Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Mikaelle Assani auf dem Weg zurück
Einige der besten deutschen Weitspringerinnen waren im vergangenen Jahr von Verletzungssorgen gebeutelt – allen voran die EM-Vierte von 2024 Mikaelle Assani (Karlsruher SC). 2026 soll es wieder aufwärts gehen. "Mikaelle Assani ist nach ihrer schweren Sehnenverletzung wieder zurück. Sie wird aber sicher die ganze Hallensaison brauchen, damit sie im Sommer wieder voll belastungsfähig ist", sagte Weitsprung-Bundestrainer Ulli Knapp der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Auch Olympia-Teilnehmerin Laura Raquel Müller (Unterländer LG) gehe es nach Problemen im Vorjahr wieder besser. dpa/svs
Volksinitiative sammelt 28.000 Stimmen für Berlins Olympia-Bewerbung
Die Volksinitiative zur Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele hat mit mehr als 28.000 gesammelten Stimmen einen Beschluss im Abgeordnetenhaus herausgefordert. "Wir haben jetzt eine Diskussion im Berliner Parlament nicht nur in der Frage der Spiele für Berlin", sagte LSB-Präsident Thomas Härtel bei der Übergabe der drei Umzugskisten an den Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses, Dennis Buchner (SPD). 20.000 Unterschriften hätten für einen Beschluss ausgereicht. In den kommenden zwei Wochen werden die Stimmen geprüft, danach werden die Forderungen der Volksinitiative den zuständigen Fachausschüssen überwiesen, anschließend wird im Plenum beraten. dpa
Lichtinstallationen als Startsignal für NRWs Olympia-Kampagne
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens will die Bürgerentscheide für eine Olympia-Bewerbung mit einer spektakulären Aktion bewerben: Kommenden Montag soll nach Informationen der dpa unter anderem am Römisch-Germanischen Museum in Köln, am Dortmunder "U", an der Zeche Zollverein in Essen und am Düsseldorfer Schauspielhaus eine interaktive Lichtinstallation erscheinen. Über einen QR-Code sollen sich die Bürger an der Installation beteiligen können, indem sie einen eigenen Satz zur Olympia-Bewerbung hochladen – der dann an den Gebäuden erscheint. dpa
Femke Bol: "Keine Angst vor dem Scheitern"
400-Meter-Hürden-Europarekordlerin Femke Bol blickt ihrem Umstieg auf die 800 Meter zuversichtlich entgegen. "Ich habe keine Angst vor dem Scheitern", sagte die Niederländerin dem Fernsehsender NOS. Ein Disziplinwechsel brauche Zeit. "Ich lebe nicht in einer Märchenwelt. Es ist eine Illusion, dass ich sofort mit den Besten im 800-Meter-Lauf mithalten und gewinnen kann. Ich muss einfach abwarten, ob ich es schaffe." Das Projekt sei eine spannende neue Herausforderung. Im Training läuft die 25-Jährige aktuell 40 bis 55 Kilometer pro Woche. eme/aj
Äthiopier bei Mumbai-Marathon favorisiert
Lauf-Asse aus Äthiopien führen die Teilnehmerlisten für den Marathon in Mumbai (Indien) am 18. Januar an. Auf der Elite-Liste der Frauen stehen Shure Demise (PB 2:20:59 h), Zinash Senbeta (2:21:05 h), Yeshi Chekole (2:21:17 h) und Kidsan Alemu (2:22:28 h). Bei den Männern sind Bazezaw Asmare (2:04:57 h), Tadu Abate (2:05:38 h), Dejena Debela (2:05:46 h) und Kelkile Gezahegn (2:05:56 h) sowie der Weltmeister von 2023, Victor Kiplangat aus Uganda (2:05:09 h), gemeldet. eme/aj
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