Am dritten Wettkampf-Tag bei den Weltmeisterschaften der Masters in Daegu (Südkorea) haben besonders die neuen Weltmeister Martina Greithanner im Diskuswurf und Roland Heiler im Kugelstoß überzeugt. Insgesamt fügte die deutsche Mannschaft ihrem Konto sieben neue Medaillen hinzu.
Gleich zu Beginn des dritten Wettkampf-Tages feierten die deutschen W50-Masters-Athletinnen einen Doppelsieg im Diskuswurf. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen holte sich Martina Greithanner (TSV Münnerstadt) mit 41,77 Meter Gold vor Bettina Schardt (MTG Mannheim), die auf 41,32 Meter kam. Roland Heiler (LAG Obere Murg) zeigte im Kugelstoß der M85 einmal mehr seine Klasse und setzte sich mit 11,17 Metern gegen seinen drei Jahre jüngeren Konkurrenten durch, obwohl er angeschlagen in den Wettkampf gegangen war und nicht alle Versuche absolvieren konnte.
Im Stabhochsprung der M35 wurden alle drei Medaillen bei 3,95 Metern vergeben. Der Sieger Jose Antonio Torres Castro (Spanien) überflog diese Höhe im ersten Versuch, Fabian Stalter (LA Team Saar; Titelfoto) und Tatsuya Yatake (Japan) gelang dies im zweiten Versuch, so dass sie beide Silber überreicht bekamen. Für Martin Griebel (LG Bodensee) reichten im Stabhochsprung der M40 3,25 Meter zu Bronze. Ebenso Bronze holte Daniel Schäfer (LSV 1864 Ladenburg) im Speerwurf der M45 mit 53,87 Meter. Ulrike Giesa (LG Oberland) warf in der W40 den Diskus auf 42,49 m, was ebenfalls Bronze wert war.
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