| Sindelfingen

Winterwurf-DM am Sonntag: Marike Steinacker überzeugt mit 64,12 Metern

© Kai Peters
Im Floschenstadion in Sindelfingen wurden am Sonntag drei DM-Titel im Winterwurf bei den Frauen und der weiblichen Jugend U20 und U18 vergeben. Hier lesen Sie von Disziplin zu Disziplin, wer sich im Titelrennen durchgesetzt hat.
Holger Schmidt

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Frauen

Diskuswurf

Marike Steinacker trotzt der jüngeren Konkurrenz

Den Wettbewerb hatte Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit 63,06 Metern bereits gewonnen, als sie im abschließenden Wurf mit 64,12 Metern noch einen draufsetzte. „Ich war noch nie Deutsche Meisterin im Winter“, freute sich die Olympia-Vierte über diese Premiere. Zugleich verwies sie die nachrückende jüngere Konkurrenz auf die Plätze.

Das war in Sindelfingen in erster Linie Leia Braunagel (Eintracht Frankfurt). Die Hessin lieferte eine konstante Serie ab und übertraf mit drei 61-Meter-Würfen dreimal ihre alte Bestleistung. „Da geht noch mehr“, war die Vizemeisterin nach 61,48 Metern fast schon euphorisch. Bronze ging mit 59,14 Metern an Antonia Kinzel (SV Halle). Die Qualifikationsnorm für den EA-Wurf-Cup in drei Wochen liegt bei 58,00 Metern. Diese Weite hat das Top-Trio in Sindelfingen übertroffen. Marike Steinacker wird allerdings wieder ins Training in Kienbaum einsteigen, weil ihr wegen des strengen Winters noch viele Würfe im Freien fehlen.


Weibliche Jugend U20

Speerwurf

Bestleistungen gleich im ersten Durchgang

Die Medaillen im Speerwerfen der weiblichen Jugend U20 waren eigentlich schon nach Durchgang eins verteilt. Clara Hurek (SCC Berlin) warf mit 47,22 Metern  ebenso persönliche Bestweite wie Nathalie Martin (LG Niederbarnim; 46,88 m). Beide konnten sich danach nicht mehr steigern, nur Konstanze Irlinger (TSV Jetzendorf) kam auf dem Bronzerang mit 46,16 Metern noch etwas näher an das Spitzenduo heran. In den Titelkampf konnte sie allerdings nicht mehr eingreifen.


Weibliche Jugend U18

Diskuswurf

Emmy Pfouga nur zu Beginn nervös

Bestleistungen erzielten zwar die anderen, doch Gold im Diskuswurf U18 ging trotzdem an Emmy Pfouga (ASC Darmstadt). „Am Anfang war ich sehr nervös“, verriet sie hinterher. Nach zwei Weiten unterhalb der 40-Meter-Marke nahm ihr erst Durchgang drei mit 44,39 Metern die Nervosität und Versuch fünf brachte der Hessin mit 45,23 Metern die Siegesweite.

Knapp wurde es noch einmal am Schluss, als sich Vizemeisterin Marlene Sack (Hallesche Leichtathletik-Freunde) auf 44,85 Meter steigerte. Platz drei holte mit 43,39 Metern Gerda Kirchner (SV Halle), während die ebenfalls dem jüngeren U18-Jahrgang 2010 angehörende Dannai Ioannidou (GSV Porz) trotz persönlicher Bestleistung von 43,14 Metern knapp leer ausging.

Foto: Diskuswerferin Marike Steinacker siegte mit starken 64,12 Metern.

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