| Chorzów 2023

Team-EM Tag 1: Die Entscheidungen von Disziplin zu Disziplin

Vom 23. bis zum 25. Juni geht es im polnischen Chorzów im Rahmen der European Games 2023 um die Frage: Welche Leichtathletik-Nation stellt das stärkste Team Europas? Hier lesen Sie von Disziplin zu Disziplin, wie sich die DLV-Auswahl am Freitag im Wettstreit mit 15 weiteren Nationen in der höchsten Liga der Team-Europameisterschaft, der Division I, präsentiert.
Silke Bernhart

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Teamwertung: Top Acht und Abstiegsplätze nach Tag 1

Nation Punkte
Italien 141 Punkte
Großbritannien 131,5 Punkte
Polen 127 Punkte
Niederlande 125 Punkte
Deutschland 121,5 Punkte
Portugal 117,5 Punkte
Frankreich 99 Punkte
Spanien 97 Punkte
...  
Tschechische Republik 77,5 Punkte
Griechenland 73 Punkte
Türkei 71 Punkte


FRAUEN


100 Meter | Lisa Mayer | 9. Platz | 11,36 sec


Für Lisa Mayer wurde der 100-Meter-Sprint nach einem verpatzten Start schnell zu einer Aufholjagd – leider zu einer vergeblichen. Denn während an der Spitze Ewa Swoboda (Polen; 11,09 sec) zu einem Heimsieg mit Meisterschaftsrekord stürmte, kam die Athletin vom Sprintteam Wetzlar nicht mehr so richtig ins Rollen. So sortierte sie sich im A-Lauf in 11,36 Sekunden auf Platz acht und in der Gesamtwertung auf Platz neun ein.

„Die Zeit war heute eigentlich nebensächlich. Ich wollte mich in einem engen Feld, was die Vorleistung angeht, behaupten. Ich wusste, dass ich da vorne mitrennen kann, und das habe ich heute nicht gemacht. Aber ich bin selbst dran schuld, und das ist das, was mich am meisten ärgert“, erklärte Lisa Mayer.

Das Rennen sei schon vor dem Start verloren gegangen: „Ich habe mich beim Warm-up herausragend gefühlt, da ging einiges. Und dann sitze ich da im Startblock und lasse mich davon verunsichern, dass der Starter so lange nicht ‚Set‘ sagt. Das darf einem einfach nicht passieren. Er hat nach dem 'Auf die Plätze' unglaublich lange gewartet. Aber ich bin mittlerweile alt und erfahren genug, um das zu übergehen. Und wenn man sich darüber Gedanken macht, dann findet der Start ohne einen statt.“
 


400 Meter | Laura Müller | 10. Platz | 52,32 sec


Die ersten Punkte für das deutsche Team fuhr am Freitag in der ersten Entscheidung über 400 Meter Laura Müller (SV Go! Saar 05) ein. Bei ihrem vierten Start bei einer Team-EM musste sie sich in einem pfeilschnellen Rennen jedoch auf Rang acht einsortieren. In 52,32 Sekunden gelang der Saarländerin schließlich in der Endabrechnung von zwei Läufen die zehntschnellste Zeit, gleichbedeutend mit sieben Punkten für die Teamwertung.

"Ich habe mich gestern in der Vorbereitung sehr gut gefühlt, leider habe ich eine halbe Stunde vor dem Lauf meinen Beuger gemerkt", erklärte Laura Müller. "Ich war auch noch beim Physiotherapeuten und dachte erst, ich kann gar nicht laufen. Das hat mich tierisch verunsichert, ich bin gar nicht in meinen Schritt gekommen. Die letzten Tage im Training liefen sehr gut, daher habe ich mir hier deutlich mehr erhofft."

Während Laura Müller in etwa im Bereich ihrer besten Saison-Leistungen blieb, legte an der Spitze Europameisterin Femke Bol (Niederlande) ihre erste Zeit des Sommers unter 50 Sekunden auf die Bahn: In 49,82 Sekunden stürmte sie vor der ebenfalls starken Polin Natalia Kaczmarek (50,34 sec) und der Belgierin Cynthia Bolingo (50,95 sec) zu einem neuen Meisterschaftsrekord und 16 Punkten für die Niederlande.
 


