| Crosslauf

Niedersachsen gewinnen 9. Crosstock

Gewohnt stark präsentierten sich am Samstag die Läuferinnen und Läufer aus Niedersachsen: „As Tralkörper“ mit Tabea Themann, Karsten Meier und Florian Pehrs gewannen die 9. Auflage des Teamcross-Wettbewerbs in Rostock. Auf dem zweiten Platz folgte schon mit einigem Abstand „Austria 3“ vor der zweiten Mannschaft aus Niedersachsen „Es Kalation“ mit Antonia Hehr, Sören Ludolph und Andreas Lange.
Christoph Thürkow

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen erlebten die Zuschauen im Barnstorfer Wald in Rostock auch dieses Jahr auf den ersten Runden. Die Crosstock-Neulinge vom Team „Newline“ mit 1.500-Meter-Hallenmeisterin Annett Horna (LC Rehlingen), René Menzel und Philip Champignon (beide TSV Kirchdorf) ging forsch an und führten die ersten Runden. Eine vierköpfige Verfolgergruppe ließ jedoch nicht abreißen und übernahm nach gut einem Drittel des Rennens die Führung.

Mit der Erfahrung einiger Crosstock-Teilnahmen setzten sich am Ende Tabea Themann (SG Essen-Garthe), Karsten Meier (MTV Braunschweig) und Florian Pehrs (LG Braunschweig) in 50:17 Minuten klar durch und verfehlten den Streckenrekord aus dem Vorjahr nur um elf Sekunden.

Platz zwei geht nach Österreich

Ein anderes Premieren-Team machte dafür mit Platz zwei auf sich aufmerksam: Lisa-Marie Leutner (Team2014.at), Lukas Pallitsch (Laufimpuls Oggau) und Vincent Roth (SV Schwechat) vom Team „Austria 3“ kamen nach 50:34 Minuten ins Ziel und verdrängten Crosstock-Dauerstarter Sören Ludolph (LG Braunschweig) und sein Team „Es Kalation“ mit 50:52 Minuten auf den dritten Rang. Olympia-Teilnehmer Ludolph ging dabei mit 800-Meter-Disziplin-Kollege und Crosstock-Neuling Andreas Lange (LG Reinbek-Ohe) und Hindernis-Nachwuchsläuferin Antonia Hehr (SV Molbergen) an den Start.

Das Team „Newline“ kam am Ende mit 52:22 Minuten als Siebter ins Ziel. Die einheimischen „Wadenbeißer“ mit Tom Gröschel (TC Fiko Rostock) wurden gar nur Neunter (53:06 min).

„Toll organisiert. Eine familiäre Atomsphäre und die Idee der Mix-Staffel ist einfach nur klasse“, freute sich nach dem Rennen Vincent Roth vom zweitplatzierten Team „Austria 3“. Mit seiner Einschätzung sprach der Berliner die einhellige Meinung aller Aktiven beim 9. Crosstock Teamcross aus.

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