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Statement zur NADA-Pressemitteilung

Statement zur NADA-Pressemitteilung
Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) hat heute bekannt gegeben, dass sie ein Verfahren gegen Sprinter Owen Ansah (Hamburger SV) aufgrund eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen eingeleitet hat. Owen Ansah wird vorgeworfen, eine Dopingkontrolle verweigert zu haben. Eine vorläufige Suspendierung hat die NADA nicht ausgesprochen.
DLV

Dr. Jörg Bügner, DLV-Vorstand Leistungssport:
„Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat die Organisation und Durchführung von Dopingkontrollen sowie Ergebnismanagement und Disziplinarverfahren an die NADA abgegeben und unterstützt ihre Arbeit vollumfänglich. Gleichzeitig sind für unsere Athleten da und stehen mit Owen im engen Austausch.“

Owen Ansah:
„Ich bin vergangene Woche als Nachrücker ganz kurzfristig ins Starterfeld bei der Diamond League in Monaco gerutscht. Am Donnerstag gegen 14:30 Uhr wollte ich gerade Richtung Flughafen aufbrechen, als ein Kontrolleuer außerhalb meines Zeitfensters klingelte und um die Abgabe einer Dopingprobe bat. Ich war schon sehr spät dran und konnte so kurzfristig die Probe nicht abgeben, zumal ich kurz zuvor die Toilette besucht hatte. Dies habe ich mit dem Kontrolleur besprochen. Es wurde nicht angeboten, dass der Kontrolleur mit zum Flughafen fährt, damit ich dort die Probe abgeben kann. Zudem wurden keinerlei Konsequenzen aufgezeigt. Der Kontrolleur wünschte mir noch viel Glück in Monaco. Dort wurde ich am Wettkampftag von der WADA kontrolliert, ebenso am folgenden Montag von der NADA in dem von mir angegebenen Zeitfenster zwischen 6 und 7 Uhr. Ich werde alles dafür tun, um den Sachverhalt aufzuklären.“

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