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Silke Schmidt beendet Saison mit erneutem Weltrekord

Eine erfolgreiche Saison liegt hinter ihr: Mit einem Halbmarathon in 1:19:40 Stunden hatte die Mittel- und Langstrecklerin Silke Schmidt (mettmann-sport) am 9. März in Den Haag die Saison begonnen und mit einem Wettkampf über die gleiche Distanz beendete sie in den Niederlanden auch das Wettkampfjahr 2014. Mit einem erneuten Weltrekord.
Jörg Reckemeier

Auch wenn sie bei dem Rennen am vergangenen Wochenende mit 1:19:48 Stunden acht Sekunden länger brauchte, um das Ziel zu erreichen, dürfte das Ergebnis dieses Herbstwettkampfes in der wenige Kilometer südlich von Rotterdam gelegenen Stadt Dordrecht bei Silke Schmidt größere Zufriedenheit ausgelöst haben, als der minimal schnellere Lauf im Frühjahr.

Internationale Rekorde im Visier

Denn erst nach ihrem Geburtstag im August kann sich die Mettmannerin auch in internationale Rekordlisten der Klasse W 55 eintragen, was ihr nach drei Rekordrennen auf der Bahn nun auch auf der Straße eindrucksvoll gelang. Unter den mehr als 600 Läuferinnen und Läufern beim „Drechtstadloop“ in Dordrecht kam Silke Schmidt als Dreiundzwanzigste der Gesamtwertung und als zweite Frau ins Ziel und blieb mit ihren 1:19:48 Stunden mehr als zweieinhalb Minuten unter der bestehenden Weltrekordzeit.

In den Wochen zuvor hatte sie schon drei Bahnweltrekorde aufgestellt und das trotz einer wochenlangen Trainingspause wegen eines Armbruches, den sie sich im Juli zugezogen hatte.

Bereits am 5. September hatte sie die 5.000 Meter in neuer Weltrekordzeit von 17:42,59 Minuten zurückgelegt, danach erfolgte am 19. September die Steigerung des W-55-Weltrekordes über 1.500 Meter auf 4:54,81 Minuten.

Starke Leistungen auf der Mittelstrecke

Silke Schmidt meldete dann für die 1.500 Meter bei den „Open Meerkamp Masters“ am 27. September mit dem Plan, ihren eigenen 1.500-Meter-Weltrekord noch einmal um einige Sekunden zu steigern. Es wurde dann ein Wettkampf, bei dem die äußeren Umstände gar nicht passen wollten.

„Zunächst wurde der Start im letzten Moment um eine Stunde verschoben, der Rest des Feldes lief dann über sechs Minuten, der Wind und die holprige Bahn ließen nicht mehr zu als 4:54,56 Minuten. Zwar Weltrekord, aber nur eine winzige Verbesserung.“

Nach einem Straßenrennen am 28. September in Utrecht, hier legte Silke Schmidt die 10 Kilometer in starken 36:19 Minuten zurück, wurde Kurs auf einen neuen Halbmarathon-Weltrekord genommen, ein Unterfangen, das dann ja auch glänzend gelang.

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