Internationale Meetings sowie die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund haben in der Leichtathletik-Community für die Schlagzeilen im Februar gesorgt. Wir ziehen zum Monatswechsel Bilanz und brauchen Sie dafür: Wer hat aus Ihrer Sicht für das Highlight der vergangenen vier Wochen gesorgt? Stimmen Sie jetzt ab für Ihr "Ass des Monats" Februar!
Im Februar erreicht die Hallensaison mit internationalen Meetings und nationalen Meisterschaften ihren Höhepunkt. Unter anderem bei den Gold-Meetings in Karlsruhe und Liévin (Frankreich) konnten die deutschen Athletinnen und Athleten mit Hallen-WM-Normen und starken Platzierungen in internationalen Feldern glänzen. Zum Abschluss des Monats fanden in Dortmund die Deutschen Hallenmeisterschaften statt. In die Abstimmung über das "Ass des Monats" fließen die Resultate bis zum DM-Samstag ein, die Ergebnisse vom Sonntag (1. März) werden bei der Ass-Wahl für den Monat März berücksichtigt.
Zwei Mittelstrecken-Asse sorgten am 8. Februar beim Indoor Meeting Karlsruhe für Furore. 1.500-Meter-Spezialistin Nele Weßel (Königsteiner LV) erfüllte mit 4:05,47 Minuten die Norm für die Hallen-WM in Torun (Polen; 20. bis 22. März). Zugleich reihte sich die 26-Jährige auf Platz vier der ewigen deutschen Hallen-Bestenliste ein – und verdrängte ihre Mutter Kathrin Weßel (geb. Ullrich) von Rang sieben auf acht. Am 27. Februar schloss sie den Monat mit einem weiteren Erfolg ab: Sie wurde in Dortmund Deutsche Hallenmeisterin über 3.000 Meter.
Den einzigen deutschen Sieg in Karlsruhe fuhr 800-Meter-Ass Alexander Stepanov (VfL Sindelfingen) ein. Mit 1:46,17 Minuten verfehlte er die Hallen-WM-Norm (1:45,90 min) in Karlsruhe noch knapp, legte aber elf Tage später in Liévin mit 1:45,89 Minuten eine Punktlandung hin. Damit schob er sich auf Platz vier der ewigen deutschen Bestenliste. Das 800-Meter-Finale der Hallen-DM liegt außerhalb des Nominierungszeitraums für den Monat Februar.
Der neue Shootingstar im deutschen Sprint hat seine bemerkenswerte Entwicklung auch im Februar fortgesetzt: Philina Schwartz (Berlin Athletics). Die 19-Jährige unterbot die Hallen-WM-Norm über 60 Meter im Februar gleich dreimal. Im Halbfinale der Deutschen Hallenmeisterschaften schraubte sie ihren Hausrekord schließlich auf 7,16 Sekunden, bevor sie das Finale in 7,18 Sekunden für sich entschied. Die international wertvollste Leistung der Hallen-DM ging auf das Konto von Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye. Die Mannheimerin steigerte ihre Bestleistung auf 20,37 Meter – zurzeit Platz drei der Welt.
Die Nominierten für Februar 2026 im Überblick:
Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim)
Kugelstoß | 20,37 m | 27. Februar in Dortmund
Philina Schwartz (Berlin Athletics)
60 Meter | 7,16 sec | 28. Februar in Dortmund
Alexander Stepanov (VfL Sindelfingen)
800 Meter | 1:45,89 min | 19. Februar in Liévin (FRA)
Nele Weßel (Königsteiner LV)
1.500 m | 4:05,47 min | 8. Februar in Karlsruhe
Stimmen Sie auf den Social-Media-Kanälen des DLV für Ihren Favoriten bzw. Ihre Favoritin ab! Es zählen die Likes und Shares der Athlet:innen-Bilder (Facebook) beziehungsweise die Nennung der Namen in den Kommentaren (Instagram). Die Abstimmung endet am Donnerstag, den 5. März um 15:00 Uhr.