Die letzten Deutschen Meisterschaften des Jahres stehen an: Im Darmstädter Bürgerpark werden die deutschen Meistertitel im Crosslauf vergeben. Am Sonntag auf dem Programm: die Langstrecken-Entscheidungen der Frauen, Männer, U23 und Masters. Wir fassen den Kampf um die Meistertitel von Rennen zu Rennen zusammen.
Männer, Frauen & m/wU23
Frauen, wU23 Langstrecke | 7,5 km
Elena Burkard macht im Darmstädter Dauerregen Gold-Double perfekt
Mit der Frauen-Langstrecke über 7,5 Kilometer wurde der zweite Tag der Cross-DM im Bürgerpark in Darmstadt eröffnet. Durch den Dauerregen wurde das Wiesengelände am Sonntag noch matschiger und tiefer, sodass der Faktor Kraftausdauer noch entscheidender wurde. In der zweiten von fünf Runden setzte Eva Dieterich (LAV Stadtwerke Tübingen) die erste Attacke. Damit sprengte die WM-Starterin von Tokio die Spitzengruppe, lediglich Elena Burkard (LG Farbtex Nordschwarzwald), Mittelstrecken-Siegerin von Samstag, konnte folgen.
Das Duo blieb bis zum finalen Kilometer dicht zusammen, Elena Burkard stets im Windschatten von Eva Dieterich. Erst auf den letzten 400 Metern beschleunigte Elena Burkard und ging an ihrer Konkurrentin vorbei, doch die Tübingerin konterte. Allerdings konnte sie die Schwarzwälderin nicht abschütteln. Mit einigen schnellen Schritten vor der letzten Kurve arbeitete Elena Burkard den entscheidenden Vorsprung heraus und lief nach 27:19 Minuten zum zweiten DM-Titel, Eva Dieterich folgte zwei Sekunden später als Zweite.
Auf der letzten Runde lief Pia Schlatmann (LG Brillux Münster) den entscheidenden Vorsprung im Rennen um Platz drei heraus. Die Cross-EM-Vierte von 2024 in der U23-Klasse lief nach 27:36 Minuten souverän auf Platz drei und gewann die U23-Wertung. Neun Sekunden später ging U23-Silber an Lisa Merkel (LAV Stadtwerke Tübingen). Rang fünf bei den Frauen sicherte sich bei ihrem „Heimspiel“ Triathlon-Olympiasiegerin Lisa Tertsch (ASC Darmstadt; 27:49 min), U23-Bronze ging mit 27:52 Minuten an Nele Heymann (LG Brillux Münster). Alina Reh folgte mit 28:00 Minuten als Gesamt-Siebte. Die Ulmerin hat wie Elena Burkard und Eva Dieterich die geforderte Leistungsvorgabe aus der Bahnsaison 2025 für einen Cross-EM-Start in zwei Wochen in Lagoa (Portugal) erfüllt.
Die gemeldete Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) war in Darmstadt nicht am Start. Marathon-Spezialistin Domenika Mayer (LG Telis Finaz Regensburg) fiel im Mittelteil des Rennens früh zurück und beendete es vorzeitig. Die Team-Medaillen sicherte sich auf der Frauen-Langstrecke die LAV Stadtwerke Tübingen mit Eva Dieterich, Lisa Merkel und Antonia Schiel mit 14 Punkten vor der LG Brillux Münster (20 pt) und dem TSV Bayer 04 Leverkusen (64 pt). In der U23 gingen die Podestplätze an die LG Brillux Münster mit Pia Schlattmann, Nele Heymann und Leonie Kruse (10 pt), die LAV Stadtwerke Tübingen (18 pt) und die LG Göttingen (72 pt).
