| DM U16/U20

Samstag | U16: Zwei Doubles und zwei Hochsprung-Sieger

Lenya Mette mit Kugel in der Hand © Dirk Gantenberg
Am zweiten Tag der Deutschen U16- und U20-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid haben die U16-Talente weiter überzeugt. Auf Gold mit dem Diskus ließ Lenya Mette am Samstag bei der U16-DM Gold mit der Kugel folgen. Lilly Förster sicherte sich nach Hindernis-Gold auch den Titel über 3.000 Meter. Im Hochsprung teilten sich zwei Athleten den Sieg.
Sandra Arm
WEIBLICHE U16

Auf Gold mit dem Diskus folgte für Lenya Mette (SV Halle) Gold im Kugelstoßen. Wenngleich es bis zu ihrem zweiten DM-Titel ein hartes Stück Arbeit war. Sie erreichte es in kleinen Schritten. „Ich habe nicht so gut in den Wettkampf reingefunden. Ich hatte noch von gestern dieses 'Ich habe es geschafft'-Gefühl. Mein erstes Ziel waren die 13 Meter. Die ersten Versuche waren im 12er Bereich, das war nicht das, was ich mir erhofft habe, weil ich weiß, was in mir steckt. Dann hat mich meine Trainerin aufgebaut und gesagt, Kopf hoch und weiter so“, sagte Lenya Mette. Nach dem Vorkampf standen für sie 13,07 Meter im Protokoll.

Im Endkampf folgte die Steigerung. Zunächst auf 13,80 Meter und im sechsten Versuch dann erstmals in diesem Wettkampf über 14 Meter auf 14,45 Meter, womit sie sich den Titel holen sollte. „Danach hatte ich ein paar gute Stöße. Im letzten Versuch war es dann nur noch: Alles oder nichts. Ich wusste, ich habe eine Medaille sicher. Heute war nur noch ein Bonus. Obwohl Kugelstoßen eigentlich meine bessere Disziplin ist“, berichtete Lenya Mette, die aus dem Strahlen gar nicht mehr herauskam. Nicht in den kühnsten Träumen hätte sie sich zwei DM-Titel vorstellen können. „Das ist ein Mega-Gefühl. Mit dem Gefühl bin ich auch nicht in die DM reingegangen. Ich dachte, zwei Medaillen wären schon schön. Ich weiß nicht, ob das so realistisch ist, gerade bei der DM werden die Karten nochmal neu gemischt. Es ist alles anders. Ich bin mega happy und kann es noch gar nicht realisieren.“

Am Vortag hatte Jule Wechsler (LG Landkreis Roth) noch Bronze mit dem Diskus geholt, mit der Kugel wurde es Silber. Sie erreichte ihre Tagesbestweite in der ersten Runde mit 14,24 Metern. Auf Rang drei kam Maika Weiser (SC DHfK Leipzig) mit einer neuen Bestleistung von 13,47 Metern.

Auch Lilly Förster jubelt zum zweiten Mal

Zweites DM-Gold für Lilly Förster (Post-Sportverein Trier): Nach ihrem Triumph am Vortag über 1.500 Meter Hindernis zeigte sie ihre Klasse ebenso über die 3.000 Meter, die sie in 10:08,32 Minuten für sich entschied. „Die Beine habe sich relativ gut angefühlt. Ich war überrascht, dass es so gut ging. Das Problem während des Rennens war: Die Beine waren gut, aber die Energie war schon ein bisschen weg. Es war sehr hart.“

Umso mehr zeigte sie sich erleichtert, dass sie nicht an der Spitze laufen musste. Diese Rolle übernahm Merle Steinmann (KSG Gerlingen). „Ich wusste nicht, wie das Rennen verläuft. Ob ich nach vorn gehe oder eine andere Läuferin. Deswegen war ich froh, dass ich mich mal hinten reinhängen konnte. Ich wollte vor der letzten Runde angreifen und habe da gemerkt, die Energie ist schon sehr weg, das könnte zum Ende gefährlich werden. Deshalb habe ich mich nochmal hinten drangehängt.“ Der entscheidende Angriff folgte eingangs der Gegengerade, als sie in die Führungsposition wechselte und sich den Sieg nicht mehr nehmen ließ. Mit neuen Bestzeiten verließen Merle Steinmann (10:10,37 min) und Anna Ohmayer (Tomerdinger LV; 10:18,61 min) als Zweite und Dritte die blaue Bahn.

