Stark wie nie: Im Rahmen einer Rasenkraftsport-Veranstaltung hat Sören Klose am Wochenende seine Hammerwurf-Bestleistung um rund einen Meter auf 79,23 Meter gesteigert. Damit setzte der EM-Sechste seine Entwicklung in diesem Jahr eindrucksvoll fort.
Die Saison 2025 hatte Hammerwerfer Sören Klose (Eintracht Frankfurt) verletzungsbedingt verpasst, umso stärker präsentiert sich der 24-Jährige in seinem Comeback-Jahr: Bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid sprang der U23-EM-Dritte von 2023 Ende Juli auf den Flieger zur EM in Birmingham (Großbritannien) auf. Als Deutscher Vizemeister steigerte er seine Bestmarke auf 78,18 Meter. An diese Leistung knüpfte der Hammerwerfer auch bei den Europameisterschaften an. Mit 78,13 Metern belegte er im Finale Rang sechs.
Am zurückliegenden Wochenende konnte Sören Klose erneut eine Schippe drauflegen. Der Frankfurter trat in Dissen am Teutoburger Wald als Gaststarter an den niedersächsischen Landesmeisterschaften im Rasenkraftsport an. Innerhalb des Dreikampfes aus Hammerwurf, Gewichtwurf und Steinstoß nahm er am Hammerwurf-Wettbewerb teil und katapultierte sein Wurfgerät zunächst auf 78,80, später sogar auf 79,23 Meter. Innerhalb der vergangenen 15 Jahre hat Vize-Welt- und Europameister Merlin Hummel (Eintracht Frankfurt) als einziger DLV-Athlet weiter geworfen als nun Sören Klose.
Auf die beiden weiteren Disziplinen verzichtete Sören Klose. Das Hammerwurf-Resultat ist nach den Regularien des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) dennoch bestenlistenfähig. So rückt nun die 80-Meter-Marke in greifbare Nähe – genau wie der "Familienrekord" der Kloses. Zur Bestmarke seines Vater Holger Klose, der den Hammer im Jahr 1998 auf 82,22 Meter geworfen hatte, fehlen noch drei Meter.