Mit beiden Vorjahressiegern wird am Sonntag die 51. Auflage des Amsterdam-Marathons gestartet. Sowohl der Kenianer Geofry Kipchumba, der im vergangenen Jahr bei der 50. Jubiläumsausgabe des Rennens mit einem Streckenrekord von 2:03:30 Stunden gewann, als auch die Äthiopierin Aynalem Desta kehren nach Amsterdam zurück.
Der 26-jährige Geofry Kipchumba hatte sich im vergangenen Jahr in Amsterdam (Niederlande) im erst zweiten Marathon-Rennen seiner Karriere um mehr als zwei Minuten verbessert. Sein Streckenrekord von 2:03:30 Stunden ist auch weiterhin seine persönliche Bestzeit. Im März kam er in Tokio (Japan) sehr dicht an diese Zeit heran. Dort wurde der Kenianer in 2:03:37 Stunden Zweiter. Seine stärksten Konkurrenten könnten zwei Äthiopier sein: Haymanot Alew lief seine Bestzeit von 2:03:31 Stunden vor zwei Jahren in Berlin, wo er Dritter wurde. Tsegaye Getachew ist der Amsterdam-Sieger der Jahre 2022 und 2024. Im vergangenen Jahr war er Zweiter und stellte seine Bestzeit von 2:04:18 Stunden auf.
Das Elitefeld des Amsterdam-Marathons ist bei den Männern in der Spitze außerordentlich breit. Gleich elf Athleten weisen Bestzeiten unter 2:05:00 Stunden auf, zehn weitere liefen schon unter 2:06:00. Mit Nicholas Kipkorir (Kenia / PB: 2:06:07 h) ist der Vize-Weltmeister im Halbmarathon am Start. Sein Landsmann Isaia Lasoi könnte bei seinem Debüt auch eine starke Rolle spielen. Er hat im Halbmarathon ein Weltklasse-Bestzeit von 58:10 Minuten.
Die erst 22-jährige Aynalem Desta hatte im vergangenen Jahr in Amsterdam für eine Überraschung gesorgt. In ihrem dritten Marathon steigerte sich die Äthiopierin deutlich um gut viereinhalb Minuten und gewann in 2:17:37 Stunden. In diesem Frühjahr war sie Dritte in Nagoya (Japan; 2:22:37 h). Während die Äthiopierin als Favoritin an den Start geht, weisen noch drei Landsfrauen Bestzeiten von unter 2:20:00 Stunden auf: Meseret Belete (2:18:21 h), Mestawut Fikir (2:18:48 h) und Buze Diriba (2:19:34 h). Während Meseret Beletes beste Zeiten schon länger zurückliegen, erreichten Mestawut Fikir und Buze Diriba in diesem Jahr Ergebnisse von 2:20:00 Stunden in Tokio beziehungsweise 2:19:54 Stunden in Daegu (Südkorea). Wenn Aynalem Desta in ähnlicher Form ist wie vor einem Jahr, könnte sie den Streckenrekord ihrer Landsfrau Yalemzerf Yehualaw angreifen, die vor zwei Jahren in 2:16:52 Stunden gewann.
Hinweis: Eurosport überträgt den Amsterdam-Marathon am Sonntag ab 8:45 Uhr.
Elite-Feld mit persönlichen Bestzeiten
Männer:
Geofry Kipchumba (KEN) 2:03:30 h
Haymanot Alew (ETH) 2:03:31 h
Tsegaye Getachew (ETH) 2:04:18 h
Lemi Berhanu (ETH) 2:04:33 h
Maru Teferi (ISR) 2:04:44 h
Stephen Kissa (UGA) 2:04:48 h
Bute Gemechu (ETH) 2:04:51 h
Justus Kipkorir Limo (KEN) 2:04:55 h
Bazezew Asmare (ETH) 2:04:57 h
Yihunilign Adane (ETH) 2:04:59 h
Patrick Mosin (KEN) 2:04:59 h
Kalipus Lomwai (KEN) 2:05:06 h
Yohei Ikeda (JPN) 2:05:12 h
Isaia Lasoi (KEN) Debüt
Frauen:
Aynalem Desta (ETH) 2:17:37 h
Meseret Belete (ETH) 2:18:21 h
Mestawut Fikir (ETH) 2:18:48 h
Buze Diriba (ETH) 2:19:34 h
Desi Mokonin (BRN) 2:20:07 h
Yeshi Chekole (ETH) 2:20:15 h
Nazret Weldu (ERI) 2:20:29 h
Evaline Chirchir (KEN) 2:20:33 h
Tiringo Mulu (ETH) 2:21:12 h
Stacey Ndiwa (KEN) 2:23:42 h