Amy Strätz nach Sieg motiviert für mehr

Im Vorlauf blieb Amy Strätz (SC Magdeburg) über 100 Meter in 11,98 Sekunden erstmals unter der Zwölf-Sekunden-Marke. Solch eine Zeit nochmals im Finale zu wiederholen, sollte mit 12,21 Sekunden zwar nicht klappen, aber sie durfte trotzdem jubeln, nämlich über den Meistertitel. „Ich bin sehr glücklich. Ich war schon sehr positiv gestimmt wegen des Vorlaufs, der hat mich schon sehr motiviert. Ich bin nicht traurig, dass es im Finale nicht nochmal unter zwölf Sekunden ging, sondern einfach nur froh über den Titel. Ich weiß, ich habe einfach den besten Trainer [Matze Lindner] und freue mich einfach auf die weiteren Wettkämpfe“, sprudelte es aus der Siegerin heraus. In 12,30 Sekunden holte Luka Anuschka Nemitz (LAC Berlin) Silber, Bronze ging an Emma Freudenberger (LG Nord Berlin) in 12,34 Sekunden.

Auf den letzten Metern schoss das Laktat in die Beine von Emilia Preidl (Berliner TSC). Letztlich war der Wille stärker, sie kämpfte sich ins Ziel über 300 Meter und belohnte sich in 40,69 Sekunden mit Gold. „Nach dem Start habe ich erstmal realisiert, dass ich überhaupt losgelaufen bin. Dann weiß ich überhaupt nichts mehr. Auf der Zielgerade habe ich ein wenig zur Seite geschielt, weil ich wusste, meine Beine halten nicht mehr lange durch“, sagte sie nach ihrem Rennen mit zittrigen Knien. „Mir bedeutet der Titel viel. Es ist mein erster bei meinen ersten Deutschen Meisterschaften. Mein Trainer, meine Eltern und ich freuen uns.“ Auf den Plätzen zwei und drei folgten Hedda Fee Müller (SC Potsdam; 41,00 sec) und Milina Richter (LAC Quelle Fürth; 41,43 sec).

Hannah Werner holt nach einem Jahr Training den Titel

Im Hammerwurf hätte Hannah Werner (Gothaer LAC) nicht gedacht, dass ihre Einstiegsweite auf 48,72 Meter für den Sieg reichen würde. „Ich hätte eher gedacht, dass ich schon einen 50er werfen muss, aber es sollte reichen“, freute sie sich über ihren Titelgewinn, der etwas unverhofft kam. „Ich habe nicht wirklich damit gerechnet. Ich bin sehr stolz darauf. Ich mache auch noch nicht so lange Hammerwurf, ich bin erst seit gut einem Jahr dabei.“

Nach ihrem starken Einstieg ließ sie vier ungültige Versuche folgen, ehe sie im sechsten und letzten Versuch noch einen gültigen auf 48,31 Meter folgen ließ. „In die erste Drehung bin ich gut reingekommen, aber in die zweite ging es irgendwie nicht, sodass der Hammer im Netz gelandet ist. Es waren auch gute Würfe dabei, die leider ins Netz gegangen sind. Der letzte Wurf ging dann nochmal auf 48 Meter“, erklärte sie ihre Fehlversuche. Dahinter kame Ella Will (LG Reimsbach-Oppen; 47,82 m) und Sina Mia Dietz (LV 90 Erzgebirge; 47,62 m) auf die weiteren Podestplätzen.

Lisa Bender stellt Bestleistung ein und siegt

Neun Teilnehmerinnen im Hochsprung nahmen Anlauf für neue Höhenflüge. Die Einstiegshöhe lag bei 1,52 Metern – und alle neun sollten diese wie auch 1,57 und 1,61 Meter meistern. Danach blieben bei 1,65 Metern noch fünf Springerinnen übrig, darunter die beiden mit den besten Vorleistungen gemeldeten Lisa Bender (TSV Baltmannsweiler) und Olivia Wolf (LG Kindelsberg Kreuztal), die in diesem Sommer bereits 1,72 Meter übersprungen hatten. Genau bei dieser Höhe sollte sich der Medaillenkampf entscheiden.