Stimmen zum Wettbewerb:
Elena Burkard (LG Farbtex Nordschwarzwald)
„Es war noch mal ein ganz anderes Laufgefühl als gestern. Ich war trotzdem froh, dass ich die Strecke schon kannte, ich glaube, das war heute ein Vorteil. Die beiden Rennen lassen sich super schwer vergleichen, es war doch eine ganz andere Energiebereitstellung. Grundsätzlich liegt mir die Langstrecke aber schon besser. Ich mag es eigentlich, wenn es regnet. Ich glaube, für die Zuschauer ist das ekliger als für uns Athleten, wir dürfen ja gleich wieder ins Warme. Der Plan war, das Rennen genau so zu bestreiten, wie ich es jetzt auch umgesetzt habe: Niemanden vorneweglaufen lassen, denn wenn man weg ist, ist man weg. Und hintenraus geduldig sein. Eva ist auch eine bockstarke Crossläuferin, deshalb war es auf der Strecke absolut zu erwarten, dass sie heute die stärkste Konkurrentin sein wird. Für die Marathon-Spezialistinnen wie Domenika [Mayer] oder Triathletinnen war es dann doch etwas zu schnell.“
Eva Dieterich (LAV Stadtwerke Tübingen)
„Ich bin voll zufrieden. Mein Ziel war es, mich für die Cross-EM zu qualifizieren, und das hat geklappt! Dass Elena extrem sprintstark ist, weiß ich, das weiß sie auch – mir war klar: Ich muss sie auf der Strecke loswerden, sonst wird es richtig hart. Meine Renntaktik ist eigentlich genau aufgegangen: Ich wollte das Renngeschehen erst mal eine Runde angucken. Dann war mir das Tempo aber zu langsam, da habe ich entschieden, es etwas zu verschärfen. Dann war der Plan, so lange dranzubleiben, wie es geht. Meine Saison war ein Auf und Ab: Es ging extrem gut los mit der Silbermedaille bei der Straßenlauf-EM, im Sommer hatte ich dann immer wieder Verletzungs- und Krankheitsprobleme. Mein großes Ziel, die WM-Teilnahme, habe ich erreicht, auch wenn es dort nicht ganz nach Wunsch gelaufen ist. Das Jahr jetzt mit einem weiteren Nationalmannschaftseinsatz abschließen zu können, ist super. Ich hoffe, dass wir in Lagoa ein starkes Team an den Start stellen können und gemeinsam möglichst gut abschneiden. Ansonsten ist Cross immer schwer einzuschätzen.“
Pia Schlattmann (LG Brillux Münster)
„Mir kommt Regen gelegen, ich mag unrunde Strecken lieber – je mehr Matsch, desto besser! Mir macht Crosslauf einfach total Spaß: Dieses Laufen, ohne auf Zeiten zu schauen, darauf habe ich einfach Bock. Die Strecke war richtig gut, sehr flach und kurvenreich.“
Lisa Merkel (LAV Stadtwerke Tübingen)
„Ich fand die Strecke auch richtig gut. Es hat Spaß gemacht, aber war auch hart zu laufen. Ich konnte heute gar nicht so richtig an das ganze Rennen denken, sondern immer nur an einzelne Abschnitte. Die Kurven kamen mir nicht so gelegen, es war immer schwierig, da gut rumzukommen. Der Ausgang des Rennens war für mich heute ungewiss. Ich wusste nicht, was ich erwarten kann, weil ich im Training noch nicht so weit bin, wie ich gerne wäre. Ich musste noch viel Alternativtraining machen. Aber ich habe mich auch gefreut, wieder an der Startlinie zu stehen und mit den Mädels zu laufen, das hat mir richtig gefehlt. Ich bin richtig happy, dass es jetzt doch so gut gelaufen ist. Jetzt heißt es weitertrainieren und konstant durchkommen.“
Männer, mU23 Langstrecke | 7,5 km
Markus Görgers nächstes Cross-Meisterwerk
Mit einem Triumphlauf hat Markus Görger (LG Region Karlsruhe) seinen Gold-Hattrick bei Deutschen Crossmeisterschaften perfekt gemacht. Zwar lief der Karlsruher am Sonntag auf der 7,5 Kilometer langen Langstrecke zunächst nicht an der Spitze, doch nach etwa anderthalb Kilometern holte er den zunächst führenden Nick Jäger (LSC Höchstadt/Aisch) ein und zog sofort an ihm vorbei. In der Folge baute Markus Görger im tiefen Gelände seinen Vorsprung stetig aus und lief nach 24:22 Minuten als Sieger ins Ziel.
