Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Tim Nowak mit flotter Marathonzeit in Berlin
Die abschließenden 1.500 Meter zählten für den ehemaligen Zehnkämpfer Tim Nowak (SSV Ulm 1846) zu den stärksten Disziplinen. Dass der EM-Neunte von 2024 auch gern einige Meter weiter läuft, bewies er am Sonntag beim Berlin-Marathon. Der 31-Jährige finishte den Marathon nach 3:27:48 Stunden. Die schnellsten Kilometer von Tim Nowak waren die finalen 2,195 Kilometer. Ein starkes Rennen lieferte auch Jan Frodeno ab. Der Triathlon-Olympiasieger von 2008 und mehrfache Ironman-Weltmeister finishte den Marathon nach 2:23:33 Stunden und belegte in der Altersklasse M45 Rang drei.
Tigst Assefa läuft mit Achillessehnenriss ins Ziel
Nach dem Drama beim Berlin-Marathon ist die äthiopische Siegerin Tigst Assefa in München an der Achillessehne operiert worden. Nach Angaben ihres Managers Gianni Demadonna riss sich die neue Berliner Streckenrekordlerin (2:11:04 h) während des Rennens die Achillessehne und muss eine lange Wettkampfpause einlegen. „Ab Kilometer 31 fingen die Schmerzen an, ab dem 40. Kilometer wurden sie dann sehr stark. Es ist unglaublich, wie sie mit dieser Verletzung und diesen Schmerzen überhaupt weitergelaufen ist und das Rennen gewonnen hat“, sagte Gianni Demadonna den Sendern RTL/ntv und Sky. Tigst Assefa lief am Sonntag in Berlin humpelnd ins Ziel und verlor auf den letzten drei Kilometern knapp drei Minuten. So verpasste sie die mögliche Steigerung des Weltrekords (2:09:56 h). Den Zielbereich verließ sie am Sonntag gestützt von Lauflegende Haile Gebrselassie. Auch Europameisterin Alisa Vainio (Finnland) wurde ausgebremst. Nach zwei Kilometern vertrat sich die Finnin und stieg kurz danach aus. dpa
Berlin-Marathon mit zweitschnellstem Sieger-Doppel
Obwohl Tigst Assefa auf den finalen Kilometern des Berlin-Marathons am Sonntag noch knapp zwei Minuten verlor, ist die Addition der Siegerzeiten außergewöhnlich. Die Äthiopierin (2:11:04 h) und ihr Landsmann Guye Adola (2:02:50 h) kommen addiert auf 4:13:54 Stunden. Nur das Rennen 2024 in Chicago liegt mit den addierten Siegerzeiten von 4:12:40 Stunden vor Berlin. jw
Yan Ziyi übertrifft erneut die 70 Meter
Bei den Asienspielen in Nagoya (Japan) haben Winfred Yavi und Yan Ziyi am Sonntag mit Meisterschaftsrekorden für die Highlights gesorgt. Die Olympiasiegerin aus Bahrain gewann die 3.000 Meter Hindernis in 9:04,36 Minuten vor Norah Jeruto (Kasachstan; 9:06,82 min). Dritte wurde Parul Chaudhary (Indien) mit indischem Rekord von 9:08,67 Minuten. Diamond-League-Siegerin Yan Ziyi (China) brauchte im Speerwurf nur einen Versuch: Mit 70,46 Metern hielt sie Haruka Kitaguchi (Japan; 62,70 m) klar in Schach. Für die 18-jährige Chinesin war es nach den 71,74 Metern bei der Diamond League im Mai in Xiamen (China) der zweite 70-Meter-Wurf der Karriere. eme/aj
Ungarischer Rekord für Lili Vindics-Tóth in Warschau
Sechs Wochen nach ihrem EM-Silber hat Lili Vindics-Tóth (Ungarn) am Sonntag den Marathon in Warschau (Polen) gewonnen. Mit ungarischem Rekord und Streckenrekord von 2:24:48 Stunden lief sie die schnellste Zeit, die je eine Frau auf polnischem Boden erzielt hat. Die Äthiopierin Gelane Senbete folgte nur neun Sekunden dahinter mit Bestzeit von 2:24:57 Stunden. Bei den Männern setzte sich der Kenianer Stephen Kibor mit Bestzeit von 2:09:19 Stunden klar durch. eme/aj
Mareike Metz verpasst W45-Europarekord nur knapp
Bei den Deutschen Masters-Meisterschaften im Wurffünfkampf in Baunatal sind am Wochenende bei bestem Leichtathletik-Wetter fast zwei Dutzend Titel vergeben worden. Herausragend war W70-Siegerin Elke Herzig, die 4.265 Punkte sammelte und allein im Hammerwurf 1.110 Zähler erzielte. Im Gewichtwurf der M55 knackten Holger Fettke und Tino Kyre ebenfalls die 1.000-Punkte-Marke, während in der W45 Mareike Metz den Europarekord nur knapp verpasste. Spannend wurde es in der W55, wo 34 Punkte über Gold entschieden. Mehr Informationen.
Die Flash-News werden fortlaufend aktualisiert.
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