Bei Olivia Wolf fiel die Latte dreimal. Ebenso wie bei Mara Dittberner (Berlin Athletics Capital Club). Olivia Wolf hatte zuvor die 1,70 Meter im zweiten Versuch gemeistert, wofür es Silber gab. Mara Dittberner kam erst im dritten Versuch über 1,70 Meter, mit dieser neuen Bestleistung gewann sie Bronze. Derweil überquerte Lisa Bender die 1,72 Meter im zweiten Versuch, womit sie sich den Titel sicherte. Abschließend probierte sie sich noch über 1,74 Meter – noch erfolglos.

Kira Krönert nach Titelgewinn erleichtert

Große Erleichterung bei Kira Krönert (CLV Siegerland), die einen sehr stabilen Wettkampf im Dreisprung ablieferte. Im dritten Versuch gelang ihr der Ausreißer auf 11,97 Meter. Mit der neuen Bestmarke gelang ihr am Ende sogar der Sprung auf das oberste Podest. Die Freude darüber war ihr nach dem Wettkampf anzusehen. „Ich habe mir solch einen Wettkampf erhofft. Ob es dann im Endeffekt immer so wird, ist dann immer die Frage. Man hat geträumt davon, wenn man als Erster gemeldet ist. Ich bin mega stolz, dass ich das noch geschafft habe, weil wir über den Sommer hinweg dafür sehr viel trainiert haben. Dass dann auf die Bahn zu bringen, bei so einem großen Wettkampf mit so viel Aufregung und Adrenalin, das freut mich sehr.“

Besonders gefreut habe sie sich natürlich über ihre neue Bestmarke, mit der sie an der 12-Meter-Marke kratzte. „Der Sprung hat sich unglaublich angefühlt, es hat richtig viel Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, dass ich die Beine lang rausschieben konnte und den letzten Sprung gut getroffen habe. Dann hatte ich viel Platz nach vorn, es hat dann alles geklappt“, zeigte sie sich erleichtert. Ihre erste Reaktion viel dementsprechend emotional aus: „Ich musste weinen. In mir drin waren so viele Gefühle, die sich über die Zeit aufgestaut haben, weil man auch weiß, dass viel Arbeit dahintersteckt.“

Den kleinen Wermutstropfen, nicht die 12-Meter-Marke übersprungen zu haben, konnte sie verschmerzen. „Ich weiß, dass da noch Potenzial ist. Der letzte Versuch war ungültig. Der wäre bestimmt über 12 Meter gewesen. Ich weiß nicht, wie viel er über dem Brett war. Die Weite greifen wir nächstes Jahr wieder an.“ Im sechsten und letzten Versuch folgte die erhoffte Steigerung von Lina-Marie Schmietendorf (HSG Universität Greifswald), die sich mit 11,80 Metern auf den Silberplatz vorschob. Kassandra Weise (LAC Erdgas Chemnitz) verbesserte sich auf 11,71 Meter und gewann Bronze.

 

Männliche U16

Die Spitzenzeiten im Finale über 100 Meter waren allesamt vom Winde verweht. Dieser blies mit 4,8 Metern pro Sekunde einfach zu kräftig von hinten. Davon angeschoben stürmte Cedric Zibelius (Hamburger SV) in 10,62 Sekunden als Erster ins Ziel. Bereits im Halbfinale hatte er seine Favoritenstellung mit 10,84 Sekunden untermauert. „Es war schon knapp, weil Bastian [Arnold] ist auch schon schnell. Ich habe auf Gold gehofft, daran geglaubt und letztlich geschafft. Der Start war sehr gut, und habe dann nochmal richtig Gas gegeben“, resümierte der Sieger. Der angesprochene Bastian Arnold (Dresdner SC) erreichte in 10,76 Sekunden Platz zwei. Dritter wurde Noah Plaue (SV Preußen Berlin) in 10,90 Sekunden.

