Rückblick und Ausblick: Die Leitungsrunde des Referats Olympischer Leistungssport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes hat sich in Darmstadt zum Austausch getroffen. Neben dem Blick auf die anstehenden sportlichen Höhepunkte konnte DLV-Sportvorstand Dr. Jörg Bügner auch Änderungen verkünden, für die sich der DLV lange stark gemacht hat.
Sportvorstand, Leitende Bundestrainer, Bundesstützpunktleiter: Am Mittwoch hat sich in der DLV-Geschäftsstelle in Darmstadt die Leitungsrunde des Referats Olympischer Leistungssport getroffen, um zusammen in die Freiluftsaison 2026 mit der EM in Birmingham (Großbritannien; 10. bis 16. August) zu starten.
„Wir gehen gemeinsam die anstehenden Herausforderungen an“, sagte Dr. Jörg Bügner. Der DLV-Vorstand Leistungssport informierte die Trainerinnen und Trainer unter anderem über die Ergebnisse der aktuellen Sportdirektoren-Konferenz des DOSB. Im Zentrum standen dabei die Ergebnisse und Folgen der neu strukturierten Trainer:innen-Finanzierung, der Stand der geplanten deutschen Olympiabewerbung sowie die geplante Einrichtung eines Zentrums für Safe Sport.
Die besonders gute Nachricht: Vom DOSB wurde ein neuer Leitfaden für Bundeskaderkriterien gebilligt. So erhalten Medaillengewinner bei Olympischen Spielen in Zukunft den Status Olympiakader automatisch für die zwei folgenden Jahre. Das war bisher nicht möglich. Für diese Anpassung hatte sich in den vergangenen Jahren der DLV stark gemacht. „Das ist ein erster wichtiger Schritt, um unsere erfolgreichen Athletinnen und Athleten noch besser zu fördern“, so Dr. Jörg Bügner.