Genauso souverän ging Silber an Nick Jäger, der Franke hatte 15 Sekunden Rückstand auf Markus Görger und 13 Sekunden Vorsprung auf den Überraschungsdritten Felix Friedrich (Dresdner SC). Der Sachse hatte in diesem Jahr kein einziges Bahnrennen bestritten und sich konsequent auf die Crosssaison vorbereitet. Dabei hielt er in Darmstadt deutlich stärker eingeschätzte Konkurrenten in Schach.
Auch in der U23-Klasse gab es einen souveränen Sieger: Hindernisspezialist Kurt Lauer (VfL Sindelfingen) lief nach 24:56 Minuten als Gesamt-Vierter ins Ziel. Jakob Dieterich (Frankfurt Athletics) folgte in 25:17 Minuten als Zweiter, U23-Bronze ging an Silas Zahlten (LG Brillux Münster; 25:32 min).
Nach Mittelstrecken-Gold am Samstag verpasste Florian Bremm (LSC Höchstadt/Aisch) als Fünfter (25:01 min) knapp seine nächste Medaille. Doch dafür durfte der WM-Starter über 5.000 Meter über Team-Gold jubeln, das er mit 15 Punkten zusammen mit Nick Jäger und Maximilian Berger gewann. Damit gewann Florian Bremm in Darmstadt gleich drei DM-Titel. Silber sicherte sich die LG Region Karlsruhe (47 pt), Bronze der TSV Bayer 04 Leverkusen (53 pt). In der U23-Wertung triumphierte der SC DHfK Leipzig mit Paul Walochny, Fritz Stubenrauch und Christoph Männel (26 pt) vor der LG Region Karlsruhe (38 pt) und dem VfL Sindelfingen (41 pt).
Stimmen zum Wettbewerb:
Markus Görger (LG Region Karlsruhe)
„Ich wusste, dass Nick mein Haupt-Konkurrent ist. Den Start habe ich etwas verschlafen und musste den Rückstand erst mal aufholen. Ich wusste: Wenn ich Nick angreife, muss ich mit aller Macht vorbeiziehen, sonst hängt er sich an mich dran. Hintenraus bin ich nicht der Schnellste. Ich habe versucht, so schnell wie möglich eine Lücke zu reißen. Ich bin superhappy, dass das geklappt hat. Die Strecke dieses Jahr ist eigentlich ganz gut vergleichbar mit der bei der Cross-DM letztes Jahr, auch wenn es damals ein bisschen hügeliger war und hier flacher. Durch die vielen Kurven und das Stück im Wald mit dem Sand war es auf jeden Fall sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich und es waren auch überall Zuschauer an der Strecke. Dadurch, dass vorher die Frauen gelaufen sind, wurde es schon ein bisschen matschiger, aber es war okay. Ich fand den Regen eigentlich ganz angenehm.“
Nick Jäger (LSC Höchstadt/Aisch)
„Ich wollte eigentlich ein spannendes Rennen gegen Markus liefern. In der ersten Runde war ich vorne, habe aber schon damit gerechnet, dass Markus wieder ranläuft. Und dann kam er so schnell angerannt, dass ich wieder nicht mitgekommen bin. Ich hatte mir wirklich vorgenommen, es ihm so schwierig wie möglich zu machen! Dann war es aber doch wie immer: Markus vor mir. Den Rest des Rennens war es dann der Kampf, die Lücke nicht riesig werden zu lassen und aufzupassen, dass keiner mehr von hinten kommt. Das Rennen beim Cinque Mulini hat mir Selbstvertrauen gegeben, da war die europäische Spitze nicht weit weg von mir. Entsprechend bin ich auch selbstbewusst angereist. Zweiter hinter Markus kann sich trotzdem sehen lassen, aber ein bisschen knapper wäre schöner gewesen. Es war eine richtig schöne Cross-Strecke, hat mir gut gefallen. In den Kurven musste man immer aufpassen.“
Kurt Lauer (VfL Sindelfingen)