5.000 Meter | Lea Meyer | 5. Platz | 15:33,75 min


„Das ist definitiv nicht das gewesen, was ich hier heute erreichen wollte. Ich habe in den entscheidenden Momenten nicht richtig durchgezogen.“ Mit diesem Fazit musste Lea Meyer (TSV Bayer 04 Leverkusen) auf ihr 5.000-Meter-Rennen zurückblicken.

Nach ihrer neuen Bestzeit von 15:06,39 Minuten, erzielt mit einem Solo Anfang Mai, war die Vize-Europameisterin über die Hindernisse als Zweite der Meldeliste angereist. Am Freitag konnte sie die Tempoverschärfung der Konkurrenz auf der letzten Runde nicht mitgehen und musste vier Läuferinnen noch teils deutlich ziehen lassen. Nach 15:33,75 Minuten kam sie als Fünfte ins Ziel. Mit einem starken Finish stürmte die Italienerin Nadia Batocletti (15:25,09 min) noch auf und davon.

„Ich hätte bei einem Antritt richtig durchziehen müssen, ich habe es ganz kurz versucht, aber ich habe gemerkt, es ist heute nicht so richtig drin", stellte Lea Meyer fest, betonte aber zugleich: "Das war ein Tempo, das für mich keine riesige Herausforderung darstellt. Ich bin in einer super Form, und das hier heute hat das nicht widergespiegelt. Aber es gibt einfach Tage, an denen läuft es nicht so, wie man es sich vorstellt, und man kann nicht zeigen, was man gerne möchte. Heute war so ein Tag.“
 


Kugelstoßen | Yemisi Ogunleye | 2. Platz | 18,85 m


Als erste Starterin im ersten Wettbewerb der Division I durfte Yemisi Ogunleye am Freitag die Team-EM eröffnen. Noch lief da in der ersten Runde nicht alles rund – weder bei der Mannheimerin, die mit einem Fehlversuch startete, noch mit der Technik. Nachdem etwa zehn Athletinnen ihren ersten Versuch absolviert hatten, darunter Auriol Dongmo (Portugal) und Axelina Johansson (Schweden) mit Weiten an die 20 Meter heran, wurden Probleme bei der Messung festgestellt, alle Resultate annulliert und der Wettbewerb begann von Neuem.

Was für die einen ein Ärgernis war, entpuppte sich als Glück für Yemisi Ogunleye. Denn sie erhielt einen neuen ersten Versuch, tastete sich mit 17,91 Metern in den Wettbewerb, steigerte sich begleitet von einem Jubelschrei in Runde drei gar auf 18,85 Meter und hatte damit sogar lange die Führung inne, bis Hallen-Weltmeisterin Auriol Dongmo sich wieder gefangen hatte und mit 19,07 Metern vorbeizog. Weitere Konkurrentinnen konnten die 24-Jährige jedoch nicht übertrumpfen, und so blieb es bei einem glänzenden zweiten Platz, noch vor WM-Finalistin Axelina Johansson (18,32 m) und Europameisterin Jessica Schilder (Niederlande; 18,27 m).

"Der erste Versuch war ein Sicherheitsstoß, dann bin ich voll in den Wettkampf reingekommen und habe die ganze Zeit gedacht: Jetzt Punkte für das Team holen, alles geben, nicht abschalten, und das hat sehr gut geklappt. Ich bin mit dem Resultat sehr, sehr zufrieden!" erklärte Yemisi Ogunleye. "Ich persönlich liebe es, gemeinsam an den Start zu gehen. Man ist nicht primär selbst im Fokus, sondern das Team. Mir gefällt das total gut, das hat eine ganz andere Motivation und einen ganz anderen Flair."
 


