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„Touch the Clouds“: Stabhochsprung-Festival mit Bo Kanda Lita Baehre und Anjuli Knäsche

Anjuli Knäsche winkt mit beiden Armen ins Publikum © Stefan Mayer
Ein dreitägiges Stabhochsprung-Festival steht bevor: In Gräfelfing gehen von Freitag bis Sonntag Luftakrobaten, Stabhüpfer und Cloud Chasers auf Höhenjagd.
Svenja Sapper

Unter dem Motto „Touch the Clouds“ steigt von Freitag bis Sonntag (5. bis 7. Juni) in Gräfelfing ein Stabhochsprung-Festival, das für viele Athletinnen und Athleten längst ein Pflichttermin im Kalender ist. Von der M/W12 bis zu den Aktiven wollen sich rund 300 Stabhochspringer:innen in luftige Höhen schwingen. Die Wettbewerbe, von denen ein jeder einen eigenen Namen erhalten hat, verteilen sich auf drei Tage.

Neben den „Stabartisten“ und den „Sturmvögeln“ greifen am Freitag auch die Elite-Starterinnen zum Stab. Mit Olympia-Finalistin Anjuli Knäsche (VfB Stuttgart) und der Deutschen Meisterin Friedelinde Petershofen (SV Werder Bremen) sind zwei der besten deutschen Stabhochspringerinnen mit von der Partie. Sie treffen auf die US-Amerikanerin Brynn King (PB 4,75 m) und die Olympia-Fünfte von 2021 Maryna Kylypko (Ukraine).

Für den Wettbewerb der Männer am Samstag hat kurzfristig der EM-Zweite von München Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf Athletics) zugesagt. Sechs Tage nach seinem Sieg beim Goldenen Oval bekommt es der 29-Jährige nun mit dem US-Amerikaner Hunter Garretsen und dem Südafrikaner Kyle Rademeyer zu tun, die wie der Deutsche Hallenmeister in Bestform schon Höhen jenseits der 5,80 Meter überwunden haben. Hinzu kommen mit dem Deutschen Freiluftmeister Gillian Ladwig (Schweriner SC) und dem Hallen-DM-Zweiten Marec Metzger (TSV Gräfelfing) auf dessen Heimanlage weitere aussichtsreiche deutsche Starter.

Talente nehmen Kurs auf Eugene

Auch die Jugend-Wettbewerbe versprechen Spannung. In der männlichen U20 haben Ben Duwenbeck (LG Olympia Dortmund) und Ben Silas Kribelbauer (LAZ Zweibrücken) die Norm (5,12 m) für die U20-WM in Eugene (USA; 5. bis 9. August) schon abgehakt, der Zweite der Jugend-Hallen-DM Nikolas Tietze (SV Halle) ist in der Hallensaison bis auf zwei Zentimeter herangekommen.

Die Gejagte in der weiblichen U20 ist U20-EM-Teilnehmerin Lotte Gretzler (USC Mainz), die kürzlich in den USA 4,22 Meter gemeistert hat. Ihre Schwester Line möchte sich für die U18-EM in Rieti (Italien; 16. bis 19. Juli) in Position bringen. Die Deutsche U18- und U20-Meisterin von 2024 Anna Hiesinger (LAZ Ludwigsburg) hat die U20-WM-Norm von 4,05 Metern schon abgehakt, die weitere U20-EM-Teilnehmerin Paula Legner (LAZ Zweibrücken) möchte mit einer Saisonbestleistung von 4,00 Metern sicher nachziehen. Die U20-WM-Startplätze werden bei der U16-/U20-DM in Bochum-Wattenscheid (10. bis 12. Juli) vergeben. 

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