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Flash-News am Sonntag

© Tilo Wiedensohler
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Redaktion

Olympiasiegerin Chemutai siegt in Berlin mit Streckenrekord

Peruth Chemutai sorgte am Sonntag beim Berliner Morgenpost Great 10K für den sportlichen Glanzpunkt. In 29:57 Minuten blieb Ugandas Hindernis-Olympiasiegerin von Tokio 2021 als Siegerin nicht nur unter der 30-Minuten-Marke, sondern verbesserte zugleich den 13 Jahre alten Streckenrekord der Kenianerin Joyce Chepkirui um 40 Sekunden und stellte einen nationalen Rekord auf. Als beste deutsche Läuferin überzeugte Alina Reh (SSV Ulm 1846; 32:07 min), die bis auf eine Sekunde fast die gleiche Zeit wie im Vorjahr lief, auf Rang fünf. Bei den Männern setzte sich Yobiel Welderufael aus Eritrea in 27:59 Minuten durch, schnellster deutscher Athlet war Kurt Lauer (VfL Sindelfingen; 29:09 min) auf Platz sechs. Die kompletten Resultate finden Sie in unserer Ergebnisrubrik... pm

Hannah Mergenthaler beendet ihre Karriere

In einem Instagram-Post hat 400-Meter-Spezialistin Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim) am Sonntag ihr Karriereende bekanntgegeben und schrieb: „Nach all den Jahren voller Höhen und Tiefen habe ich mich dazu entschieden, mich von der Leichtathletik zu verabschieden und meinen Fokus künftig ganz auf meinen Beruf als Grundschullehrerin zu legen. (…) Der Leistungssport hat mich geprägt und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin“. Die 29-Jährige, deren Bestzeit über 400 Meter bei 52,89 Sekunden steht, gewann national unter anderem Silber bei den Deutschen Meisterschaften 2018 sowie Bronze bei der Hallen-DM 2020. International überzeugte sie mehrfach als Staffelmitglied über 4x400 Meter und gehörte zum DLV-Team bei den Olympischen Spielen von Tokio 2021.

Robert Farken gewinnt Heimspiel über 10 Kilometer

Im September krönte sich Robert Farken (SG Motor Gohlis-Nord Leipzig) bei der Straßenlauf-WM in Kopehagen (Dänemark) zum Weltmeister über die Meile. Am Sonntag feierte er nach einer wohlverdienten Saisonpause bereits den nächsten Sieg. Beim Leipzig Run entfachte der Startschuss sofort wieder das Wettkampffeuer in ihm, so dass er in seiner Heimatstadt in 28:53,3 Minuten souverän zum Sieg lief. Bereits in der kommenden Woche fliegt der 29-Jährige, der in den USA trainiert, wieder nach Boulder (USA), um sich auf die nächsten Herausforderungen vorzubereiten.

Lauf-Rouinier Kipchoge gewinnt Melbourne-Marathon in Rekordzeit

Der zweimalige Olympiasieger Eliud Kipchoge hat drei Jahre nach seinem letzten Triumph über 41,195 Kilometer in Berlin den Melbourne-Marathon gewonnen und dabei einen Streckenrekord aufgestellt. (Foto in der Bildergalerie). Der 41 Jahre alte Kenianer siegte in 2:09:10 Stunden und blieb damit zwei Sekunden unter der bisherigen Bestmarke seines Landsmannes Timothy Kiplagat von 2022. Melbourne war die dritte Station von Kipchoges Welttour. Der Altstar hatte angekündigt binnen zwei Jahren auf jedem der sieben Kontinente einen Marathon zu laufen – einschließlich der Antarktis. Zuvor hatte er für seine Laufmission, auf der er Spenden für soziale Projekte sammelt, bereits in Südafrika und Brasilien Rennen absolviert. Das Rennen der Frauen gewann in Melbourne die Neuseeländerin Camille French in 2:28:25 Stunden. dpa/js

Mainz 05 ehrt EM-Helden Julian Weber und Niklas Kaul

Besondere Ehre auf fremden Terrain: In dem mit 33.000 Zuschauern voll besetzten Fußballstadion des 1. FSV Mainz 05 wurden Speerwurf-Europameister Julian Weber und EM-Silber-Gewinner im Zehnkampf Niklas Kaul (beide USC Mainz) am Samstg beim 05-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen vom Fußball-Bundesligisten für die sensationellen Leistungen in Birmingham (Großbritannien) geehrt. In einer kurzen Ansprache lobte der 05-Vorsitzende Stefan Hofmann vor allem die Vorbildfunktion der beiden und sagte: „Ihr seid sportlich und als Menschen Vorbilder für viele Kinder. Mehr Auszeichnung geht nicht“. Julian Weber gewann mit seinem letzten Wurf auf 90,40 Meter bei der EM in Birmingham Gold, Niklas Kaul gewann Silber hinter Top-Athlet Leo Neugebauer (VfB Stuttgart).

Sprintlegende Asafa Powell wird Trainer

Fünf Jahre nach seinem Karriereende kehrt die jamaikanische Sprintlegende Asafa Powell auf die Laufbahn zurück – diesmal in der Rolle als Trainer und Berater. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Spitzensport möchte Powell nun seine Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben. Seine Trainingsphilosophie dürfte dabei vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem legendären jamaikanischen Trainer Stephen Francis geprägt sein, der sich vor allem auf die Technik fokussiert. eme

Hallen-EM 2027 fast ausverkauft

Fünf Monate vor den Hallen-Europameisterschaften (4.–7. März 2027) im spanischen Valencia sind bis auf wenige Ausnahmen bereits alle Tickets verkauft, wie European Athletics mitteilt. Wenige Rest-Tickets sind nur noch für die Abend-Session am Donnerstag (4.3.) und die Vormittags-Session am Freitag (5.3.) erhältlich. Besonders groß ist die Nachfrage für die Wettkämpfe am Wochenende; mehr als 2.000 Personen stehen auf der Warteliste. eme

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