| Hallen-WM 2026

Torun Tag 1 | Imke Onnen springt bei erster Entscheidung auf Platz acht

© Torben Flatemersch
Mit dem Frauen-Hochsprung erlebte die Hallen-WM am Freitagvormittag ihr erstes Finale. Imke Onnen (Cologne Athletics) scheiterte erst an der Einstellung ihrer Saisonbestleistung und belegte Rang acht. An der Spitze setzte sich Yaroslava Mahuchikh in einem hochklassigen Finale durch.
Martin Neumann

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Gleich bei der ersten Entscheidung der Hallen-WM in Torun war eine deutsche Starterin mittendrin im Geschehen: Imke Onnen (Cologne Athletics) war wie die anderen Hochspringerinnen bereits am Freitagvormittag gefordert. Mit dieser ungewohnt frühen Finalzeit hatten die elf Athletinnen allerdings keine Probleme. Bei der Einstiegshöhe von 1,85 Metern, die sieben Springerinnen wählten, gab es keinen Fehlversuch.

Erst bei 1,89 Metern gab es die ersten Probleme. Nicht so für Imke Onnen. Die 31-Jährige floppte im ersten Versuch sauber über die Latte und quittierte den gelungenen Versuch mit einem strahlenden Lächeln. Die danach aufliegenden 1,93 Meter – gleichbedeutend mit der Einstellung der Saisonbestleistung – waren am Freitag dann allerdings zu hoch. So landete Imke Onnen ein Jahr nach Hallen-WM-Rang sechs in Nanjing (China) diesmal auf Platz acht.

Yaroslava Mahuchikh nicht zu schlagen

Die Medaillen wurden in der Arena Torun erst bei 2,01 Metern vergeben. Bei dieser Höhe war noch ein Quartett gleichauf im Wettkampf. Fehlversuche bis dahin? Fehlanzeige. Auch die 2,01 Meter nahm Yaroslava Mahuchikh (Ukraine) im ersten Versuch. Damit war die Entscheidung gefallen. Denn nach der Freiluft-Weltrekordlerin konnte keine andere Athletin mehr diese Höhe meistern. So sicherte sich die 24-Jährige ihren zweiten Hallen-WM-Titel nach 2022. Erst 2,06 Meter waren im Anschluss zu hoch für die neue Hallenweltmeisterin.

Hinter der Ukrainerin wurde gleich dreimal Silber vergeben. Nicola Olyslagers (Australien), Angelina Topic (Serbien) und Yulia Levchenko (Ukraine) teilten sich mit 1,99 Metern Rang zwei. Die besten Versuche über 2,01 Meter zeigte dabei Nicola Olyslagers. Doch auch die Titelträgerin von 2024 und 2025 scheiterte dreimal.

Stimme zum Wettbewerb:

Imke Onnen (Cologne Athletics)
„Ich bin froh, überhaupt bei der Hallen-WM dabei gewesen zu sein. Schließlich bin ich ja erst ins Feld nachgerückt. Das Einspringen ist super gelaufen, auch im Wettkampf hatte ich richtig gute Sprünge dabei. Leider sind die größeren Höhen nicht liegengeblieben. Aber mit einem achten Platz bei einer Weltmeisterschaft kann ich sehr zufrieden sein. Mein Anlauf war heute etwas inkonstant. Wenn ich das abstellen kann, sind auch größere wieder Höhen möglich. Insgesamt war das Niveau sehr hoch mit vier Springerinnen, die noch bei 2,01 Metern dabei waren. Nach der Hallensaison kann ich gut und zuversichtlich auf die Freiluftsaison schauen. Nach dem Wechsel in eine andere Trainingsgruppe dauert es halt seine Zeit, bis alles reibungslos läuft.“

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