| Notizen

Flash-News am Mittwoch

© Jan Papenfuß
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Svenja Sapper / Paula Schröder

Jonathan Hilbert verzichtet im Sommer auf Starts

Geher Jonathan Hilbert wird in diesem Jahr keine Wettkämpfe bestreiten. "Die Depression ist zurück und ich muss vorerst aus dem Leistungssport-Karussell aussteigen. Seit Januar habe ich wieder vermehrt Symptome wahrgenommen und dachte, ich schaffe es, in der Therapie Gelerntes auch weiter alleine umzusetzen. Leider war dem nicht so", schrieb er auf Instagram. Aktuell befinde er sich in Therapie, nehme Medikamente und kämpfe mit einer diagnostizierten "Schweren depressiven Episode". Es gelte nun, "einfach Mensch zu sein, wie Mensch zu denken und den Menschen in mir zu heilen", so der Thüringer. dpa

Sina Mayer startet in Dessau

Sprinterin Sina Mayer (LAZ Zweibrücken) wird am 19. Juni beim Anhalt Meeting in Dessau an den Start gehen. Die 31-Jährige gehörte zur 4x100-Meter-Staffel, die bei den Weltmeisterschaften 2025 in Tokio (Japan) Bronze gewann. Das Meeting gehört seit Jahren zu den festen Größen im internationalen Meeting-Kalender und lockt regelmäßig Olympiasieger, Weltmeister und Europas beste Athletinnen und Athleten nach Dessau. eme/aj

Johannes Vetter: "Ich plane von Woche zu Woche"

Der Deutsche Speerwurf-Rekordler Johannes Vetter (LG Offenburg) hat trotz langwieriger Verletzungsprobleme noch nicht genug vom Sport. "Der Weg zurück war schwieriger als gedacht und das hat Spuren hinterlassen. Trotzdem war der Ehrgeiz immer noch groß genug, nochmal etwas Handfestes zu erreichen", sagt der 33-Jährige im Interview mit Sports Illustrated. "Ich plane von Woche zu Woche", sagt der Weltmeister von 2017. "Wenn ich dieses Jahr wieder über 80 oder vielleicht sogar über 83 Meter werfe, dann wird Olympia wieder mehr und mehr ein Thema werden." Zuletzt warf er in Halle/Saale 78,35 Meter. 

"Hobby-Läuferin" Katharina Saathoff stolz auf EM-Nominierung

Marathonläuferin Katharina Saathoff (Braunschweiger Laufclub) wird bei der EM in Birmingham (Großbritannien; 10. bis 16. August) erstmals das Nationaltrikot tragen. Für die 25-Jährige eine große Ehre. "Ich arbeite nebenbei, ich studiere nebenbei – und das dann zu schaffen, hat mich schon ein bisschen stolz gemacht", sagt die 25-Jährige dem Portal "butenunbinnen". Die gebürtige Ostfriesin, die ihre Einheiten häufig im Bremer Bürgerpark absolviert, erhält per Ferncoaching Trainingspläne von Andreas Kuhlen. Im Februar verbrachte sie während ihres Urlaubs dreieinhalb Wochen zum Training in Kenias Lauf-Hochburg Iten. 

Gelenau freut sich auf Werfer-Wochenende

22 Jahre lang gab es den Thumer Werfertag. In dieser Saison findet das Traditionsmeeting in Gelenau als Event-Wochenende statt – Nachwuchswettkämpfe, Kinderfest und Abendprogramm inklusive. Insgesamt werden Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen und vier Kontinenten erwartet. Das teilte der Leitende Bundestrainer Wurf/Stoß Sven Lang, der als Meetingdirektor des Werfertages fungiert, dem MDR mit. "Ich freue mich und hoffe, dass der Ort das auch annimmt und sich freut, die eigenen Leute auch mal ganz nahe zu sehen", sagt Diskuswerfer Steven Richter (LV 90 Erzgebirge), der in Gelenau geboren ist. 

Mutaz Essa Barshim so hoch wie seit Paris nicht mehr

Der Hochsprung-Olympiasieger von 2021 Mutaz Barshim hat am Dienstag bei den Asiatischen Sprung-Meisterschaften in Chongqing (China) mit übersprungenen 2,23 Metern überzeugt. Der Katarer meisterte die Höhe im ersten Versuch und scheiterte anschließend dreimal knapp an 2,26 Metern. Für Barshim war es das beste Resultat seit dem olympischen Finale von Paris (Frankreich) 2024, in dem er die Bronzemedaille gewonnen hatte. eme/aj

Athlos kehrt nach New York zurück

Das reine Frauen-Meeting „Athlos“ wird am 2. Oktober erneut in New York (USA) ausgetragen. Bereits im vergangenen Jahr gingen Olympiasiegerinnen wie Keely Hodgkinson (Großbritannien; 800 m) und Faith Kipyegon (Kenia; 1.500 m) an den Start. Für 2026 sind insgesamt zwei reine Frauen-Meetings mit einem Preisgeld von in Summe 2,1 Millionen US-Dollar geplant. Ort und Termin des zweiten Meetings stehen noch nicht fest. eme/aj

Aidan Murphy verpasst nationalen Rekord nur knapp

Langsprinter Aidan Murphy hat am Dienstag bei den Ozeanien-Meisterschaften in Darwin (Australien) für das sportliche Highlight gesorgt. Er verbesserte seine 400-Meter-Bestzeit auf 44,44 Sekunden. Damit verpasste er den nationalen Rekord aus dem Jahr 1988 um lediglich sechs Hunderstel. Auch Thomas Reynolds (beide Australien) blieb mit 44,69 Sekunden unter der 45-Sekunden-Marke. eme/aj

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