| Monaco

Diane van Es schrammt am Europarekord vorbei, Gesa Krause läuft Bestzeit

Porträt von Gesa Krause bei einem Wettkampf mit nachdenklichem Blick © Gladys Chai von der Laage
Die Niederländerin Diane van Es hat am Sonntag den "Monaco Run" über fünf Kilometer gewonnen. In 14:33 Minuten verpasste sie den Europarekord nur um eine Sekunde. Als Sechstplatzierte erzielte Gesa Krause neue Bestzeit.
Svenja Sapper

Mit der zweitbesten 5-Kilometer-Zeit, die je eine Europäerin über fünf Kilometer gelaufen ist, hat am Sonntag beim Monaco Run Diane van Es geglänzt. Die Niederländerin schraubte ihren niederländischen Rekord, den sie vor fast genau einem Jahr an selber Stelle aufgestellt hatte, um sechs Sekunden nach unten auf 14:33 Minuten. Den (noch nicht ratifizierten) Europarekord hält die Italienerin Nadia Battocletti (14:32 min). Damit setzte sie sich im Fürstentum klar durch. Einzig die Belgierin Jana van Lent (14:48 min) blieb ebenfalls unter 15 Minuten. Dritte wurde Klara Lukan aus Slowenien in 15:04 Minuten. 

Hinter den Britinnen Laura Muir (15:12 min) und Izzy Fry (15:17 min) kam Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) als Sechste ins Ziel. In 15:21 Minuten war die Hindernis-Spezialistin fünf Sekunden schneller als bei ihrer Bestzeit aus dem Vorjahr in Lille (Frankreich). Erstmals unterbot sie auf der Straße auch ihre Bestmarke über 5.000 Meter auf der Bahn, die bereits seit 2017 bei 15:24,53 Minuten steht. 

Unter den deutschen Läuferinnen waren lediglich Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen; 14:52 min), Irina Mikitenko (15:16 min), Kathrin Weßel (15:17 min) und Uta Pippig (15:20 min) je schneller, Luminita Zaituc gleich schnell wie nun Gesa Krause. Offizielle deutsche Rekorde führt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) über fünf Kilometer nicht. 

Faith Kipyegon auf Anhieb unter 30 Minuten

Über zehn Kilometer waren die Augen vor allem auf Faith Kipyegon gerichtet. Die 1.500-Meter-Weltrekordlerin gab ihr Debüt auf dieser Distanz. In dem nur drei Läuferinnen umfassenden Elitefeld war sie in 29:46 Minuten eine Klasse für sich. Damit lief sie sogar eine Sekunde schneller als Benard Soi (Kenia), der Sieger bei den Männern. Nur knapp dahinter folgte der Niederländer Yonah Mateiko (29:48 min). 

Die fünf Kilometer der Männer dominierten die Niederländer. Tim Verbaandert (13:24 min), Juan Zijderlaan (13:28 min) und der U23-Europameister über 1.500 Meter Stefan Nillessen (13:37 min) belegten die Plätze eins, zwei und vier. Dazwischen schob sich der Franzose Valentin Gondouin (13:29 min). 

Zu den Ergebnissen

Teilen
#TrueAthletes – TrueTalk

Hier finden Sie alle Folgen des Podcasts des Deutschen Leichtathletik-Verbandes!

Zum Podcast
Jetzt Downloaden
DM-Tickets