Bei der Hallen-WM hat Luka Herden den Weitsprung-Wettbewerb am Sonntag auf Platz 15 beendet. Gold sicherte sich überraschend Gerson Baldé.
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Der abschließende sechste Versuch wurde zum Sprung ins Glück für Gerson Baldé. Der Portugiese rangierte im Weitsprung-Finale der Hallen-WM in Torun (Polen) am Sonntag vor diesem Durchgang noch außerhalb der Medaillen-Ränge. Dann traf er das Brett perfekt und landete erst nach 8,46 Metern. Landesrekord und Gold. Erst im Februar hatte sich der 26-Jährige auf 8,32 Meter gesteigert. Es ist die erste internationale Medaille für den Vierten der Hallen-EM des vergangenen Winters.
Diesen Flug konnte auch Freiluft-Weltmeister und Titelverteidiger Mattia Furlani an diesem Abend nicht übertrumpfen. Der Italiener lieferte mit 8,39 Metern auch eine starke Weite ab. Die Einstellung seiner Bestleistung brachte ihn auf den zweiten Platz. Bozhidar Saraboyukov aus Bulgarien gelangen 8,31 Meter. Der Hallen-Europameister wurde dafür mit Bronze belohnt.
Bei seiner ersten Teilnahme bei einer Hallen-WM konnte Luka Herden (LG Brillux Münster) nicht an seine starken 8,18 Meter von Ende Januar anknüpfen. Der 26-Jährige war von einer Krankheit ausgebremst worden und konnte nach seiner Bestleistung nicht mehr wie geplant trainieren. Der Knoten wollte in Torun nicht aufgehen. Nach einem ersten ungültigen Versuch brachte der DLV-Athlet 7,68 Meter und 7,65 Meter in die Grube. Das bedeutete Rang 15.
Stimme zum Wettbewerb:
Luka Herden (LG Brillux Münster):
„Es war ein schwieriger Wettkampf. Ich hatte mir vorgenommen, in den Top 12 zu sein. Ich bin nicht gut in den Wettkampf reingekommen. Der zweite Versuch hat sich okay angefühlt, aber ich muss ihn mir noch genau anschauen. Ich weiß nicht, warum der nicht in die Richtung von 7,80 Metern bis 7,90 Metern ging. So eine Weite hätte ich mir gewünscht. Trotzdem war es eine wertvolle Erfahrung, hier gewesen zu sein.“