Beim 78. Paderborner Osterlauf wird das zweite Rennen zur R5K-Tour 2026 gestartet. Nach seinem Auftaktsieg in Dresden kann U23-Athlet Jakob Dieterich bereits den Grundstein für den Gesamtsieg legen.
Der Paderborner Osterlauf bringt immer wieder am Karsamstag (4. April) eine ganze Stadt in Bewegung. Traditionell ist Paderborn dann auf den Beinen, um entweder selbst zu laufen, Freunde oder Bekannte anzufeuern oder einfach nur zuzuschauen und für richtig gute Stimmung zu sorgen. Die Rennen über 5 Kilometer, 10 Kilometer und im Halbmarathon sind bereits ausgebucht.
Integriert in die Veranstaltung, die am Samstag zum 78. Mal stattfindet, ist der zweite Lauf zur R5K-Tour, in der die besten Nachwuchsläuferinnen und -läufer Deutschlands um Preisgelder und Trainingslagerzuschüsse kämpfen, die von den Ausrichtern German Road Races (GRR) und Deutscher Leichtathletik-Verband (DLV) vergeben werden. Beim Paderborner Osterlauf starten die schnellen Nachwuchsasse zusammen mit den Freizeitläufer:innen im "Paderborn Lippstadt Airport 5 km Fit and Fun Lauf" am Samstagmorgen um 10:15 Uhr.
Beim weiblichen Nachwuchs geht mit Theresa Weber eine Lokalmatadorin als Favoritin ins Rennen. Die 20-Jährige trägt das Trikot des LC Paderborn und kommt mit einer Fünf-Kilometer-Bestzeit von 17:20 Minuten zum Osterlauf.
Jakob Dieterich vor dem nächsten Erfolg?
Als Favorit auf dem superschnellen Paderborner Kurs startet in der männlichen Jugend Jakob Dieterich (Franconia Athletics), der drei Wochen zuvor das Auftaktrennen in Dresden mit starken 14:07 Minuten gewonnen hat und bereits nach dem U23-Gesamtsieg greift. U23-Vorjahressieger Christoph Schrick (Königsteiner LV) ist der Nachwuchsklasse entwachsen und zählt dieses Jahr zu den stärksten deutschen Männern, die in Paderborn über zehn Kilometer antreten.
Die weiteren schnellen deutschen Läufer im "Hotel Vivendi 10 km"-Lauf sind Hannes Burger (Düsseldorf Athletics) und Sebastian Hauf (SSC Hanau-Rodenbach). Außerdem kehrt mit Kefyalew Kifle der Zweitplatzierte des Jahres 2024 zurück nach Paderborn. Der Äthiopier im Trikot des SV Fun-Ball Dortelweil lief seine Bestzeit von 28:38 Minuten vergangenes Jahr in Leverkusen. Noch schneller ist auf dem Papier der Kenianer John Kiprono Langat. Seine Bestzeit von 27:58 Minuten stammt jedoch schon aus dem Jahr 2015.
Top Zwei von 2025 und Rabea Schöneborn
Bei den Frauen kommt es zu einem Wiedersehen der Top Zwei von 2025. Damals hatte Rency Kogo aus Kenia in Bestzeit von 31:56 Minuten ihre Landsfrau Christine Komen in Schach gehalten. Herausgefordert werden beide am Samstag von Sheila Jeruto. Die Kenianerin möchte nach Rang fünf 2024 und Rang vier 2025 diesmal aufs Podium laufen. Mit ihrer Bestzeit von 31:47 Minuten hat sie sicher das Zeug dazu.
Bekannteste deutsche Starterin ist Rabea Schöneborn (SCC Berlin). Die Marathon-Spezialistin bringt eine Saisonbestzeit von 34:14 Minuten mit, hat aber in Bestform schon die 33 Minuten unterboten. In Paderborn strebt sie eine vordere Platzierung an.