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Die Weltrekorde des Jahres 2025

© Gladys Chai von der Laage
In der Hallensaison sind vor allem auf den Laufstrecken der Männer zahlreiche Weltrekorde gefallen. Im Freien sorgten unter anderem vier Läuferinnen für neue Bestmarken. Allein Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis verbesserte 2025 seinen Weltrekord gleich viermal.
Jan-Henner Reitze

8. Februar, Millrose Games, New York (USA)
Im 3.000-Meter-Rennen der Männer stoppt die Uhr bei 7:22,91 Minuten. Sieger Grant Fisher (USA) bleibt damit vor Heimpublikum unter dem Hallen-Weltrekord von Lamecha Girma (Äthiopien; 7:23,81 min). Das gelingt in dem Rennen übrigens auch dem zweitplatzierten Olympiasieger über 1.500 Meter Cole Hocker (USA; 7:23,14 min).

8. Februar, Millrose Games, New York (USA)
Auch über die Meile bleiben mit Yared Nuguse (3:46,63 min) und Hobbs Kessler (3:46,90 min) gleich zwei US-Amerikaner unter dem bisherigen Hallen-Weltrekord (3:47,01 min) von Yomif Kelejcha (Äthiopien).

13. Februar, Liévin (Frankreich)
Bahn frei für Jakob Ingebrigtsen. Der Norweger stürmt gleich zu zwei Weltrekorden in einem Rennen. Den gerade erst aufgestellten Rekord über die Meile pulverisiert er auf 3:45,14 Minuten und bleibt im Vorbeilaufen in 3:29,63 Minuten als erster Athlet der Geschichte über 1.500 Meter unterm Hallendach unter 3:30 Minuten.

14. Februar, Boston (USA)
Das Weltrekord-Feuerwerk auf der Laufbahn geht weiter. Grant Fisher schraubt die Bestmarke über 5.000 Meter auf 12:44,09 Minuten. Damit ist er fünf Sekunden schneller als die äthiopische Lauflegende Kenenisa Bekele (12:49,60 min) im Jahr 2004.

16. Februar, Barcelona (Spanien)
Auch im Halbmarathon fällt der Weltrekord deutlich. Jacob Kiplimo (Uganda) legt die Distanz in 56:42 Minuten zurück und bleibt als erster Läufer der Geschichte unter 57:00 Minuten.

16. Februar, Kobe (Japan)
Am selben Tag fällt noch ein Weltrekord. Bei den japanischen Meisterschaften im 20 Kilometer Gehen unterbietet Toshikazu Yamanishi (1:16:10 h) die zehn Jahre alte Bestmarke seines Landsmanns Yusuke Suzuki (1:16:36 h).

28. Februar, Clermont-Ferrand (Frankreich)
Seinen ersten Weltrekord des Jahres 2025 stellt Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis (Schweden) in der Hallensaison mit 6,27 Metern auf.

22. März, Dudince (Slowakei)
Der Kanadier Evan Dunfee steigert den Weltrekord über 35 Kilometer Gehen auf 2:21:40 Stunden.

13. April, Ramona (USA) 
Auf dieser Anlage fliegen Disken besonders weit. Das beweist unter anderem Mykolas Alekna (Litauen), der seinen Weltrekord auf 75,56 Meter verbessert.

26. April, Diamond League in Xiamen (China)
Karsten Warholm (Norwegen) startet mit Weltbestzeit über 300 Meter Hürden (33,05 sec) in den Sommer.

26. April, Herzogenaurach
Als erste Athletin unterbietet Agnes Ngetich (Kenia; 29:27 min) in einem reinen Frauenrennen über 10 Kilometer die 30-Minuten-Marke.

27. April, London (Großbritannien)
Den Marathon-Weltrekord in einem reinen Frauenrennen steigert Tigst Assefa (Äthiopien) auf 2:15:50 Stunden.

18. Mai, Podebrady (Tschechische Republik)
Der Weltrekord über 35 Kilometer Gehen hat nicht lange Bestand: Bei der Team-EM steigert der Italiener Massimo Stano die Marke auf 2:20:43 Stunden.

12. Juni, Diamond League-Meeting Oslo (Norwegen)
Karsten Warholm legt über 300 Meter Hürden nach. Seine Weltbestzeit steigert er vor heimischer Kulisse um weitere vier Zehntel auf 32,67 Sekunden.

15. Juni, Diamond League-Meeting Stockholm (Schweden)
6,28 Meter sind der zwölfte Weltrekord für Armand Duplantis und ein ganz besonderer, denn es ist sein erster auf schwedischem Boden und damit in dem Land, für das er startet.

5. Juli, Diamond League-Meeting Eugene (USA)
Beatrice Chebet (Kenia) unterbietet als erste Frau über 5.000 Meter die 14-Minuten-Marke. Die zweimalige Olympiasiegerin spurtet nach 13:58,06 Minuten ins Ziel.

5. Juli, Diamond League-Meeting Eugene (USA)
Noch ein Rekordlauf bei dem Meeting: Faith Kipyegon (Kenia) steigert ihren eigenen 1.500-Meter-Weltrekord auf 3:48,68 Minuten.

12. August, Budapest (Ungarn)
Armand Duplantis legt mit einem Sprung über 6,29 Meter den nächsten Zentimeter auf seinen Stabhochsprung-Weltrekord drauf. Sein dritter Weltrekordsprung des Jahres lässt den Schluss zu: Auch eine deutlichere Steigerung hätte der Überflieger wohl drauf.

15. September, WM in Tokio (Japan)
Mit 6,30 Metern ist der nächste Meilenstein im Stabhochsprung gesetzt. Armand Duplantis krönt damit seinen dritten WM-Titel.

6. Dezember, Boston (USA)
Josh Hoey (USA) legt die 600 Meter in 1:12,84 Minuten zurück. Der Hallen-Weltmeister über 800 Meter unterbietet die Weltbestzeit seines Landsmannes Donavan Brazier (1:13,77 min) damit um fast eine Sekunde.

Hinweise: Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, noch nicht alle genannten Weltrekorde sind auch offiziell ratifiziert.

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