Diskuswurf | Kristin Pudenz | 1. Platz | 66,84 m


Wohl dem, der eine solche „Ersatzstarterin“ im Team hat: Für die erkrankte Shanice Craft (SV Halle) eingesprungen, fuhr Kristin Pudenz (SC Potsdam) am Freitag mit einem Sieg die volle Punktzahl für das deutsche Team ein!

Dabei eroberte sie schon mit dem ersten Wurf auf 64,01 Meter die Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr abgab. In Runde fünf konnte sie sich sogar noch auf 66,84 Meter steigern – deutsche Jahresbestleistung und nur zwei Zentimeter unterhalb der Weite, mit der sie 2021 Olympia-Zweite geworden war. Erst im letzten Versuch verringerte sich noch einmal der Respektabstand der Konkurrenz um Daisy Osakue (Italien; 64,35 m) und Melina Robert-Michon (Frankreich; 64,21 m) auf etwa zweieinhalb Meter.

„Ich bin sehr zufrieden. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich heute eine Saisonbestleistung werfen kann! Und der Sieg für Deutschland, 16 Punkte – das kann ja auch nicht schaden“, freute sich Kristin Pudenz. „Die letzten Wettkämpfe waren etwas schwierig für mich. Ich habe noch nicht an mir gezweifelt, aber ich war kurz davor, deswegen ist dieser Wettkampf jetzt Gold wert. Ich weiß, wir sind auf dem richtigen Weg und es geht wieder nach vorne.“
 


Hammerwurf | Samantha Borutta | 6. Platz | 68,97 m


Stabil auf gutem Niveau: So kann man die bisherige Saison von Samantha Borutta (Eintracht Frankfurt) beschreiben. Und das ist gerade in einem Team-Wettbewerb, in dem jeder Punkt zählt, Gold wert. Zwar fehlte am Freitag erneut der Ausreißer nach oben. Doch schon mit dem zweiten Versuch auf 68,92 Meter hatte sie eine ordentliche Weite vorgelegt, die sie in Runde vier mit 68,97 Metern noch einmal etwas steigern konnte. Es war für Samantha Borutta bereits der vierte Wettkampf innerhalb von sieben Wochen, den sie mit Würfen zwischen 68,47 und 69,40 Metern beendete – und der bescherte ihr Platz sechs.

Vier Athletinnen konnten an der Spitze die 70-Meter-Marke überbieten, allen voran die EM-Dritte aus Italien Sara Fantini (73,26 m). Silja Kosonen (72,34 m) sammelte für Finnland mächtig Punkte. Für Gastgeber Polen und die Olympia-Dritte Malwina Kopron (71,18 m) dagegen dürfte Platz drei in einer der nationalen Paradedisziplinen nicht ganz den Erwartungen entsprechen.

"Ich war als Achte gemeldet und habe mich auf den sechsten Platz hochgearbeitet. Damit bin ich auf jeden Fall zufrieden", bilanzierte Samantha Borutta. "Die Serie war auch ganz konstant, immer um die 68 Meter rum. Ich habe mit meinen Trainern etwas umgestellt und gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel will ich meinen Titel verteidigen und auf jeden Fall wieder die 70 Meter angreifen."
 

MÄNNER


100 Meter | Robin Ganter | 5. Platz | 10,28 sec


Robin Ganter hat sich innerhalb eines Jahres in die deutsche Spitze des Männersprints katapultiert. Und am Freitag zeigte der 22-Jährige, dass er auch in internationalen Feldern mithalten kann. Schon bei der Hallen-EM im Winter in Istanbul (Türkei) hatte er es bis ins Halbfinale geschafft, bei der Team-EM präsentierte er sich im A-Lauf konkurrenzfähig, ließ unter anderem den Europarekordler Jimmy Vicaut (Frankreich; 10,31 sec) hinter sich und wurde in 10,28 Sekunden Fünfter. Mit eingestellter Bestzeit holte sich Hallen-Europameister Samuele Ceccarelli (10,13 sec) den Sieg, Italien konnte damit bereits zum vierten Mal an diesem Tag über die volle Punktzahl jubeln.

