| Interview

Die Meistermacher: Trainer Wolfgang Heinig im Blitz-Interview

Sie sind die Helden im Hintergrund und maßgeblich an den Erfolgen der deutschen Leichtathleten beteiligt: die Heim- und Bundestrainer im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV). In einer neuen Interview-Reihe stellen wir sie genauer vor und nutzen auch die Gelegenheit, ihnen ein paar Tipps und Weisheiten aus dem Trainer-Alltag zu entlocken. Heute: Hindernis-Trainer Wolfgang Heinig.
Svenja Sapper

Name:

Wolfgang Heinig

Position:

Heimtrainer

Aufgaben:

Planung und Steuerung des Trainings und der Wettkämpfe von Gesa Felicitas Krause

Trainings-Standort:

Frankfurt am Main

Aktuelle Trainingsgruppe mit:

Gesa Krause

Eigene sportliche Wurzeln:

Sprinter beim SC Leipzig von 1965 bis 1971

Größter eigener sportlicher Erfolg:

DDR-Meister in der 4x100 Meter-Staffel

Trainer seit:

1975

Das liebe ich am Trainer-Beruf:

Die Entwicklung von jungen Menschen zu Sportlerpersönlichkeiten

Das nervt mich am Trainer-Beruf:

Nichts

Wenn ich kein Trainer wäre, wäre ich…

Archäologe

Wenn ich nicht auf dem Platz stehe, dann…

beschäftige ich mich mit Trainingsplanung

Mein schönster Moment als Trainer:

Olympia-Bronze 1988 [Anm. d. Red.: im Marathon durch seine spätere Frau Katrin Dörre-Heinig]

Diese Eigenschaften zeichnen einen Weltklasse-Athleten aus:

Konzentration auf das Wesentliche im Wettkampf

Darauf lege ich im täglichen Training besonders wert:

Einheit von Erziehung und Ausbildung

Fehler, aus denen ich gelernt habe:

Ungeduld bei der Entwicklung der Reife eines Athleten

Mentoren, die mich geprägt haben:

Mein erster Trainer Dieter Bachmann

Beeindruckende Athleten, die ich gerne selbst trainiert hätte:

Sifan Hassan

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