„Ich habe mich von Beginn an sehr gut gefühlt. Ich wusste, ich habe gut trainiert und alles ist möglich. Ich war von Anfang an sehr kontrolliert und konnte bis zum Schluss gut durchziehen. Ich fand es richtig gut, dass wir zusammen mit den Männern gelaufen sind. Es war natürlich eine sehr große Gruppe am Anfang, aber das hat mir in die Karten gespielt, weil dadurch das Tempo von Anfang an hoch war. Ich wusste, dass ich auf den letzten 100 Metern nicht der Schnellste bin, deshalb war es gut für mich, dass starke Konkurrenz dabei war, die das Tempo hochgehalten hat. Die Strecke war genau, wie ich es mag: Matschiges, tiefes Gelände liegt mir nicht so gut, auch Berge nicht. Aber dieser Richtungswechsel, das Zickzacklaufen ist genau das, was ich mag, das hat mir in die Karten gespielt.“
Masters
W35 bis W45 Langstrecke | 7,5 km
Katka Wenzler macht Doppelsieg perfekt
Im Langstrecken-Rennen der W35-W45 über 7,5 Kilometer zeichnete sich ein ähnliches Bild wie bei der Mittelstrecke am Samstag. Denn an der Spitze setzte sich im Rennverlauf das W35-Duo Kerstin Bertsch (SSC Hanau-Rodenbach) und Katka Wenzler (LG Würm Athletik) ab und lief schnell einen großen Vorsprung heraus. Wie am Vortag hatte Katka Wenzler am Ende die schnelleren Beine und lief auf der letzten Runde noch einige Sekunden auf ihre Konkurrentin heraus.
Nach fünf großen Runden im Bürgerpark jubelte Katka Wenzler, die in der vergangenen Woche noch von einem Magen-Darm-Infekt ausgebremst worden war, nach 30:39 Minuten über ihren zweiten DM-Titel. Wie am Samstag ging Silber an Kerstin Bertsch (30:51 min). Das W35-Podium komplettierte Jana Groß Hardt (SF Lowick; 32:07 min). Auf Gesamt-Rang fünf folgte mit Hanna Tempelhagen (SCC Berlin; 32:51 min) die erste W40-Athletin. Silber ging in dieser Altersklasse an Daniela Köcher (SSC Hanau-Rodenbach; 33:04 min), Bronze an Sarah Mexner (MC Menden; 35:24 min).
In der W45 verpasste Simone Raatz (ASC Darmstadt) nach Gold auf der Mittelstrecke am Samstag den Doppelsieg knapp. Mit 33:43 Minuten musste sich die Lokalmatadorin auf der Langstrecke Elina Gradl (SC Kemmern; 33:19 min) geschlagen geben. Bronze ging mit 34:53 Minuten an Diana Kurrer (MTV Ingolstadt). Team-Gold sicherte sich das Trio der SF Lowick mit 39 Punkten.
M35 bis M45 Langstrecke | 7,5 km
Thomas Kotissek siegt im Foto-Finish
Auf der Langstrecke der Altersklassen M35-M45 nahmen die älteren Semester das Heft des Handelns in die Hand. Mit Thomas Kotissek (LG Allgäu) und Danny Schneider (TSG Schwäbisch Hall), am Samstag Zweiter und Erster auf der Mittelstrecke, gab ein M45-Duo den Ton auf der 7,5-Kilometer-Distanz an. Die Entscheidung um den Laufsieg und damit um den Titel in der M45 fiel erst auf dem Zielstrich.
In einem spannenden Spurt-Finish hatte Thomas Kotissek nach 26:27 Minuten um wenige Zentimeter die Nase vorn. Damit gab’s genau den umgekehrten Zieleinlauf im Vergleich zur Mittelstrecke. Bronze in der M45 ging an den Gesamt-Sechsten Andreas Bröring (TuS BW Lohne; 27:35 min). Thomas Kotissek hatte 2024 mit 2:24:39 Stunden eine sehr starke Leistung abgeliefert, im kommenden Jahr darf er dann bereits in der M50 starten. Für ihn war es der erste Sieg in der M45 überhaupt gegen seinen Dauerkonkurrenten Danny Schneider.
