| Lisse

Comeback nach 20 Monaten: Sophie Weißenberg ist zurück

© Gladys Chai von der Laage
Nach langer Verletzungspause und Reha hat Sophie Weißenberg (TSV Bayer 04 Leverkusen) ihr Comeback gefeiert. Beim Meeting in Lisse gelangen der 28-Jährigen am Samstag im Weitsprung und mit der Kugel gute Leistungen auf dem Weg zum ersten Siebenkampf seit 2024.
Martin Neumann

Mehr als 20 Monate Zwangspause sind für Sophie Weißenberg endlich vorbei. Beim Meeting in Lisse (Niederlande) testete die Siebenkämpferin vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die sich beim Warmup zum Hürdenlauf bei den Olympischen Spielen 2024 die Achillessehne gerissen hatte, am Samstag ihre Form und die Belastbarkeit des Körpers im Weitsprung und im Kugelstoßen.

Wenige Wochen vor den ersten Siebenkämpfen in Götzis und Ratingen flog Sophie Weißenberg im Weitsprung auf 6,35 Meter und sicherte sich damit den Sieg. So weit war die 28-Jährige seit vier Jahren nicht mehr gekommen. Im Wettbewerb absolvierte Sophie Weißenberg vier Versuche und kam in ihrem zweitbesten Sprung auf 6,30 Meter. Damit unterstrich die WM-Siebte von 2023 die im Siebenkampf so wichtige Konstanz.

Stabile Weiten mit der Kugel

Auch mit der Kugel lieferte Sophie Weißenberg eine gute Serie ab. Gleich zu Beginn beförderte sie ihr Vier-Kilo-Gerät auf 13,65 Meter. Nur ein halber Meter fehlte ihr damit zur Bestleistung. Ein weiterer Versuch ging mit 13,58 Metern noch einmal in die Nähe dieser Weite. Der Sieg im Kugelstoßring ging bei den Mehrkämpferinnen an Emma Oosterwegel. Die Niederländerin, die ebenfalls Ende Juni in Ratingen startet, setzte sich mit 14,47 Metern durch. Rang drei ging an Hallen-Weltmeisterin Sofie Dokter (Niederlande; 13,60 m).

Über 600 Meter lief Tanja Spill (TSV Bayer Dormagen) auf Platz zwei. Mit 1:28,68 Minuten lief die Deutsche Hallenmeisterin auf Rang zwei. Die ersten 450 Meter hatte die 30-Jährige für das Tempo gesorgt, musste auf der Zielgeraden dann aber Liselot Smolders geschlagen geben. Die Belgierin siegte mit 1:27,75 Minuten und steigerte damit ihre Bestzeit um zweieinhalb Sekunden. Für Tanja Spill war es das erste 600-Meter-Rennen im Freien überhaupt. Aus internationaler Sicht sorgte Diskuswerfer Shaquille Emanuelson (Niederlande) mit 66,17 Metern für das herausragende Ergebnis.

Zu den Ergebnissen...

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