Der Jahresbeste über 300 Meter Nander Kröckert (Turnklub Grevenbroich) marschierte ordentlich vorn weg und feierte in neuer Bestzeit von 35,59 Sekunden einen souveränen Start-Ziel-Sieg. „Anfangs wollte ich erstmal auf den vor mir auflaufen. Das hat dann relativ schnell geklappt. Dann bin ich einfach bis zum Ende durchgelaufen“, resümierte der Sieger, der mit seiner Zeit etwas haderte. „Ich wollte eigentlich ein bisschen schneller laufen. Ich wäre gern 35,2 gelaufen, aber der erste Platz ist auch gut.“ Mit neuer Bestzeit von 36,71 Sekunden stürmte Marvin Hartwig (TSV 1850/09 Korbach) auf Rang zwei. Dritter wurde Ole Gaetke (Mühlheimer Turngemeinschaft v. 1856) in 37,16 Sekunden.

Ian Mac Hennig erfüllt sich einen Traum

Die Taktik von Ian Mac Hennig (VfL Wolfsburg) über 3.000 Meter ging auf. Kurz formuliert: Reinhängen und auf der letzten Runden durchstarten. Das Ziel erreichte als Erster in 9:14,85 Minuten. „Die Luft hat mir schon zu schaffen gemacht. Also wirklich sehr stark, aber am Ende ging es dann noch einmal. Die letzte Runde habe ich mich gefühlt wie auf Wolken“, sagte der Sieger nach seinem Rennen.

Mit dem Erfolg ging auch zugleich ein kleiner Traum in Erfüllung. „Mir bedeutet der Titel sehr viel. Dieses Jahr mit unter neun Minuten mit nur einem anderen, da war der Wille schon sehr da.“ An seine Hacken hatten sich zwei weitere Läufer geheftet. Silber und Bronze gingen an Leopold Ballmann (LG Würm Athletik; 9:20,83 min) und Felix Veith (Hünfelder SV; 9:22,73 min).

Geteilter Hochsprung-Sieg

Ein geteilter erster Platz im Hochsprung: Oskar Brose (LG OST Brandenburg) und Michel Rung (LG Lüneburg) konnten sich über doppeltes DM-Gold freuen. Beide leisteten sich gleich viele Fehlversuche, beide kamen nicht über 1,86 Meter hinaus. „Ich würde schon sagen, dass ich zufrieden bin. Ich war zwar mit 1,91 Metern gemeldet, aber die 1,86 Meter habe ich mir anfangs auch vorgenommen“, sagte Michel Rung. Nachdem beide die 1,86 Meter im ersten Versuch meisterten, probierten sie sich über 1,89 Meter. Die Latte blieb für das Duo in all ihren Versuchen nicht liegen. „Es war warm. Ich habe es so gut wie möglich probiert. Ich war dann auch irgendwie kaputt“, erklärte Michel Rung.

„Der Wettkampf hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Hitze war halt sehr schlimm. Mir hat am Ende einfach die Kraft gefehlt, und ein bisschen die Technik. Die Höhe ist auf jeden Fall drin“, resümierte Oskar Brose. Hinter den beiden neuen Titelträgern erreichte Florian Knorr (Berliner TSC) mit neuer Bestleistung von 1,83 Metern den dritten Platz.

Nico Levenhagen nähert sich den 16 Metern

Zwar keine Weite über 16 Meter, aber Nico Levenhagen (1. Leichtathletik-Club Dessau) näherte sich dieser Marke in sechsten und letzten Kugelstoß-Versuch mit 15,98 Metern nah an. Im fünften Versuch hatte er die Führungsweite von Ben Krome (LG Lippe Süd; 15,52 m) zuerst mit 15,67 Metern gekontert, ehe die weitere Steigerung nah an die 16-Meter-Marke folgte. „Es war schon ziemlich schwer. Es waren gute Stoßer dabei. Das Einstoßen von denen war teilweise noch besser. Von mir war es jetzt nicht gewünschte Weite. Eine PB wäre schön gewesen – mindestens 16,40 Meter. Dennoch bin ich voll zufrieden“, resümierte der Sieger, der technische Probleme für eine noch größere Weite ausmachte. Ben Krome gewann mit 15,52 Metern Silber. Auf Rang drei folgte Andreas Gesell (LG Fichtelgebirge) mit 14,88 Metern.