Als Gesamt-Dritter im Ziel jubelte Tobias Gröbl (LG Zusam; 27:00 min) über Gold in der M40. Der Bayer hatte dabei einen satten Vorsprung auf Christian Wiese (TSV Burgdorf; 28;01 min) und Christoph Verhalen (TuS Xanten; 28:20 min). In der M35 liefen Timo Böhl (LG Wittgenstein; 27:13 min), Michael Eder (PTSC Rosenheim 27:22 min) und Markus Bergler (Skivereinigung Amberg; 27:40 min) aufs Podium. Team-Gold ging mit 48 Zählern an Skivereinigung Amberg.
M65 bis M90, W50 bis W90 | 4,5 km
Bettina Sattler lässt alle Männer hinter sich
Im Mastersrennen über 4,5 Kilometer waren am Wochenende in Darmstadt die meisten Altersklassen am Start. Denn auf dieser Distanz ging es in den Wertungen M65 bis M90 und W50 bis W90 um die Titel. Und tatsächlich setzte sich mit Bettina Sattler (LG Zusam) eine der jüngsten Starterinnen durch. Die W50-Siegerin hatte nach 19:36 Minuten vier Sekunden Vorsprung auf M65-Sieger Christian Stoll (TV Waldstraße Wiesbaden).
Bei den Seniorinnen gingen die weiteren Titel an Gabi Baltruschat (W55; Eintracht Frankfurt; 21:34 min), Katjana Quest-Altrogge (W60; LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen; 21:34 min), Cornelia Wagner (W65; LC Diabü Eschenburg; 22:45 min), Magret Göttnauer (W70; LG Bad Soden/Neuenhain; 25:02 min) und Anja Ritschel (W75; TV Waldstraße Wiesbaden; 29:57 min).
Bei den Männern sicherten sich Ludwig Lang (M70; SVG Ruhstorf/Rott; 20:02 min), Viktor Daurich (M75; SVG Ruhstorf/Rott; 23:36 min), Flocke Troescher (M80; SCC Berlin; 26:25 min), Norbert Gündling (M85; LG LK Aschaffenburg; 33:00 min) und Wilhelm Ehlers (M90; Alfterer SC; 37:27 min) die weiteren Goldmedaillen.
M50 bis M60 | 6 km
Titel an Mey, König und Ritter
Im letzten Rennen der zweitägigen Cross-DM in Darmstadt sorgte Markus Mey (Milers Colonia) für eine schnelle Pace auf der 6,0-Kilometer-Strecke der M50-M60. Der Kölner schüttelte eingangs der letzten von vier Runden mit Mario Mahn (SV Unterwösen) seinen letzten Verfolger ab und lief nach 22:55 Minuten zum M50-Titel. Dahinter folgten Mario Mahn (23:01 min) als Zweiter und Tim Gollisch (LG Göttingen; 23:14 min) auf dem Bronzeplatz. Für Markus Mey war es die letzte Deutsche Meisterschaft in der M50, ab 2026 ist er in der M55 startberechtigt.
Eine knappe halbe Minute dahinter kam das M55-Podium im Bürgerpark ins Ziel. Den Sieg sicherte sich Günter König (TSG Weinheim) mit 23:49 Minuten vor Günter Seibold (TSV Crailsheim; 24:00 min) und Thomas Langer (LG Allgäu: 24:07 min). In der M60 entschieden fünf Sekunden über den Titel. Am Ende setzte sich Johannes Ritter (TV Refrath) mit 24:24 Minuten vor Hardy Flum (LG Hohenfels; 24:29 min) und Burkhard Wrenger (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen; 24:58 min) durch. Team-Gold M50-M60 ging an den TV Refrath mit 53 Punkten.