| Notizen

Flash-News am Oster-Wochenende

© Torben Flatemersch
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Svenja Sapper

Yemisi Ogunleye heiratet NFL-Spieler

Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim) hat geheiratet. Die 27-Jährige teilte auf Instagram Fotos von ihrer Hochzeit mit Football-Profi Tyler Mabry. Das Paar gab sich am 28. März in Macon im US-Bundesstaat Georgia das Ja-Wort, zu den Brautjungfern zählte Kugelstoß-Kollegin Alina Kenzel (VfB Stuttgart). Der 29 Jahre alte US-Amerikaner stand 2025 zuletzt bei den Carolina Panthers unter Vertrag, zuvor spielte er vier Jahre lang für die Seattle Seahawks. Die Leichtathletik-Fans müssen sich wohl an einen neuen Nachnamen gewöhnen: Ihren Instagram-Namen hat die Kugelstoßerin, die zuletzt mit einer neuen Bestmarke von 20,37 Metern bei der Hallen-DM und Rang fünf bei der Hallen-WM für Schlagzeilen sorgte, zu Yemisi Magdalena Mabry geändert. 

Texas Relays I: Camryn Rogers nähert sich dem Weltrekord

Hammerwurf-Weltmeisterin Camryn Rogers hat am Donnerstag im Rahmen der Texas Relays in Austin (USA) ihren eigenen Nordamerika-Rekord auf 81,13 Meter verbessert. Einzig Anita Wlodarczyk (Polen), die mit 82,98 Metern den Weltrekord hält, hat insgesamt dreimal weiter geworfen, zuletzt 2017. In den Einladungsrennen über 100 und 200 Meter stand Robin Ganter (MTG Mannheim) erstmals seit der EM 2024 wieder im Freien auf der Bahn, für ihn wurden 10,45 und 20,69 Sekunden gestoppt. Bei den Frauen setzte sich über 100 Meter 200-Meter-Olympiasiegerin Gabby Thomas mit 11,00 Sekunden durch, über 100 Meter Hürden Olympiasiegerin Masai Russell (beide USA; 12,72 sec). 

Texas Relays II: Top-Drei-Platzierungen für deutsche US-Studentinnen

Im Siebenkampf von Austin hat Tabea Eitel (VfB Stuttgart); University of Texas) am Mittwoch und Donnerstag mit 5.648 Punkten Rang zwei hinter Siegerin Esther Condé-Turpin (6.161 pt) belegt. Ebenfalls Zweite wurde Harvard-Studentin Milina Wepiwé (TSG Wehrheim) mit 53,92 Metern im Diskuswurf. Über 400 Meter Hürden schaffte es die U23-EM-Zweite Vanessa Baldé (Hamburger SV; Texas Tech) mit 56,02 Sekunden auf Rang drei. Zu den Ergebnissen. 

Kishane Thompson sprintet Weltbestzeit über 150 Meter

Der WM-Zweite über 100 Meter Kishane Thompson hat am Samstag beim Miramar Invitational (USA) die 32 Jahre alte Weltbestzeit von Linford Christie (Großbritannien; 14,97 sec) über 150 Meter unterboten. Der Jamaikaner sprintete nach 14,92 Sekunden ins Ziel. Auch der zweitplatzierte Tapiwanashe Makarawu (Simbabwe) blieb mit 14,96 Sekunden noch unter der alten Weltbestmarke. Auf einer Sprintgeraden wurden über diese Distanz allerdings schon schnellere Zeiten erzielt. Für weitere starke Resultate sorgten Ackeem Blake (Jamaika) mit windunterstützten 9,84 Sekunden über 100 Meter und Weitspringerin Monae' Nichols (USA), die mit zu viel Rückenwind auf 7,07 Meter flog. Ihr bester regulärer Sprung wurde mit 6,95 Metern vermessen. 

Asienrekord für Zhao Jie

Die Olympia-Dritte und WM-Zweite im Hammerwurf Zhao Jie hat am Freitag einen neuen Asienrekord aufgestellt. In Chengdu (China) flog der Hammer der 23 Jahre alten Chinesin auf 78,22 Meter. Damit übertraf sie den zwölf Jahre alten Asienrekord ihrer Landsfrau Wang Zheng (77,68 m) um rund einen halben Meter. Am 30. März hatte Zhao Jie mit 77,61 Metern bereits an der Rekordmarke gekratzt. eme/aj

400-Meter-Weltmeister Kebinatshipi glänzt über 100 Meter

400-Meter-Weltmeister Collen Kebinatshipi hat bei den nationalen Meisterschaften von Botswana in der Hauptstadt Gaborone für einen Paukenschlag gesorgt. Der 22-Jährige glänzte sowohl im 100-Meter-Vorlauf als auch im Finale mit 9,89 Sekunden. Er ist damit der Erste, der in der noch jungen Saison regulär die Zehn-Sekunden-Marke geknackt hat. 200-Meter-Olympiasieger Letsile Tebogo verletzte sich beim Aufwärmen. Über 400 Meter setzte Bayapo Ndori, der wie der Weltmeister zum siegreichen WM-Quartett über 4x400 Meter zählte, mit 44,69 Sekunden im Vorlauf ein Ausrufezeichen. Zu den Ergebnissen. 

Indien: Das Land mit den meisten Leichtathletik-Dopingfällen

Indien hat Kenia überholt und führt nun mit 148 gesperrten Leichtathlet:innen die Liste der Integritäts-Einheit des Leichtathletik-Weltverbandes (AIU) der wegen Dopingverstößen gesperrten Personen an. Kenia folgt mit 146 gesperrten Athletinnen und Athleten, Russland belegte mit 66 gesperrten Athletinnen und Athleten den dritten Platz. Die zuletzt aktualisierte Liste umfasst den Zeitraum bis zum 1. April dieses Jahres. eme/aj

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