Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Falk Wendrich springt in Stockholm auf Rang vier
Hochspringer Falk Wendrich (LAZ Soest) ist mit 2,18 Metern in die Hallensaison eingestiegen. Mit dieser im zweiten Versuch übersprungenen Höhe belegte der 30-Jährige am Donnerstag in Stockholm Rang vier. Der Sieg ging mit 2,24 Metern an den Belgier Jef Vermeiren. Beim Sieg von Danniel Thomas Dodd (Jamaika; 19,00 m) belegte Julia Ritter (TV Wattenscheid 01) in der Kugelstoß-Konkurrenz mit 17,32 Metern Rang drei. Hallen-Weltmeister Jeremiah Azu (Großbritannien) musste sich über 60 Meter mit 6,54 Sekunden seinem Landsmann Romell Glave (6,51 sec) geschlagen geben. Bei den Frauen setzte sich Jonielle Smith (Jamaika; 7,12 sec) mit Hallenbestzeit durch. Über 1.500 Meter steigerte Birke Haylom (Äthiopien) die Weltjahresbestzeit in der noch jungen Saison auf 4:02,61 Minuten. Zu den Ergebnissen.
Sydney McLaughlin-Levrone erwartet erstes Kind
Langsprint-Superstar Sydney McLaughlin-Levrone (USA) wird 2026 keine Rennen bestreiten – und das aus einem schönen Grund: Die 26-Jährige erwartet zusammen mit ihrem Ehemann, den ehemaligen Footballspieler Andre Levrone, ihr erstes Kind. Das gab die Weltrekordlerin über 400 Meter Hürden und 400-Meter-Weltmeisterin auf Instagram bekannt. Bei der WM in Tokio war Sydney McLaughlin-Levrone mit 47,78 Sekunden zu Gold und auf Platz zwei der ewigen 400-Meter-Weltbestenliste gelaufen. eme/aj
Yemisi Ogunleye und Zane Weir bei Jubiläum in Rochlitz
Zum 20. Mal steht am 1. Februar das Kugelstoßmeeting in Rochlitz auf dem Programm. Beim Jubiläum in der Sporthalle am Regenbogen sind 55 Athletinnen und Athleten aus zwölf Nationen dabei. Angeführt wird das Frauenfeld von Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim), die unter anderem auf Ex-Europameisterin Auriol Dongmo (Portugal) und die Niederländerin Jorinde van Klinken (WM-Zweite mit dem Diskus, EM-Zweite mit der Kugel) trifft. Natürlich fehlt auch Lokalmatadorin Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge) nicht. Das Männerfeld führt Italiens 22-Meter-Stoßer Zane Weir an. Als Ehrengast beim Jubiläum ist der zweimalige Weltmeister David Storl in seiner Heimatstadt Rochlitz mit von der Partie. Mehr Informationen zum Meeting.
Top-Felder für Tokio-Marathon angekündigt
Zahlreiche Top-Läufer sind beim Tokio-Marathon am 1. März dabei. Bei den Frauen sind gleich vier Siegerinnen von Marathon-Majors gemeldet. Das Feld wird angeführt von Ex-Weltrekordlerin Brigid Kosgei (Kenia; 2:14:04 h). Sie trifft auf die zweimalige Tokio-Siegerin Sutume Asefa Kebede (Äthiopien; 2:15:55 h), die Siegerin des Chicago-Marathons 2025, Hawi Feysa (Äthiopien; 2:14:57 h), die Gewinnerin des Berlin-Marathons 2025 und des Tokyo-Marathons 2023, Rosemary Wanjiru (Kenia; 2:16:14 h). Zum Elitefeld der Männer gehören Vorjahressieger Tadese Takele (Äthiopien; 2:03:23 h) und der Sieger des London-Marathons 2024, Alexander Mutiso (2:03:11 h), sowie Timothy Kiplagat (beide Kenia; 2:02:5 h). Weitere namhafte Teilnehmer sind der Kenianer Daniel Mateiko (2:04:24 h) und Selemon Barega (Äthiopien; 2:05:15 h), der 2021 in Tokio zum 10.000-Meter-Olympiasieg gelaufen war. eme/aj
Grant Fisher vor Halbmarathon-Debüt
Hallen-Weltrekordler Grant Fisher (USA) bestreitet am 15. März in New York seinen ersten Halbmarathon. Der 28-Jährige hatte vergangenes Jahr die globale 3.000-Meter-Bestmarke auf 7:22,91 Minuten verbessert und wird in „Big Apple“ sein erstes Straßenrennen überhaupt bestreiten. eme/aj
Ivet Lalova-Collio vorläufig suspendiert
Die Athletics Integrity Unit des Leichtathletik-Weltverbandes hat die bulgarische Sprinterin Ivet Lalova-Collio wegen der Verwendung der verbotenen Substanz Ostarin vorläufig suspendiert. Die vorläufige Suspendierung geht auf die erneute Untersuchung von Proben aus dem Jahr 2016 zurück. Damals gewann die heute 41-Jährige EM-Silber über 100 und 200 Meter. Ihre 100-Meter-Bestzeit von 10,77 Sekunden lief die Bulgarin 2004. Ihre Karriere hatte Ivet Lalova-Collio nach den Olympischen Spielen 2021 in Tokio beendet. eme/aj
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