Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Starterfeld für Berliner Halbmarathon um Top-Namen ergänzt
Ungewöhnlich viele Last-Minute-Meldungen für das Elitefeld des Generali Berliner Halbmarathons haben zur Folge, dass die Konkurrenz für den Deutschen Rekordhalter Amanal Petros (Hannover 96; 59:31 min) am kommenden Sonntag hochklassig sein wird. Neu im Feld sind der kenianische Youngster Michael Temoi, der bei seinem Debüt (auf einer nicht bestenlistenfähigen Strecke) schon 58:00 Minuten gelaufen ist, 10.000-Meter-Europameister Dominic Lobalu (Schweiz) sowie Halbmarathon-Europameisterin Chloe Herbiet (Belgien). Aus nationaler Sicht sind Nils Voigt (TV Wattenscheid; PB 61:35), Sam Parsons (SCC Berlin; Debüt) und Eva Dieterich (LAV Stadtwerke Tübingen; 68:26 min) neu dazugekommen. Jörg Wenig
Auftaktsiege bei R5K-Tour für Dieterich und Brzoska
Jakob Dieterich (Franconia Athletics) hat am Sonntag beim Citylauf Dresden zum zweiten Mal das Auftaktrennen der R5K-Tour gewonnen. Er entschied das Fünf-Kilometer-Rennen mit 14:07 Minuten für sich. Der Gesamtsieg beim weiblichen Nachwuchs ging in Dresden an die erst 16 Jahre alte Luise Brzoska von Eintracht Frankfurt. Mit 16:24 Minuten lief sie die drittschnellste Zeit, die in der R5K-Tour bisher von einer unter 20-Jährigen erzielt wurde. Damit ließ sie auch alle bis zu sechs Jahre älteren U23-Athletinnen hinter sich. Mehr dazu lesen Sie in unserer News-Rubrik.
Hallen-WM in Torun rekordverdächtig
Mit einem "Performance Score" von 49.516 hat die Hallen-WM in Torun (Polen), die am Sonntag (22.) zu Ende ging, neue Maßstäbe gesetzt. Die 21. Ausgabe der Hallen-Weltmeisterschaften übertraf die bisherige Bestmarke von 49.348 Punkten, die 2022 in Belgrad (Serbien) erzielt worden war. Dazu trugen sechs Meisterschaftsrekorde, darunter zwei Hallen-Weltrekorde, bei. Für Schlagzeilen sorgte unter anderem 800-Meter-Ass Cooper Lutkenhaus (USA), der im Alter von 17 Jahren jüngster Weltmeister und jüngster Einzelmedaillengewinner der Hallen-WM-Geschichte wurde. pm
Keely Hodgkinson und Dina Asher-Smith überzeugen in der Staffel
Kaum eine Stunde nach dem 800-Meter-Finale, das sie mit Meisterschaftsrekord von 1:55,30 Minuten gewonnen hatte, stand Keely Hodgkinson am Sonntag bei der Hallen-WM in Torun (Polen) wieder auf der Bahn. Als Schlussläuferin der britischen 4x400-Meter-Staffel brachte sie den Stab als Fünfte ins Ziel. Die 800-Meter-Spezialistin lief in 50,10 Sekunden den schnellsten Teilabschnitt aller eingesetzten Athletinnen. Als zweite britische Läuferin war Dina Asher-Smith, sonst auf den 60 bis 200 Metern unterwegs, zum Einsatz gekommen. Sie überzeugte mit 51,29 Sekunden als zweitschnellste Athletin auf ihrer Position.
Elaine Thompson-Herah meldet sich zurück
Beim Challenger-Meeting in Kingston (Jamaika) hat sich am Samstag Jamaikas Sprintstar Elaine Thompson-Herah zurückgemeldet. Die Dreifach-Olympiasiegerin von 2021 beendete ihr erstes 200-Meter-Rennen nach fast drei Jahren mit 22,61 Sekunden vor den Hürden-Spezialistinnen Tobi Amusan (Nigeria; 23,25 sec) und Ackera Nugent (Jamaika; 23,35 sec). Die frühere 200-Meter-Weltmeisterin Shericka Jackson (Jamaika) siegte nach dreijähriger 400-Meter-Abstinenz in 52,04 Sekunden auf der Stadionrunde. Die 400 Meter Hürden gewann Assinie Wilson (Jamaika) in 48,29 Sekunden vor Dennick Luke (48,37 sec), der Landesrekord für Dominica rannte. eme/aj
Youngster aus Botswana glänzt über 400 Meter
Botswana stellte im vergangenen Jahr mit Collen Kebinatshipi den Weltmeister und mit Bayapo Ndori den WM-Dritten über 400 Meter. Auch die 4x400-Meter-Staffel entschieden die Langsprinter aus dem im südlichen Afrika gelegenen Staat bei der WM für sich. Und das nächste große Talent steht schon in den Startlöchern: Beim Internationalen Meeting in Maseru (Lesotho) hat sich der erst 19 Jahre alte Justice Oratile am Samstag auf 44,62 Sekunden gesteigert, damit hielt er den Olympia-Dritten Muzala Samukonga (Sambia; 44,75 sec) in Schach. Auch über 200 Meter setzte sich Oratile in 20,56 Sekunden durch. eme/aj
Nichts mehr verpassen:
Jetzt zum DLV-Newsletter anmelden!