| Notizen

Flash-News am Freitag

Der deutsche Speerwurf-Europameister Julian Weber beim Abwurf, seitlich aufgenommen. © Jan Papenfuß
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Martin Neumann

Fünf deutsche Starter plus Mixed-Stafel bei Ultimate Championships dabei

Der Leichtathletik-Weltverband hat auf seiner Website „Road to the Ultimate“ die qualifizierten Athletinnen und Athleten für die Premiere der „World Athletics Ultimate Championships“ vom 11. bis 13. September in Budapest veröffentlicht. Darunter ist das deutsche Quintett mit: Hammerwurf-Vizeweltmeister Merlin Hummel (Eintracht Frankfurt), Speerwurf-Europameister Julian Weber (USC Mainz), die Langhürdler Emil Agyekum (SCC Berlin) und Owe Fischer-Breiholz (Königsteiger LV) sowie 1.500-Meter-Läufer Robert Farken (SG Motor Gohlis-Nord Leipzig). Dazu kommt die deutsche 4x100-Meter-Mixed-Staffel. Zwar belegt Owe Fischer-Breiholz als 16. noch den „Hot Seat“. Doch er kann beim Diamond-League-Finale in Brüssel nicht mehr verdrängt werden, da alle Brüssel-Starter im Ranking vor ihm liegen. Die Sieger der 26 Ultimate-Entscheidungen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 150.000 US-Dollar, die beiden Staffeln teilen sich 80.000 US-Dollar.

Amanal Petros spricht über seine bewegte Karriere

Marathon-Europameister Amanal Petros (Hannover 96) kam vor 15 Jahren nach Deutschland und begann in Bielefeld mit dem Laufen. Mittlerweile ist er Deutscher Rekordhalter im Marathon und Halbmarathon sowie Vize-Weltmeister. Am Mittwoch war Amanal Petros bei „Das! Rote Sofa“ zu Gast und sprach über seinen besonderen Weg an die Weltspitze. Zur NDR-Sendung.

R5K-Tour macht am Sonntag Station in Hamburg

Beim Currex Alsterlauf in Hamburg geht es am Sonntag für Deutschlands größte Lauftalente über fünf Kilometer um die Qualifikation fürs große R5K-Finale beim BMW Berlin-Marathon drei Wochen später. Top-Favoritin in Hamburg ist die Deutsche 5.000-Meter-Meisterin Vanessa Mikitenko (Silvesterlauf Trier). In der U23-Klasse trifft sie unter anderem auf Carolina Schäfer (TG Schwalbach). Weitere Informationen zur R5K-Tour in Hamburg.

World Athletics ratifiziert Weltrekorde

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics hat drei Weltrekorde ratifiziert. Offiziell anerkannt wurden die Bestmarken von Hürdensprinter Ja’Kobe Tharp (USA; 12,75 sec), 1.000-Meter-Läufer Emmanuel Wanyonyi (Kenia; 2:11,83 min) und Halbmarathonläufer Jacob Kiplimo (Uganda; 57:20 min). Die Halbmarathon-Bestmarke wurde mittlerweile von Yomif Kejelcha (Äthiopien) mit 56:51 Minuten deutlich unterboten.

US-Leichtathletik trauert um Bill Schmidt

Das Speerwurf-Duell zwischen Klaus Wolfermann (90,48 m) und Janis Lusis (90,46 m) elektrisierte die Leichtathletik-Welt bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Rang drei hinter dem „Zentimeter-Krimi“ ging an Bill Schmidt (USA) mit 84,42 Metern. Wie jetzt bekannt wurde, verstarb der Olympia-Dritte am 31. August im Alter von 78 Jahren. Nach seiner Karriere arbeitete Bill Schmidt unter anderem als Vizepräsident des Organisationskomitees der Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles und als Marketingchef von Gatorade. Klaus Wolfermann und Janis Lusis waren 2024 bzw. 2020 verstorben. eme/aj

Marathon-Weltrekordler Sabastian Sawe zu Gast in Berlin

Eigentlich wollte Marathon-Weltrekordler Sabastian Sabastian Sawe (Kenia) beim Berlin-Marathon am 27. September seine eigene historische Bestmarke von 1:59:30 Stunden noch einmal unterbieten. Doch eine Verletzung verhindert den Start. Trotzdem ist der Kenianer in Berlin und wird unter anderem am 25. September an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Auch Lauf-Legende Haile Gebrselassie (Äthiopien) wird dabei sein.

Impulse und Austausch zu demokratischen Werten im Sport

„Demokratische Werte im Sport gestalten“: So lautete der Titel eines Workshops in Berlin. Vom 7. bis 9. August nahmen 15 junge Engagierte aus ganz Deutschland daran teil und stellten die Frage in den Fokus, welche demokratischen Werte im Sport wichtig sind. Den roten Faden des gesamten Wochenendes bildeten verschiedene Workshop- und Austauschphasen. Gemeinsam beschäftigten sich die jungen Engagierten unter anderem damit, welche demokratischen Werte ihnen im Sport wichtig sind, wo sie ihnen im Vereins- und Verbandsalltag begegnen und wie sie selbst dazu beitragen können, diese Werte mit Leben zu füllen. Mehr Informationen zum Workshop.

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