„Es war verdammt eng. Und da einen fünften Platz zu machen, auch nicht zu verkrampfen unterwegs: Das ist ganz gut, würde ich sagen. Gerade wenn man sich anschaut, dass ich vom letzten Jahr mit einer 10,32 gekommen bin, jetzt runtergeschraubt auf eine 10,16 – da muss man schauen, dass man da auch in so großen Wettkämpfen rankommt“, analysierte Robin Ganter anschließend seinen Auftritt. Für ihn richtet sich der Blick nach der Team-EM auf die DM in Kassel (8./9. Juli), auf die U23-DM in Göttingen (1./2. Juli), bei der er noch startberechtigt wäre, wird er verzichten.
 


400 Meter | Manuel Sanders | 4. Platz | 45,24 sec PB


Manuel Sanders ist einfach richtig gut drauf. Das stellte er am Freitag auch im Dienste der Mannschaft unter Beweis. Und wie! In einem schnellen Rennen, in dem an der Spitze durch Havard Bentdal Ingvaldsen (Norwegen; 44,88 sec) der Meisterschaftsrekord purzelte, rannte der Dortmunder vorne mit und kam nach einer starken Schlussphase schließlich in 45,24 Sekunden als Vierter ins Ziel. Seine etwa drei Wochen alte Bestzeit steigerte er damit noch einmal um zwölf Hundertstel.

"Es ist super gewesen", freute sich Manuel Sanders. "Ich bin schon gut in die Saison eingestiegen und konnte mich von Rennen zu Rennen steigern. Jedes Mal hatten wir ein paar Sachen, die wir noch hätten verbessern können, das konnte ich dann umsetzen und es wird von Rennen zu Rennen schneller. Ich bin zuversichtlich, dass es so weiter geht. Jetzt schaffe ich es, vorne schnell anzugehen und auch noch hinten anzugreifen, das ist eine gute Kombination, und das funktioniert jetzt auch in internationalen Feldern."
 


800 Meter | Luis Oberbeck | 13. Platz | 1:47,97 min


Luis Oberbeck (LG Göttingen) feierte in Chorzów gleich doppelt Premiere: Für den 23-Jährigen war es nicht nur der erste Start im Nationaltrikot, sondern gar sein erstes internationales Rennen überhaupt. Was dem Aufsteiger des Jahres an Erfahrung fehlte, versuchte er mit Kampfgeist wettzumachen. In einem unrhythmischen Rennen, in dem sich das Feld wie eine Ziehharmonika mal zusammen, mal auseinanderzog, legte er jedoch viele Extrameter auf der Außenbahn zurück und musste schließlich auf den letzten 200 Metern die Konkurrenz ziehen lassen.

In 1:47,97 Minuten wurde der deutsche Aufsteiger des Jahres, der erst im vergangenen Jahr seine ersten 800-Meter-Rennen bestritten hatte, Siebter des A-Laufs. Es war in der Endabrechnung aus zwei Rennen Platz 13. Die schnellste Zeit des Tages fiel im B-Rennen und ging auf das Konto des Schweizers Ramon Wipfli (1:46,73 min).

"Ich wollte am Anfang eine gute Position haben, das war mir relativ wichtig. Dann war ich leider nach 200 Metern verhältnismäßig zugebaut. Ich habe versucht, den Anschluss an die Spitze zu halten. Aber es war ein ganz unrhythmisches Rennen. Paarmal ausgebremst worden. Dann wieder Tempowechsel. Versucht, außen vorbeizugehen", fasste Luis Oberbeck sein Rennen zusammen und musste feststellen: "Am Ende hat es nicht ganz gereicht. Ein sehr enttäuschendes Rennen, ich habe mir deutlich mehr vorgenommen."
 