Das mit Abstand kleinste Teilnehmerfeld stellten die Hammerwerfer. Vier Athleten gingen auf Weitenjagd. Zum Einstieg in die Konkurrenz setzte sich Jamie Schulze (UAC Kulmbach) mit neuer Bestmarke von 51,18 Metern an die Spitze. Dieser Marke kam Ben Korsowski (LV 90 Erzgebirge) in der sechsten und letzten Runde mit 51,15 Metern nochmal gefährlich nahe. Dennoch sollte es für Jamie Schulze zum Meistertitel reichen. „Im Training werfe ich weiter, da geht es schon auf 54 bis 55 Meter, aber es war trotzdem okay. Ich wollte schon um den Meistertitel werfen“, sagte der Sieger, dem der Titel viel bedeutet. „Er zeigt mir, dass ich gut trainiert habe und weiß, was ich kann.“ Mit 48,67 Metern ging Bronze an Paul Schröder (1. TSV Bad Salzungen 1990).

Zentimeter-Krimi im Dreisprung

Einen Zentimeter-Krimi lieferten sich die Dreispringer: Zwischen Gold und Platz fünf lagen gerade einmal acht Zentimeter. Im Endkampf nahm der Wettbewerb dann richtig an Fahrt auf. Die Medaillenplätze waren mehr als hart umkämpft. Ein Nervenspiel, das Nick Dittrich (SV Turbine 1948 Frankenberg) wie folgt beschrieb: „Man hat keine Nerven, man hat nur gebetet, dass es reicht. Dieses Warten war schrecklich, ist man jetzt Meister oder nicht.“ Er hatte nämlich im fünften Versuch mit 12,64 Metern ordentlich vorgelegt. Dann begann das große Zittern um den Titelgewinn.

Am nächsten sollte ihm Rafael Hesse (LAZ Soest) im sechsten und letzten Versuch mit 12,62 Metern kommen. Auf Rang drei katapultierte sich Paul Zukunft (LG Steinlach-Zollern) mit persönlicher Bestweite von 12,57 Metern. Er hatte den besseren zweiten Versuch, sodass er mit seinem letzten Sprung Henry Rudolf Köhler (LC Jena; 12,57 m) noch auf den vierten Platz verwies. „Es war schon auch atemberaubend. Ich hätte nicht gedacht, dass es am Ende so funktioniert. Ich habe mich über den Titel natürlich sehr gefreut und hätte ihn nicht erwartet, weil ich Dreisprung noch gar nicht so lange mache. Ich bin erst seit Anfang des Jahres dabei“, sagte Nick Dittrich.

Erst die Bestleistung ist für Samuel Weber zu hoch

Die Stabhochspringer setzten am Samstag den Schlusspunkt. Den goldenen gab es für Samuel Weber (KSG Gerlingen). Er wählte 3,80 Meter als Einstiegshöhe, die er aber erst im zweiten Versuch bewältigte. Die nachfolgenden Höhen von 3,90 bis 4,10 Metern überquerte er jeweils im ersten Versuch. Im Gleichschritt mit marschierte Noah Barkley (TSV Bayer 04 Leverkusen), der sich auf dem Weg zu einer neuen Bestleistung von 4,10 Meter nur einen Fehlversuch über 4,00 Meter leistete.

Während er die 4,15 Meter in Angriff nahm und dreimal scheiterte, ließ Samuel Weber diese Höhe aus. Dieser war bei 4,20 Metern als einziger Springer noch im Wettkampf, blieb fehlerfrei und scheiterte erst beim Auflegen einer neuen Bestleistung von 4,41 Metern. Ebenfalls mit neuer Bestleistung überzeugte Aaron Hummel (LG Leinfelden-Echterdingen) mit 3,80 Metern als Dritter.

U16-/U20-DM Bochum-Wattenscheid 

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