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Sehenswerte Felder bei Berliner City Night

Fabienne Königstein mit hochgerecktem linkem Zeigefinger als Jubelgeste © Theo Kiefner
Fabienne Königstein und Esther Pfeiffer treffen am Samstag bei der Berliner City Night über 10 Kilometer aufeinander. Für die beiden deutschen Straßenläuferinnen ist es jeweils ein richtungsweisender Test in der Vorbereitung auf einen Marathon. Bei den Männern zählt Aaron Bienenfeld zu den Favoriten.
Jörg Wenig

Aus dem Marathon-Training heraus startet Fabienne Königstein (Hannover 96) am Samstag beim 10-Kilometer-Rennen im Rahmen der Berliner City Night. Die 33-Jährige bereitet sich auf den EM-Marathon am 16. August in Birmingham (Großbritannien) vor. Nach einer rund dreimonatigen Wettkampfpause wird Fabienne Königstein in Berlin erstmals wieder in einem Rennen starten. Im vergangenen Jahr überzeugte sie beim Berlin-Marathon als Sechste mit 2:22:17 Stunden. Ihre 10-Kilometer-Bestzeit von 32:35 Minuten könnte auf dem schnellen Kurs am Samstag fallen.

Als Vorjahresdritte kommt Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) auf den Kurfürstendamm. Die 28-Jährige überzeugte im vergangenen Jahr in Berlin mit einer Bestzeit von 31:39 Minuten, die sie mittlerweile auf 30:45 Minuten geschraubt hat. Das Rennen in Berlin ist für Esther Pfeiffer ein wichtiger Formtest auf dem Weg zum Berlin-Marathon Ende September. Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg), die 2023 und 2024 in Berlin jeweils Zweite war, kann dieses Mal verletzungsbedingt nicht starten. 

Mit Marta Galimany steht eine erfahrene internationale Athletin an der Startlinie. Die ehemalige spanische Marathon-Rekordhalterin zeigt auch mit 40 Jahren weiterhin konstant starke Leistungen. In den vergangenen sieben Monaten verbesserte sie ihre persönlichen Bestzeiten im Halbmarathon auf 69:22 Minuten und über 10 Kilometer auf 31:36 Minuten. Damit ist sie die zweitschnellste Läuferin im Starterfeld.

Aaron Bienenfeld favorisiert

Bei den Männern dürfte Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics) eine starke Rolle spielen. Der 28-Jährige erzielte in diesem Jahr bereits starke Leistungen auf der Straße: Im Halbmarathon steigerte er sich in Houston auf 61:15 Minuten, beim Hamburg Marathon lief er mit 2:08:47 Stunden das schnellste Marathon-Debüt eines deutschen Läufers überhaupt. Seine 10-Kilometer-Bestzeit steht bei 28:31 Minuten.

Tom Thurley (Munich Athletics) nutzt die City Night als Vorbereitung auf die Europameisterschaften. Der 32-jährige Halbprofi qualifizierte sich überraschend für den EM-Marathon. Er wurde im April in Hannover mit 2:11:02 Deutscher Marathon-Meister. Seine aktuelle 10-Kilometer-Bestzeit steht bei 28:58 Minuten. Vorjahressieger Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) kann nach einem Ermüdungsbruch im vorderen Mittelfuß nicht antreten. „In der Zwischenzeit bin ich aber wieder voll im Training“, sagte Hendrik Pfeiffer, der am 11. Oktober den Chicago-Marathon laufen möchte.

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