3.000 Meter Hindernis | Frederik Ruppert | 5. Platz | 8:32,99 min


Als etwa 600 Meter vor Schluss eine vierköpfige Gruppe an der Spitze die Flucht nach vorne antrat, wurde es hart für Frederik Ruppert (SC Myhl LA). Zu einem Zeitpunkt, an dem er in anderen Rennen vielleicht aufgesteckt hätte, biss er jedoch noch einmal die Zähne zusammen – für das Team, wie er anschließend am ZDF-Mikrofon verriet. Und es lohnte sich: Er konnte den Angriff des Norwegers Tom Erling Karbo noch abwehren und in 8:32,99 Minuten Platz fünf verteidigen. Es siegte der Spanier Daniel Arce (8:25,88 min).

„Am Anfang war es langsam, darüber habe ich mich eigentlich gefreut. Aber als es am Ende recht zügig wurde, habe ich gemerkt, dass ich den Schlussspurt, der mich eigentlich ausgezeichnet hat, in diesem Jahr noch nicht habe. Das ist enttäuschend, auch wenn ich mit dem fünften Platz insgesamt recht zufrieden bin“, erläuterte Frederik Ruppert. „Ich weiß nicht, ob ich am Ende noch mal so hätte gegenhalten können, wenn es um mich alleine gegangen wäre.“

In Richtung DM in Kassel blickt er nun mit gemischten Gefühlen: "Es kommt drauf an, wie ich mich jetzt von diesem ersten Wettkampf-Block erhole. Grundsätzlich würde ich sagen, dass meine Form sehr, sehr gut war, bevor ich in die Saison ging. Mein Coach und ich müssen jetzt ein bisschen auswerten, woran es liegt, denn das hier spiegelt nicht die Form von vor der Saison wider."
 


Stabhochsprung | Gillian Ladwig | 6. Platz | 5,65 m


In einem Modus, in dem das Aus nicht nur nach drei ungültigen Versuchen bei einer Höhe droht, sondern auch nach insgesamt vier ungültigen Sprüngen, sind fehlerfreie Versuche der Schlüssel zum Erfolg. Und diesen Schlüssel fand Gillian Ladwig (Schweriner SC) am Freitag direkt mit dem ersten Sprung: Nach 5,30 Metern meisterte er auch 5,55 und 5,65 Meter ohne Fehl und Tadel. Nachdem er so mühelos die Saison-Bestmarke eingestellt hatte, klappte es jedoch mit den dann aufgelegten 5,70 Metern – zwei Zentimeter unter Bestleistung – nicht mehr. Es blieb der mit Portugal geteilte sechste Platz und ein guter Auftritt im Dienste des Teams.

Für Sieger Menno Vloon (Niederlande) lohnte sich das Pokern: Nach einem Fehlversuch über 5,80 Meter, der dritte insgesamt in seinem Wettkampf, sparte er sich einen Sprung für die 5,85 Meter auf – und flog drüber. In einem starken Wettbewerb meisterten hinter ihm insgesamt vier Athleten die Marke von 5,80 Meter: Emmanouil Karalis (Griechenland), Thibaut Collet (Frankreich), Piotr Lisek (Polen) und Claudio Michel Stecchi (Italien).
 


Dreisprung | Tim Lübbert | 16. Platz | 14,08 m


Mit den Meriten der ersten 15-Meter-Sprünge seiner Karriere hatte sich Tim Lübbert (LAC Erdgas Chemnitz) als Ersatzstarter für seinen Vereinskollegen Max Heß die Nachnominierung für die Team-EM verdient. In diese Regionen ging es jedoch am Freitag nicht für den 22-Jährigen, der in den USA in Seattle an der Universität von Washington studiert. Nur ein einziger Versuch gelang halbwegs, und der wurde mit 14,08 Metern vermessen. Das reichte nur für den 16. und damit letzten Platz der Konkurrenz.

Während sich Tim Lübbert schließlich nach einem verunglückten dritten Versuch mit Knieschmerzen aus der Grube quälte, machte die Konkurrenz der Top Acht mit drei weiteren Versuchen den Sieger unter sich aus. Die 17 Metern fielen dabei jedoch nicht. Am nächsten kam ihr noch der Italiener Tobia Bocchi, der mit 16,84 Metern die maximale Punktzahl von 16 für sein Team holte.

 

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