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Flash-News am Sonntag mit Hallen-WM-Splittern

© Theo Kiefner
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Jan-Henner Reitze

Domenika Mayer gewinnt in Dresden

Anstatt bei der Halbmarathon-DM in Frankfurt an den Start zu gehen, bei der Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics; 70:39 min) den Titel bei den Frauen gewann, hat sich Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) am Sonntag für ein 10-Kilometer-Rennen bei Citylauf in Dresden entschieden. Die Olympia-Teilnehmerin von 2024 im Marathon gewann in 32:33 Minuten vor Kristina Hendel (SCC Berlin; 34:24 min). Am kommenden Sonntag (29. März) ist das Trio für den Berliner Halbmarathon angekündigt. Die 10 Kilometer der Männer in Dresden gewann Kefyalew Sileshi Kifle (Äthiopien; 28:37 min) vor Jan Lukas Becker (LSG Saarbrücken-Sulzbachtal; 29:21 min) und Sebastian Hendel (SCC Berlin; 29:49 min).

Trotz Top-Zeiten kein 800-Meter-Finale

Die Weltspitze über 800 Meter wird schneller. Dafür ist die Hallen-WM in Torun (Polen) ein Beleg. Bei den Frauen steigerte sich Eloisa Coiro (Italien) im Halbfinale am Samstag auf 1:59,33 Minuten. Dennoch reichte diese Leistung nicht für den Finaleinzug. Bisher hatten Zeiten unter 2:00,00 Minuten bei allen Ausgaben der Hallen-WM in den Endlauf geführt. Bei den Männern verfehlte der Pole Maciej Wyderka trotz 1:44,59 Minuten das Finale. Die bisher schnellste Halbfinalzeit bei einer Hallen-WM, die nicht für ein Finalticket ausreichte, stand bei 1:45,45 Minuten. eme/aj

Armand Duplantis zieht mit Sergey Bubka gleich

Mit seinem vierten Gold bei einer Hallen-WM hat Stabhochspringer Armand Duplantis (Schweden) am Samstag in Torun mit Sergey Bubka (Ukraine) gleichgezogen. In anderen Statistiken liegt der Überflieger der 1980er und 1990er noch vor dem aktuellen: Im Freien hat Sergey Bubka sechs WM-Titel auf dem Konto, Armand Duplantis bisher drei. Außerdem stellte der Stabhochspringer aus der Ukraine in seiner Karriere insgesamt 32 Weltrekorde auf, der Schwede steht bei 15. Allerdings wird mittlerweile in dieser Disziplin nicht mehr zwischen Hallen- und Freiluftweltrekorden unterschieden.

Mixed-Staffel: Schnellste Zeit der Geschichte, aber kein Weltrekord

Die Mixed-Staffel aus Belgien hat am Samstag in einem turbulenten Rennen Gold bei der Hallen-WM über 4x400 Meter gewonnen. In 3:15,60 Minuten waren Jonathan Sacoor, Ilana Hanssens, Julien Watrin und Helena Ponette außerdem so schnell wie noch keine Mixed-Staffel unterm Hallendach zuvor. Dennoch wird diese Zeit in keine Rekordliste eingetragen. Denn für einen Weltrekord hat der Weltverband World Athletics als Mindestleistung eine Zeit von 3:12,44 Minuten vorgegeben. Der Europaverband European Athletics verlangt als Europarekord mindestens eine Zeit von 3:15,50 Minuten. eme/aj

Die Flash-News werden im Laufe des Tages fortlaufend aktualisiert.

Hallen-WM 2026 Torun
Alle Infos zum internationalen Highlight der Hallensaison

 

 

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