
Auf Platz zwei folgte 400-Meter-Läuferin Johanna Martin (1. LAV Rostock). Anfang Juli pulverisierte die 20-Jährige im Vorlauf der Deutschen U23-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid im Alleingang ihre Bestzeit auf 50,57 Sekunden und war so schnell wie Grit Breuer 2001 keine DLV-Athletin mehr. Zudem gewann sie am letzten Juli-Wochenende in ebenfalls starken 51,28 Sekunden den Deutschen Meistertitel bei den Frauen. Rang drei ging bei der Ass-Wahl an Mittelstrecken-Spezialist Robert Farken (SG Motor Gohlis-Nord Leipzig) vor 400-Meter-Läufer Jean Paul Bredau (VfL Wolfsburg).
Die genaue Stimmenverteilung:
Emil Agyekum (SCC Berlin): 41,4 Prozent
Johanna Martin (1. LAV Rostock): 32,0 Prozent
Robert Farken (SG Motor Gohlis-Nord Leipzig): 16,9 Prozent
Jean Paul Bredau (VfL Wolfsburg): 9,7 Prozent